„Wir sind gegen Alemagna – der Widerstand ist da.“

Kartitscher Bürgermeister Josef Außerlechner im Interview über die „Alemagna“-Pläne.

In der „Alemagna“-Frage gehen die Meinungen zum Teil weit auseinander. Josef Außerlechner, Bürgermeister von Kartitsch, ist ein Gegner des Projekts. Dolomitenstadt.at hat ihn zum Interview getroffen.

Guten Morgen, Herr Außerlechner. Können Sie mir kurz erklären, worum es bei diesem „Alemagna“-Projekt eigentlich geht?
Also bei dem Projekt geht es (eigentlich) um die Verbindung zweier Wirtschaftsräume, und zwar dem Nordosten Italiens (Veneto, Belluno, Friaul bis Triest) mit dem Wirtschaftsraum nördlich der Alpen, das heißt mit dem süd-mitteldeutschen Wirtschaftsraum. Das sind die aktivsten Wirtschaftsräume Europas und die möchte man mit einer Autobahn verbinden.

Und eine solche Autobahn sollte dann durch Osttirol führen?
Es hat mehrere Varianten gegeben, eine der ersten Varianten war die Strecke von Cortina über das Südtiroler Ahrntal hin ins Zillertal. Nachdem diese Variante massiv auf Widerstand gestoßen ist, hat man sich nach Alternativen umgeschaut. Dann erst ist die Überlegung, über das Pustertal und Osttirol zu fahren, aktuell geworden.

Josef Außerlechner, Bürgermeister der Gemeinde Kartitsch. Foto: Dolomitenstadt/Klammer

In einer EU-Parlamentsabstimmung war die Mehrheit gegen eine Verlängerung der A27 in Richtung Norden – also Österreich/Osttirol. Ebenso ist in Artikel elf des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention geschrieben, dass sich die Vertragsparteien (darunter Italien und Österreich) verpflichten, „auf den Bau neuer hochrangiger Straßen für den alpenquerenden Verkehr zu verzichten“. Wieso flammen trotzdem immer wieder Diskussionen darüber auf?
Ich denke mir, dass es in Italien eine starke Wirtschaftslobby mit einer mächtigen Bauindustrie dahinter gibt. Diese Bauindustrie braucht Aufträge, aber es geht auch um geopolitische Komponenten. Die Häfen im Adriaraum, zum Beispiel die in Venedig und Triest, konkurrieren mit den nordeuropäischen Häfen, wie dem in Rotterdam, um Waren und Container. Und natürlich wäre eine solche Straße eine weitere und vor allem kürzere Verbindung der beiden Wirtschaftsräume.

Am 25. November 2016 fand ein Treffen der Obleute der Osttiroler Planungsverbände mit norditalienischen Wirtschaftsvertretern betreffend der Wirtschaftssituation Osttirols und Norditaliens statt. Waren Sie als Bürgermeister von Kartitsch, einer unmittelbar von Verkehrsplänen betroffenen Gemeinde, zu diesem Treffen eingeladen oder haben Sie überhaupt davon gewusst?
Das kann ich kurz und bündig beantworten: Nein. Weder eingeladen, noch darüber informiert.

Wurden Sie im Anschluss über die Ergebnisse des Gesprächs informiert?
Alle Bürgermeister Osttirols haben am Tag vor der Veröffentlichung in der Presse eine Mail mit einer Medienaussendung der Planungsverbände erhalten. Das haben wir am Abend bekommen und am nächsten Tag ist es schon in den Zeitungen gestanden.

