Spielfeld Kultur: „Es ist so richtig gelandet!“

Die Kreativwoche endete mit großem Fest und positivem Ausblick auf das Jahr 2016.

Die Kinder genossen die Workshops ebenso wie die Präsentationen. Fotos: Wolfgang Retter
Die Kinder genossen die Workshops ebenso wie die Präsentationen. Fotos: Wolfgang Retter

Eine Woche lang war die Tammerburg ein Paradies für Kinder. Knapp über 60 Sechs- bis Vierzehnjährige machten bei Spielfeld Kultur mit und nützten die Workshopangebote zu Architektur, Theater, Musik, Tanz, Schreiben und Malen. Organisatorin Claudia Moser freut sich über den großen Erfolg ihren Konzeptes: „Es ist so richtig gelandet und die Bevölkerung hat es sehr gut angenommen.“ Wie sehr das Gesamtkonzept von Spielfeld Kultur funktioniert, hat die Abschlussveranstaltung mit den Vorführungen der Kinder gezeigt, zu der doppelt so viele Gäste kamen wie erwartet.

Obfrau Claudia Moser (hier neben Architekt Peter Jungmann) steigt schon jetzt voller Energie in die Planungen für die nächste Ausgabe von Spielfeld Kultur ein.
Obfrau Claudia Moser (hier neben Architekt Peter Jungmann) steigt schon jetzt voller Energie in die Planungen für die nächste Ausgabe von Spielfeld Kultur ein.

Für heuer ist die Workshopreihe somit zu Ende. Die Holzstadt, die die Kinder errichtet haben, muss wieder abgebaut werden, wie die Veranstalter bedauern, doch gute Nachrichten gibt es für alle, die nächstes Jahr mitmachen möchten: Voraussichtlich wird Spielfeld Kultur im Sommer 2016 nicht nur zurückkommen, sondern auf zwei Wochen ausgedehnt werden. Auch die Anzahl der Workshops könnte steigen. So wird schon jetzt angedacht, Komposition und Maskenbau anzubieten. Auch ein Poetry Slam-Workshop für Jugendliche ist bereits im Gespräch. Eine weitere Änderung, verrät Claudia Moser, wird eine neue Gruppeneinteilung sein. So wird es in Zukunft zwei Altersgruppen geben, „damit noch gezielter mit den Kindern und Jugendlichen gearbeitet werden kann“, sagt sie.

Und noch etwas ist ihr wichtig: Es hat geklappt, Stipendiatenplätze anzubieten und Mohammed, einer jener jungen Asylwerber, die beim Aufbau für die Workshops geholfen haben, hat ganz spontan an einigen Seminartagen teilgenommen. „Es ist mir ein Anliegen, dass Personen mit Migrationshintergrund einen Platz in der Gesellschaft bekommen und mitmachen“, sagt Claudia Moser.

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