Lienz widmet Alban Lakata ein Kurzzeitdenkmal

Der zweifache Weltmeister wird mit einem großen, wandernden Fototurm gewürdigt.

Alban Lakata vor dem ihm gewidmeten Fototurm der Stadt Lienz. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer
Alban Lakata vor dem ihm gewidmeten Fototurm der Stadt Lienz. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Rechtzeitig vor dem Dolomitenmann möchte die Stadt Lienz einem ihrer Bürger ein großes Dankeschön ausdrücken, sagten Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Vizebürgermeister Meinhard Pargger unisono, als sie am Mittwoch, 9. September, vor einem riesigen Fototurm standen. Abgebildet auf diesem „Turm“ ist Alban Lakata, jener Lienzer Mountainbiker, dessen Leistungen sich schwer mit einem Wort beschreiben lassen. Er ist zweifacher Europameister, doppelter Weltmeister, viermaliger Staatsmeister und die Liste seiner Einzelsiege und Spitzenplätze ist lang.

Ein bisschen überwältigt wirkte Lakata, der seit dem Jahr 2010 bereits Sportehrenringträger der Stadt Lienz ist, an diesem Tag schon, als er vor seinen Fotos im Ausmaß von sechs Mal zwei Metern stand und ein vielfaches Dankeschön der Stadt erhielt. Er schwieg zuerst, dann lachte er, machte selbst ein paar Fotos, schüttelte den Kopf und freute sich ganz offensichtlich. Statt einer Rede gab Lakata zuerst sehr ruhig das Danke zurück, nickte und wiederholte dann nochmals den Dank. Ein wenig später hatte er die Sprache wiedergefunden und sagte: „Ich bin stolz auf meine Leistungen“, seine Siege bedeuten ihm viel als Zeichen dessen, wieviel Arbeit und Energie er in den Sport steckt. Wichtig sei ihm aber auch dieses Wissen, „dass die Stadt Lienz so hinter mir steht.“ Das fühle sich gut an und bedeute ihm viel.

Vizebürgermeister Meinhard Pargger und Spitzensportler Alban Lakata blicken auf den Fototurm; zufrieden der eine, ein wenig überwältigt der andere. Foto: Dolomitenstadt/Ingruber
Vizebürgermeister Meinhard Pargger und Spitzensportler Alban Lakata blicken auf den Fototurm; zufrieden der eine, ein wenig überwältigt der andere. Foto: Dolomitenstadt/Ingruber

Derzeit trainiert er für den Dolomitenmann, den er als ein jährliches Highlight in seinem Sportleben sieht. Anschließend wird er an einem Sechstagerennen in der Schweiz mitmachen. Dann darf die Saison langsam zu Ende gehen, denn sie dauere schon sehr lange, meinte er und warf nochmals einen Blick auf die übergroßen Bilder und sagte: „Der Sport ist zäh, und irgendwie wird man dabei immer dreckig.“ Dann lachte er wieder und erklärte geduldig die besonderen Details seines Fahrrads.

Meinhard Pargger sprach von der Charaktergröße des Sportlers, und davon, dass dessen doch sehr anschauliche Körpergröße von seiner sportlichen Größe noch übertroffen werde. Das wolle man auch im Fototurm ausdrücken, wobei die Stadt lieber von einem „Eye-Catcher“ spricht, einem unübersehbaren Blickfang, der die Bürger und die Gäste der Stadt auf Lakatas Leistungen aufmerksam machen soll.

Bürgermeisterin Blanik erklärte, dass der Turm in nächster Zeit auf dem Europaplatz stehen werde und nach dem Dolomitenmann an einen schönen und gut sichtbaren Platz mitten in der Stadt kommen werde. Ob es der Hauptplatz sei, wollte man noch nicht bekannt geben. Oskar Januschke, Abteilungsleiter des Stadtmarketing Lienz, fügte hinzu, dass der Turm noch bis Ende Oktober oder sogar bis in den November hinein in der Stadt zu sehen sein werde.

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v.l.: Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Mountainbiker Alban Lakata und Vizebürgermeister Meinhard Pargger vor dem Turm am Europaplatz. Foto: Stadt Lienz/Lenzer
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2 Postings bisher
le corbusier vor 2 Jahren

Ja genau, an 8 meter hohen Cerro Toni. Am besten zur Krampuszeit.

Zuckerpuppe vor 2 Jahren

Super Sache und verdient! Liebe Stadtgemeinde - diese Idee sollte weitergesponnen werden, Osttirol hat einige solcher Damen und Herren zu bieten! man denke nur an Toni Ponholzer, Peter Ortner, und.....