Verwaist? Der VP-Wirtschaftsbund und die Kaufleute am Hauptplatz hätten lieber Parkplätze als gähnende Leere in den Winterwochen auf dem Lienzer Hauptplatz. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Verwaist? Der VP-Wirtschaftsbund und die Kaufleute am Hauptplatz hätten lieber Parkplätze als gähnende Leere in den Winterwochen auf dem Lienzer Hauptplatz. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Wirtschaftsbund fürchtet „Verwaisung des Hauptplatzes“

Unternehmer klagen über Umsatzrückgänge. Blanik fordert Ideen ein. Wir fragen die Leser.

„Deutliche Umsatzrückgänge“ rund um den Lienzer Hauptplatz meldet Silke Steiner nach „zahlreichen Gesprächen“ mit den Unternehmen rund um den größten Platz der Stadt. „Das mag vielleicht an der Jahreszeit und an der schwachen touristischen Wintersaison liegen. Vor allem aber daran, dass der Raum nicht gestaltet wird und kein ganzheitliches Nutzungskonzept vorliegt“, erklärt die Osttiroler Obfrau des ÖVP-Wirtschaftsbundes in einer Aussendung.

Die Unternehmer am Hauptplatz hätten ihre Hausaufgaben jedenfalls gemacht, unterstreicht Peter Paul Rohracher, Cafetier, Architekt und Obmann des Vereins zur Förderung des Lienzer Hauptplatzes. „Das von der Stadt Lienz geforderte Marketingbudget in der Höhe von 40.000 Euro ist aufgestellt, fast 80 Prozent der am Hauptplatz tätigen Unternehmer sind mit im Boot“, erklärt er. Bei Erweiterung oder Änderung der Nutzung müsse jeder Eigentümer für die Geschäftsfläche eine Parkplatzabgabe an die Stadt entrichten. „Wenn diese Parkplätze aber reduziert werden, ist es die Pflicht der Gemeinde, neue Parkplätze in entsprechender Anzahl und in unmittelbarer Umgebung zu errichten.“ Dies sei jedoch verabsäumt worden.

Rohracher und Steiner wollen wieder Autos vor den Türen der Geschäfte und Lokale parken sehen.  „Die ganzjährige Fußgängerzone ist meiner Meinung nach zumindest bis zur Umsetzung des Nutzungskonzeptes und der Errichtung der zwingend notwendigen Parkplätze zu hinterfragen,“ erklärt Steiner. Es sei keine Schande, eine Entscheidung rückgängig zu machen, richtet die Wirtschaftsbündlerin der Lienzer SPÖ, den Grünen und der LSL aus, die im Gemeinderat für die ganzjährige Fußgängerzone gestimmt hatten.

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik sieht die Lage am Hauptplatz naturgemäß anders und spielt den Ball an die Unternehmen zurück: „Nicht die Stadt muss sich eine Bespielung überlegen, sondern die Hauptplatzler müssen das tun, so wie es auch in anderen Bereichen der Stadt geschieht. Wir stellen finanzielle und personelle Unterstützung zur Verfügung, aber die Ideen und Initiativen müssen von den Geschäftsleuten kommen.“

Die Dolomitenstadt-LeserInnen haben sich schon einmal mit großer Mehrheit für eine Ganzjahresfußgängerzone auf dem Hauptplatz ausgesprochen. Hat sich nach deren Einführung und ersten Erfahrungen die Meinung in der Bevölkerung geändert? Die Parkplatzbefürworter wünschen sich eine neuerliche Umfrage. Hier ist sie:

Umfrage
Hat sich die Ganzjahres-Fußgängerzone auf dem Lienzer Hauptplatz bewährt?
Ja, die Fußgängerzone soll auch im Winter bleiben. 798 Stimmen / 53%
Nein, die alte Regelung war besser. 695 Stimmen / 47%

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40 Postings bisher
Austria4 vor 3 Monaten

Ich wäre dafür in der gesamten Innenstadt due Parkplätze auf zulassen und überall Fußgängerzone zu machen nicht nur am Hauptplatz auch ein Konzept dafür müsste her finde ich aber gleichzeitig würde ich die Parkgebühr auch massiv erhöhen damit der Regiobus oder das Fahrrad fahren und das Zufuss in die Stadt gehen gefördert würde. Das ist meine Meinung dazu. Nicht nur der Hauptplatz alleine gehörte umgestaltet Am Hau5Hauptplatz muss auch ein Konzept her wie man im Winter verwendet.

0815 vor 3 Monaten

Warum hat die Fr. Blanik schuld ?

Was hat die ÖVP unter Hr. Hibler alles versproche ?

Schaut euch mal die ganzen Wahlversprechen an!

