Heute ist Welt-Moskito-Tag. Nicht stechen lassen!

Der 20. August steht im Zeichen der blutsaugenden Quälgeister der Lüfte.

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Drei hungrige Moskitos halten Ausschau nach ihrer nächsten Mahlzeit.
Illustration: Sigrid Unterwurzacher

Hörst du es auch, dieses leise, hohe Geräusch? Da, ganz nah an deinem Ohr, da summt doch etwas. Oder nicht? Vielleicht nur ein Streich deines ob schon bekannten Ungemachs schreckhaft gewordenen Geistes? Langsam wendest du den Kopf und hast die furchtbare Gewissheit: ein Raubtier sitzt auf deinem Arm und labt sich an deinem Blut. Geschickt weicht das Biest deinem Schlag aus und tatenlos musst du zusehen, wie es von dannen zieht.

Später an diesem Abend wirst du an diese Begegnung zurückdenken, jedes Mal, wenn du mit geschärften Klauen über die Stelle an deinem Arm fährst, die nicht aufhören will, dich zu kitzeln. Dann endlich, des Kratzens müde, fällst du in dein Bett und machst das Licht aus. Morgen wird ein besserer Tag. Doch halt! Hörst du es auch, dieses leise, hohe Geräusch?

Der heutige Welt-Moskito-Tag ist eigentlich nicht dem Insekt gewidmet, sondern soll an eine Entdeckung von Sir Ronald Ross erinnern. Der britische Arzt fand am 20. August 1897 heraus, dass Stechmücken Malaria zwischen Menschen übertragen können und legte so den Grundstein für die Erforschung und Bekämpfung dieser Krankheit.


Es gibt bekanntlich für (fast) alles einen „Tag“, für Wichtiges, wie den Weltfrieden und für scheinbar Unwichtiges, wie die Apfeltasche. Wir illustrieren künftig einige dieser Tagesthemen und nennen die Rubrik:  „Was für ein Tag!“

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spitzeFeder

Türen und Fenster verriegelt, alle anderen Hausöffnungen mit Fliegen- (ähh, Mücken-) Gitter gesichert.