Wissen Sie Näheres über die geplante „ergebnisoffene“ Verkehrsstudie, die lt. dieser Medienaussendung angestellt werden soll?
Laut der Medienaussendung ist es so, dass das RMO Osttirol (Anm. Regionalmanagement Osttirol) eine ergebnisoffene Verkehrs- und Mobilitätsstudie anstellen will, für die jedoch noch kein Beschluss gefasst wurde. Dabei ist wahrscheinlich auch die Wirtschaftskammer. Ich denke auch, dass das RMO bezahlen wird. Es wird darin hauptsächlich darum gehen, wie man die ganzen Verkehrsströme in den Verkehrs-Hotspots, also Sillian und Lienz, lenkt, weil schon ohne Autobahn Lienz ein riesiges Verkehrsproblem hat. Es ist legitim, dass man die Studie macht, gar kein Thema. Aber natürlich versuchen die Betreiber dieses Straßenbaus halt mit allen Mitteln Fuß zu fassen – sei es auf regionaler Ebene oder eben auch in der EU-Politik.

Sie haben die EU-Ebene angesprochen. Sehen Sie den italienischen EU-Abgeordneten Remo Sernagiotto aus den venezianischen Mitte-rechts-Kreisen als treibende Kraft dahinter?
Richtig. Bei dem Treffen waren aber auch Vertreter aus den angesprochenen italienischen Regionen, Touristiker und Wirtschaftsleute, wie zum Beispiel Leute aus Planungsbüros und der Bauindustrie dabei.

Bei diesem Treffen haben sich einige Ihrer Bürgermeisterkollegen nicht so dezidiert gegen eine Nord-Süd-Verbindung zwischen Italien und Österreich (im Besonderen zwischen Belluno und Osttirol) ausgesprochen, wie noch vor zehn oder 20 Jahren. Wie stehen Sie zu diesem Thema und warum?
Für uns als Gemeinde ist das eigentlich so klar wie schon vor 20 Jahren. Wir waren schon damals ein „Hotspot“, die Gemeinde Kartitsch wäre unmittelbar von zwei Varianten der Autobahnverbindung betroffen gewesen. Einerseits wurde über eine Verbindung über das Winklertal, andererseits über das Erschbaumertal (Kinigat-/Cavallinotunnel) gesprochen. Wir müssen nun erneut aufzeigen, dass wir dagegen sind – und der Widerstand ist da, keine Frage. Weiters sind die Gemeinden des Pustertals – von Sexten über Bruneck bis Sillian – und auch die unmittelbar betroffenen Berggemeinden des Cadore-Tales alle geschlossen dagegen.

Die Verlängerung der Autobahnroute A27 nach Osttirol.

Der Unterschied zwischen damals und heute ist der, dass das Thema vor 20 Jahren breit aufgearbeitet worden ist. Das heißt: Im Planungsverband wurde informiert und es wurden Unterschriften gesammelt, während die Diskussion heute überraschend wieder aufgekommen ist. Die Italiener haben im EU-Parlament den Vorstoß gestartet, woraufhin ein Lokalmedium bei verschiedenen Oberländer Bürgermeistern nachgefragt hat, wie sie zu dieser Sache stehen. Das war weder koordiniert noch abgesprochen, das heißt, der eine Bürgermeister hat vom anderen nichts gewusst, somit hat jeder unabhängig von den anderen gearbeitet. Meiner Meinung nach haben die Italiener dadurch eine potenzielle Chance gewittert, in Osttirol betreffend „Alemagna“ etwas zu erreichen. Weiters wurde das Thema auch im Planungsverband nicht diskutiert, deswegen hat sich das Ganze mit den unterschiedlichen Meinungen so entwickelt.

Wie können Sie sich das erklären, dass die Bürgermeister der nicht unmittelbar betroffenen Gemeinden – mit Ausnahme des Sillianer Bürgermeisters Mitteregger – plötzlich sagen: „Eine Überlegung wär’s wert“?
Ich denke, das ist das „Florianiprinzip“: Mich betrifft es nicht, aber ich habe eventuell einen Vorteil. Quasi „Florian, beschütz‘ unser Haus und zünd‘ andere an“. Das mag legitim sein, aber man muss auf die ganze Region schauen. Das unkoordinierte Kommunizieren hat es uns dabei nicht leichter gemacht, aber das geht halt nicht immer. Eines muss ich aber anmerken: Ich bin nicht gegen Verbesserungsvorhaben, ich bin dafür, dass man die Knackpunkte um und in Sillian, Lienz und dem oberen Kärntner Drautal im Sinne von vernünftigen Lösungen optimiert, wie etwa Umfahrungen. Aber sicherlich brauchen wir hier keine Autobahn.