    Zuckerpuppe vor 3 Monaten

    Also ich kann hier beim besten Willen nirgendwo lesen, dass jemand Fr. Blanik Schuld für irgendwas gibt, aber die Aussage, dass die Hauptplatzler dran sind, den Platz zu "bespielen" klingt schon sehr befremdlich. Wocür wird ein Politiker gewählt? Sie sind dazu da, das umzusetzen, was die Mehrheit des Volkes will.

Danny vor 3 Monaten

Ich finde es wirklich bedauerlich,das immer wieder die Frage gestellt wird,Autos rein in die Stadt oder raus.Ich denke,es ist doch beispielhaft,das die Autos aus der Stadt entfernt ´werden.Jeder kann sich frei bewegen ohne das man immer wieder aufpassen muß.Besonderst für Eltern mit Kleinkindern sowie betagte Herschaften,die nicht so schnell mehr reagieren können.Das nächste wäre wirklich Fahrradfahrer zu Fuß zu sehen,da viele meinen sie hätten mehr Rechte als die Füßgänger.

le corbusier vor 3 Monaten

bei popshop, reisebüros, altdamenmode tex geiger, sport 2000 kann man umsatz rückgänge auch anders erklären. siehts bei tschibo, h12 und tom taylor auch so aus?

Flori98 vor 3 Monaten

Die Kaufleute (zumindest die Alteingesessenen) am Hauptplatz waren immer schon der Meinung, die Kunden müssen vor ihrer Haustüre parken können. Die Lienzer Innenstadt hat entlang der Tiroler Straße inkl. Parkplätze Lastenbahnhof, Tiefgaragenplätze City-Center und Dolomitencenter genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum, sodaß ein "Parkplatz" am Hauptplatz überhaupt nicht notwendig ist. Mir sind wenige Städte bekannt, wo so umfangreiche Parkmöglichkeiten im Zentrumsbereich einer Stadt geboten werden. Endlich ist es gelungen, einen Teil der Innenstadt Autofrei zu bekommen, also machen wir das Beste draus. Und da sind auch die Hauptplatzler gefordert, nicht immer nur schimpfen und selbst nichts tun!

Berta B vor 3 Monaten

Es wäre ausreichend wenn man den halben Hauptplatz von der Lieburg aufwärts in richtung Eck als Fußgängerzone nett gestaltet - dort halten sich auch die meisten Leute auf - den unteren Teil sollte man im Sommer für Fahrräderabstellplätze wie auch einigen Autoparkplätzen attraktiv gestalten und die Grüninsel sollte quer durch den Platz verlaufen und zwar so das man die mobile Bühne jederzeit nach Westen hin aufstellen kann(im Sommer bleibt diese ohnehin stehen). Hat auch den Vorteil das die Musik nicht immer quer zu den Besuchern spielen muss und das Areal wirkt mit weniger Besuchern gleich voller .

    senf vor 3 Monaten

    guter gedanke, vielleicht die lösung, mit der letztlich jeder zufrieden sein kann. Vielleicht lässt im südleichen bereich optisch ein netter FZ-Zugang gestalten, dann wäre der HP ganz umschlossen.

Aurelius vor 3 Monaten

Vielleicht sollte man sich einmal in anderen Städten umschauen um ein Gesamtkonzept für den Hauptplatz zu erarbeiten. Mir persönlich gefällt das Stadtzentrum von Udine in jeder Hinsicht sehr gut. Durch großzügige, mehrstöckige Tiefgaragen wurde ausreichend Platz für die Fahrzeuge geschaffen und die Plätze sind sehr einladend gestaltet worden. Dort spaziert man zu jeder Jahreszeit gerne an den Auslagen entlang und genießt einen ausgezeichneten Kaffee oder einen Aperol (mit Beilage, da können sich unsere Gastronomen ein Beispiel nehmen - kleine Anmerkung am Rande). Man fühlt sich wohl und verfällt nicht sofort in Aufbruchsstimmung. Es wird bei den Besuchern das Interesse geweckt, mehr von der Stadt zu sehen. Das bietet Lienz meiner Meinung nach speziell in den kalten Monaten nicht. Ich würde mir also Tiefgaragen und einladend gestaltete Plätze wünschen - wenn möglich ohne Autos.

hexe vor 3 Monaten

Tatsache ist, dass der Hauptplatz so wie er jetzt ist,ohne Autos und ohne Gastgärten, seine tatsächliche Grösse und Sanierungsnotwendigkeit zeigt. Die Winterfussgängerzone nutzt niemanden. Die Frequenz ist deutlich zurückgeganen. Viele reden schon vom Platz des Friedens. Viele Leute beschweren sich wie der Platz aussieht. Die Sanierung ist Aufgabe der Stadtgemeinde, die ja Ihren Sitz auch am Hauptplatz hat. Bis das Geld für den Umbau irgendwann verfügbar ist, ist die alte Regelung, nur Sommerfussgängerzone die Beste.

