Firstfeier beim Wohn- und Pflegeheim Debant

Politiker wünschten unfallfreie, zeitgerechte und finanzierungstreue Fertigstellung.

Das Wohn- und Pflegeheim soll im Herbst 2016 in Betrieb gehen. Fotos: Brunner Images
Das Wohn- und Pflegeheim soll im Herbst 2016 in Betrieb gehen. Fotos: Brunner Images

Bereits im Jahr 2001 wurde vereinbart, dass Nußdorf-Debant bei Bedarf einer neuen Wohn- und Pflegeeinrichtung einen passenden Ort für die Umsetzung zur Verfügung stellen würde. Wie Standortbürgermeister Andreas Pfurner zur Firstfeier am 23. Oktober betonte, dauerte es dann mehr als zehn Jahre, bis es zur Umsetzung kam: „Solch eine Vorlaufzeit ist für so ein Gebäude sicher nicht normal“, sagte Pfurner, fügte aber zufrieden hinzu, dass es sich um eine „absolut wichtige Einrichtung der Vorsorge für den Bezirk“ handle. Laut Plan soll die Fertigstellung im September 2016 erfolgen und die Einrichtung im November in Betrieb genommen werden. Bürgermeister Pfurner ging im Zuge der Firstfeier lieber auf Nummer sicher und meinte: „Da spielt ein Monat auf oder ab keine Rolle.“ Dafür wolle man im finanziellen Rahmen bleiben, das sei bisher der Fall und solle so bleiben. Wie alle Redner nach ihm wünschte er sich zudem, dass der Bau problem- und vor allem unfallfrei weitergehe.

v.l.: LR. Johannes Tratter, Bgm. Elisabeth Blanik, Bgm. Andreas Pfurner und Verwalter Franz Webhofer berichteten über die Baufortschritte.
v.l.: LR Johannes Tratter, Bgm. Elisabeth Blanik, Bgm. Andreas Pfurner und Verwalter Franz Webhofer berichteten über die Baufortschritte.

Lienz-Bürgermeisterin Elisabeth Blanik hob vor allem Verwalter Franz Webhofer hervor, als „die Stütze, den Leiter, der alles im Griff hat“. Der Bezirk habe in Bezug auf die Planung und Umsetzung sehr gut zusammengearbeitet, sagte sie, und sei „mit einem Verband vorbildlich aufgestellt“. Genau dies betonte auch Landesrat Johannes Tratter, der zur Firstfeier angereist kam, um sich selbst ein Bild von dem zukünftigen Heim zu machen, immerhin stellte das Land mehr als 10 Millionen Euro für den Bau zur Verfügung, von denen allerdings die Wohnbauförderung von 7.425.000 Euro zurückgezahlt werden muss.

Bgm. Blanik und Bgm. Pfurner freuten sich ganz offensichtlich über viel Lob aus dem Land (LR Tratter)
Bgm. Blanik und Bgm. Pfurner freuten sich ganz offensichtlich über viel Lob aus dem Land (LR Tratter)

Franz Webhofer erzählte, dass 90 Heimplätze in dem neuen Gebäude Platz finden werden. Insgesamt stehen dann in den Heimen in Lienz, Matrei, Sillian und Nußdorf-Debant 461 Plätze zur Verfügung. Im kommenden Winter sollen die Personalstellen ausgeschrieben werden. Die Einzelgespräche werden im Frühling 2016 abgehalten. Webhofer rechnet mit 60 bis 70 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, da es gerade bei den Frauen erfahrungsgemäß viele Teilzeitkräfte gibt. „Uns wäre es lieber, mehr Vollzeitkräfte zu haben“, stellte er fest, doch er wisse, dass viele Frauen Zeit für ihre Kinder haben wollen und müssen.

Architekt Anton Mariacher führt mit viel Elan durch die Baustelle.
Architekt Anton Mariacher führte mit viel Elan durch die Baustelle.

„Ohne Dachgleiche, so sagt man, wird in einem Haus nie richtig gewohnt, und in diesem Haus soll nicht nur gepflegt, sondern gut gewohnt werden“, meinte Franz Webhofer abschließend und gab das Wort an Alexander Dullnig von der Baufirma Porr weiter, der mit Firstspruch, Bier und den dazugehörigen Scherben die Dachgleiche traditionsgemäß zelebrierte.

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Alexander Dullnig (Fa. Porr) sprach den traditionellen Firstspruch, Verwalter Franz Webhofer half mit dem Mikrofon und LR Johannes Tratter lauschte den Worten.

Fotos: Brunner Images

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