Nachbarbürgermeister und Planungsverbandsobmann Matthias Scherer hat ja vor allem eine verbesserte wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Osttirols im Visier. Wie kommunizieren Sie mit ihm über dieses Thema?
Nach den Gesprächen mit dem Lokalmedium haben wir darüber gesprochen, Scherer hat diesbezüglich eine etwas andere Sicht der Dinge, so quasi „Verkehr bringt Leben“. Er denkt sich wahrscheinlich, dass die Möglichkeit eines „Tagestourismus“ ganz nach dem Nordtiroler Modell besteht. Ein Beispiel: Gäste aus dem süddeutschen Raum kommen am Freitag nach Tirol und bleiben ein bis zwei Tage, fahren Schi und sind dann wieder weg. Bei uns funktioniert das aufgrund der Verkehrslage aber nicht.

Könnte die Wettbewerbsfähigkeit Osttirols, besonders die des Pustertales und des Osttiroler Oberlandes, durch den Bau einer „Ausflugsstraße“ oder Autobahn zunehmen? Oder wäre eine Überlegung dahingehend nur eine Belastung für die Region und daher negativ zu sehen?
Natürlich ist Abgeschiedenheit ein Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit, das ist keine Frage, und ein Straßenbau würde selbstverständlich einige Vorteile bringen. Ich sage aber, dass man das alles abwägen muss. Eine Straße hierdurch würde große Nachteile mit sich bringen: Sie hätte einen riesigen Flächenverbrauch. Das sind alles Ressourcen, die nach einem Bau nicht mehr genutzt werden können. Dies würde sich vor allem in den kleinen Tälern wie bei uns in Kartitsch stark auswirken. Die ganze Lärmthematik und auch die Schadstoffbelastung sind weitere wichtige Komponenten, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Ich bin der Meinung, dass die Nachteile für Osttirol bei Weitem gegenüber den Vorteilen überwiegen würden.

Diese Fotomontage zum Thema „Alemagna“ stammt aus dem Archiv der Gemeinde Kartitsch.

Wie sieht es bei der Bevölkerung aus, wenn es um dieses Thema geht?
Ich würde sagen, dass man die Bevölkerung vorerst eigentlich ausgeklammert und mit der Studie quasi „die Kurve gekratzt“ hat, um die Diskussion flach zu halten. Wenn aber so eine Straße kommen würde, dann glaube ich, dass das Drautal, das Pustertal und das Iseltal die größten Probleme bekommen würden. Das Pustertal wie auch das Drautal würden als Querverbindung zwischen Brenner- und Tauernautobahn fungieren, das Iseltal wäre nordwärts gesehen stark betroffen. Ich glaube kaum, dass die Bevölkerung davon hellauf begeistert wäre. Die Probleme mit starkem Verkehr haben wir ja jetzt schon, und daran würde eine „schöne Ausflugsstraße“, wie die Alpenverbindung so oft in den Vorhaben genannt wird, sicher nichts verbessern. Im Gegenteil: Hier geht es ganz klar um Schwerverkehr, man will die Wirtschaftsräume verbinden und die Container und Frachten von und zu den Häfen transportieren.

