HAK-Schulsprecherin Caroline Mair. Foto: Dolomitenstadt/Valeria Brunner

HAK-Schulsprecherin Caroline Mair. Foto: Dolomitenstadt/Valeria Brunner

Im Großen und Ganzen passt mir der Schulalltag

Caroline Mair ist die neue Schulsprecherin der BHAK/BHAS Lienz.

Die frisch gewählte Schulsprecherin der BHAK/BHAS Lienz ist 17 Jahre alt, kommt aus Sillian und sprach mit Dolomitenstadt über ihre Pläne und Ziele.

Was hat dich dazu bewegt, für das Amt der Schulsprecherin zu kandidieren?
Organisatorische und koordinative Dinge mache ich aus Prinzip gerne. Das Amt der Schülersprecherin beinhaltet solche Arbeiten. Das war für mich eigentlich der Hauptbeweggrund. Und genau das macht diesen „Nebenjob“ neben dem oftmals trockenen Schulalltag für mich auch so attraktiv.

Was sind deine Ziele für dein Jahr als Schulsprecherin?
Mir ist es wichtig, dass ich durchsetzen kann, dass wir Schüler bei den Klassenreisen mehr Mitspracherecht haben. Diese Kritik habe ich in den vergangenen Jahren von vielen Schülern zu hören bekommen. Natürlich sollen auch andere Versprechen, die in den letzten Jahren gegeben wurden und noch nicht ganz umgesetzt sind, zu Ende geführt werden.

Hast du schon Ideen, wie du diese Ziele umsetzen kannst?
Ja. Mit meinen Kollegen im Schulgemeinschaftsausschuss, Martino Le und Georg Staller, habe ich da schon Pläne geschmiedet, deren Umsetzung bald beginnen wird.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Aufgaben einer Schulsprecherin?
Die Schüler und Schülerinnen meiner Schule zu vertreten, mir ihre Wünsche und Anregungen anzuhören, zu Herzen zu nehmen und nach Möglichkeit natürlich umzusetzen.

Was gefällt Dir am besten an dieser Schule? Was sollte unbedingt beibehalten werden und warum?
Ich find’s cool, dass wir eine eigene Band haben (lacht). An einer Wirtschaftsschule ist das ja nicht so selbstverständlich.

Welche Dinge möchtest du unbedingt ändern?
Über manche Kleinigkeiten kann man sicher diskutieren. Das sind Sachen, die sich leicht ändern lassen. Im Großen und Ganzen passt mir der Schulalltag recht gut.

Nenn‘ mir drei Eigenschaften von dir, die nützlich für deine Arbeit als Schulsprecherin sind?
Ich bin ein sehr selbstbewusster Mensch, kann meine Meinung vertreten und bin ehrgeizig.

Was wünschst du dir von deinen Mitschülern und Mitschülerinnen?
Dass sie sich einerseits an mich wenden, wenn es etwas gibt, das sie stört, und mir andererseits Ideen und Vorschläge bringen, die den Schulalltag besser machen könnten.

Was sind deine Ziele für die weitere Zukunft? Nach deiner „Amtszeit“?
Das erste Ziel ist schulisch gesehen die Matura, wenn ich die dann in der Tasche habe, möchte ich studieren gehen. Meine Wunschstadt ist Innsbruck, da fühl ich mich immer noch ein bisschen daheim, aber bin trotzdem schon in einer Großstadt. Das kleinkarierte Leben in Osttirol kann ich mir für meine Jugend und das junge Erwachsenenalter nicht auf die Dauer vorstellen.

Als Schulsprecherin macht man auch erste politische Erfahrungen. Wie stehst du zur Politik in Osttirol?
Gottseidank haben Parteienkämpfe, wie die in der Tagespolitik, in der Schulpolitik nichts verloren. Zu dem Thema habe ich meine ganz eigene Meinung – die auch meine eigene bleiben wird.

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