Eine Horchstation für den Kalser Kirchplatz

Flurnamen und die Namensgebung von Berggipfeln sowie Ortsteilen werden „erhörbar“.

Der Kalser Kirchplatz vermittelt über die Horchstation allerlei Wissenswertes rund um historische Bezeichnung in und rund um die Gemeinde Kals. Foto: Michael Linder
Der Kalser Kirchplatz vermittelt über die Horchstation allerlei Wissenswertes rund um historische Bezeichnungen in und rund um die Gemeinde Kals. Foto: Michael Linder

Geografische Namen erzählen weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Bei genauerem Hinsehen verraten sie Geschichten aus der Vergangenheit und offenbaren soziale Gegebenheiten, biologische Umstände, kulturelle Traditionen, aber auch Meinungen sowie volkstümliche Einstellungen. Kals widmet sich diesem Thema schon lange. So findet von 11. bis 14. Juni bereits das 30. Namenkundliche Symposium statt. Diesmal werden das Namensgut der Gemeinde und des Nationalparks Hohe Tauern im Zentrum der wissenschaftlichen Vorträge stehen. Das Programm lässt interessante Recherchen zu Hofnamen, Tieren oder der einfachen Frage vermuten, woher das Wort „Kals“ wohl kommen mag. Die Vorträge sind öffentlich.

Am Freitag, 12. Juni, nach der Abendmesse um circa 19:45 Uhr, findet im Rahmen des Symposiums die Einweihung einer Horchstation auf dem Kirchplatz statt. Wer die „Hörbäume“ im Dorfertal kennt, dem wird das System bereits vertraut sein. Es handelt sich um Audioaufnahmen, in denen Wissenswertes zu den Namen der Berggipfel und der Ortsteile von Kals erzählt wird. Auch die Hof- und Flurnamen werden erläutert. Das Hören ist gratis. Anschließend an die Enthüllung der Horchstation gibt es einen Festakt, bei dem Peter Anreiter und Heinz-Dieter Pohl einen Einblick in die Geschichte des Kalser Namensgutes geben werden.

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