1996 wurde die Bürgerinitiative „Kinigat (Cavallino)-Kartitsch“ gegründet, die vehement gegen „Alemagna – Cavallinotunnel“ vorgegangen ist und unter anderem über 6.600 Unterschriften gegen einen Tunnel durch die Karnischen Alpen gesammelt hat. Gibt es diese noch?
Momentan ist sie inaktiv, aber die Köpfe existieren noch und auch der Geist in diesen ist da. Die Beteiligten haben sich in den Jahren um die Jahrtausendwende sehr gegen den Plan, eine neue alpenquerende Straße zu bauen, engagiert. Ich selbst war auch von Anfang an Mitglied dieser Gruppe, damals noch als Gemeinderat. Dabei war ich unter anderem unterwegs, um Unterschriften zu sammeln, die ganze Initiative hat gut funktioniert. 6.600 Unterschriften sind nicht wenige, es hat einen einstimmigen Beschluss des Planungsverbandes – praktisch aller Gemeinden – gegen die „Alemagna“ gegeben und unser damaliger Bürgermeister Alois Klammer war auch eifrig um das Verhindern der Durchsetzung bemüht. Ich kann mich an die Postkartenaktion erinnern, die wir gestartet haben. Dabei wurden Motive aus Kartitsch mit dem Schriftzug „dohame“, also daheim, versehen, um zu zeigen: Es geht um unser Zuhause. Wir als Politiker sind nicht hier, um kurzfristig zu denken. Wenn man eine Straße baut, ist das ein Projekt für Generationen. Ich würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich den nachfolgenden Generationen eine Autobahn hinterlassen müsste.

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4 Postings bisher
Thomas Haidenberger vor 7 Monaten

Großer Dank an Bgm. Außerlechner für seine klaren Worte!

Projekte wie "Alemagna" und auch der Plöckentunnel sind Überbleibsel aus einer "Alten Zeit", bei denen es damals - Gott sei Dank - nicht genügend Geld für und genug Widerstand gegen ihre Umsetzung gegeben hat. Damals wie heute geht es nur um eines: Um eine möglichst rasche und billige Möglichkeit, riesige Mengen von Waren von A nach B zu bringen. Derzeit läuft der "Welthandel" in Europa über die großen Häfen an der Nordsee. Der starke Wirtschaftsraum in Süddeutschland und Österreich ist davon an die 1000 km Landweg entfernt. Der Suezkanal wird derzeit ausgebaut und in wenigen Jahren werden wesentlich größere Containerschiffe dieses Nadelöhr passieren können. Ziel dieser Bemühungen sind die Wirtschaftszentren am Mittelmeer, vor allem aber in Zentraleuropa, die von der oberen Adria mit deutlich kürzeren Landwegen erreichbar wären. Für die Häfen an der oberen Adria gibt es längst ehrgeizige Ausbaupläne. In Venedig ist ein riesiger „Offshore-Terminal“ am Papier bereits fertig, der soll das Befahren mit wesentlich größeren Schiffen ermöglichen . Aber was nützt der modernste Hafen, wenn die Waren von dort aus nicht entsprechend verteilt werden können? Es ist also kein "Zufall", wenn gerade aus dieser Region unter Missachtung internationalen Rechts (Alpenkonvention, ...) mit großem Nachdruck Straßenbauprojekte vefolgt werden.

All jene, die noch immer glauben, es ginge den Proponenten von Autobahnen und überregionalen Straßen um eine bessere Anbindung von entlegenen Gebieten, sollten endlich aus ihren Träumen erwachen und sich die Realität anschauen.

Straßenbau hat die Probleme vielfach nicht gelöst, sondern verschärft. Eine ganze Reihe von österreichischen Bezirken und Regionen mit Autobahnanschluss (Tamsweg / Sbg, Hartberg-Fürstenfeld / Stmk, Liesertal / Ktn, Bruck-Mürzzuschlag / Stmk, ...) haben dasselbe Problem mit der Abwanderung wie Osttirol: Zuerst ermöglichen die Straßen das Auspendeln in Ballungsgebiete und irgendwann kommt der Entschluss, sich die Fahrzeiten sparen zu wollen und an den Arbeitsort zu übersiedeln. Es bräuchte ganz andere Strategien und Werkzeuge, z. B eine Raumordnung, die weitere Konzentrationen von Betrieben in bestehenden Ballungsräumen zumindest erschwert, eine Änderung von längst veralteten gesetzlichen Regelungen (Bundesfinanzausgleich, Kommunalsteuern ohne jegliche Berücksichtigung der Herkunft der Arbeitskräfte, ...). (Wirtschafts-)Förderungen könnten und sollten treffsicherer verteilt werden Auch die Verwaltung der Gebietskörperschaften müsste in Zeiten der Digitalisierung nicht völlig oder größtenteils in den Landeshauptstädten und der Bundeshauptstadt verbleiben. Jeder Bezirk unseres Landes wäre froh um Arbeitsplätze für JuristInnen, TechnikerInnen, IT-Fachleute und viele andere Berufe mit universitärer Ausbildung, für die es derzeit abseits der Zentralräume kaum Bedarf gibt.

iseline vor 7 Monaten

Ein interessantes Interview mit klaren Worten des Kartischer Bürgermeisters, dem ich nur zustimmen kann. Kein Alemagna!

Jeder weiß, was sich an der Brennerroute mit dem ungebremsten Transit abspielt und deshalb finde ich es absolut verantwortungslos, wenn einige Osttiroler Bürgermeister diese Diskussion nicht sofort mit einem klaren "Nein" beenden. Alleine die Idee, dass die Allgemeinheit ungefragt für eine Studie aufkommen soll, in der anscheinend auch die Alemagna angedacht wird, ist eine Zumutung. Wozu eine Studie für eine neue LKW-Trasse, die in Osttirol doch niemand ernstlich befürworten kann?

Bitte an dolomitenstadt; unbedingt am Thema dranbleiben und bezüglich der Studie nachfragen.

kritisch vor 7 Monaten

Alemagna...was für ein kompletter Unsinn!!!! Wozu wird dann der Brennerbasistunnel gebaut???? Die Schweiz verlegt fast alle Transporte auf die Bahn und wir sollen uns auf eine Autobahn freuen? Gehts noch dümmer??? Da kann ja wohl nur die Baumafia dahinterstehen, denen ist ja bekanntlich alles egal.

Kann sich eigentlich jemand von den Befürwortern vorstellen, wie Osttirol dann aussehen würde??? Völlig durchschnitten von so einem häßlichen Betonband, ähnlich wie bei Belluno, häßlicher gehts wohl nimmer.

Also, endgültiges Ende diese völlig verblödeten Ideen, denn wer will denn Zustände wie im Wipp- oder Inntal, die würden sich heute wohl auch wünschen, man hätte dieses Monstrum nie dort hin gebaut.

Es ist unsere Heimat und mir ist völlig wurscht, was da für Manche im Süden oder Norden von Vorteil wäre. Die leben nicht hier und alles was von so einem Betonmonster bliebe, wäre der Dreck und der Lärm der LKW.

Alles was wir im Überfluss haben, ist viel gesunde Natur und Ruhe. Zerstört dieses Kapital nicht, denn das wird in Zukunft noch eine gewichtige Rolle spielen!!!!

Also wenn man irgendwo unterschreiben kann, ich bin dabei. Und eine Umfrage bei Dolomitenstadt wäre auch interessant. Kann mir nicht vorstellen, dass es mehr als 10% Befürworter gäbe.

beobachter52 vor 7 Monaten

Wenn ich den Kartitscher Bürgermeister richtig verstehe: Bessere Straßen (Umfahrungen Sillian, Lienz, Drautal ....) ja, Autobahn nein! Das, glaube ich, würden alle Bürgeremeister der betroffenen Region unterschreiben und eine breite Mehrheit in der Bevölkerung finden - und ist ja auch Thema der Studie des RMO. Vom"Alemagna-Gespenst" einer Autobahn durch Osttirol träumen vielleicht einige (italienische) Baumanager aber manche von uns träumen auch von einem Flug zum Mars ....