...symbolic... vor 3 Monaten

Da ja die Besitzer der Hauptplatzgebäude die Hauptprofiteure eines funktionierenden Handels durch Mietzinseinnahmen der ansässigen Geschäfte sind, werden sie auch einen Teil dazu beitragen müssen, dass dieser Platz ENDLICH mal einer endgültigen zukunftsorientierten Funktion zugeführt wird. Autos werden dafür sicher nicht notwendig sein (die gehören tatsächlich unter die Erde, damit man sie NICHT mehr sieht), viel mehr muss der Mensch dort hin wollen, weil er sich am Platz wohl fühlt, da dieser zum Flanieren, Shoppen oder einfach zum Entspannen bei einem Kaffee einlädt. Dass man jetzt schon ewig im Kreis rumdiskutiert, bringt auch niemanden etwas, das geht nur jedem längst auf die Nerven, da man sowieso an keine Umsetzung mehr glaubt. Nehmt endlich Geld und die gesammelten Ideen in die Hand und setzt dann schnellstens dieses Projekt um. Auch hier wurden schon gute Vorschläge gemacht, die Bevölkerung sagt einem eh, was sie braucht bzw. will! Und hört endlich auf, den Ball von einer Seite zur anderen zu schieben. Blanik kann sich gefälligst auch im Ideen kümmern, wozu wurde sie denn sonst gewählt, etwa nur um rundherum alles zubauen zu lassen, aber direkt vor ihrer Nase wäre sie nicht mehr zuständig??? So kann es nun wirklich nicht sein!!

    chiller336 vor 3 Monaten

    dasselbe könnte man auch von den vermietern in der rosengasse und messinggasse behaupten - glaube aber kaum, dass die umgestaltung dieser flächen auch auf kosten der geschäftsinhaber gegangen is

    Walker vor 3 Monaten

    Anscheinend hat sich in Lienz noch nicht überall herumgesprochen, dass das Wohnzimmer der Lienzer - nicht den Hauptplatzlern gehoert - sondern oeffentliches Gut Ist. Dementsprechend ist die Stadtgemeinde Lienz fuer die Erhaltung und Sanierung des Platzes zuständig. Die Hauptplatzler sind lediglich zuständig fuer die Erhaltung ihrer Haeuser.

      kritisch vor 3 Monaten

      ...und für gute Ideen, denn sie profitieren ja wohl auch am meisten davon, wenn ein Hauptplatz funktioniert... Noch ein Vorschlag: Nennen wir den Platz auf "Lisl Blanik-Platz" um, vielleicht ist sie dann motivierter, endlich was zu tun! ;-)

      gruenxi vor 3 Monaten

      Ich habe den Eindruck, dass Fr.Bürgermeisterin als Multifunktionärin überfordert ist und sich nicht mit. vollem Einsatz den Belangen der Stadt widmen kann. Mit großer Mehrheit wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, darauf sollte sie sich besinnen. Es hilft uns in Lienz nicht weiter, wenn ein Großteil ihrer Zeit für die nicht reparierbare Großbaustelle SPÖ Tirol aufgewendet wird.

vordenker vor 3 Monaten

Blanik macht es sich wieder mal leicht. Stellt die Anreiner vor vollendete Tatsachen und sagt dann, um die Gestaltung und Belebung müsst aber ihr euch kümmern. Am anderen Ende der Stadt forciert sie einen Einkaufstempel gegen den Willen der Bevölkerung. Das Demokratieverständnis einer Machtpolitikerin eben.

    kritisch vor 3 Monaten

    Auch meine Meinung, die "Betonliesl" richtet sich´s ebenfalls nur mehr so, wie es IHR passt. Sieht man halt leider viel zu oft, wenn Kleine zu groß werden, die Meisten verlieren den Kontakt zur Basis und regieren dann eigenmächtig. Sie sollte weniger Zeit in Ibk. verbringen und sich mehr um die lokalen Probleme kümmern, dafür wurde sie gewählt.

    Fr. Bgm., schauen Sie umgehendst, dass am Platz was passiert, das ist die Aufgabe der Stadt, die ganzjährige Fußgängerzone alleine war wahrlich noch keine Meisterleistung, die ändert nämlich gar nichts. Bei der Vernichtung von bestem Grünland ist die Stadt ja auch immer ohne Nachhaltigkeit oder Nachnutzungskonzepten sehr flott, aber lt. Blanik haben wir ja eh noch viel zu viel Natur in Lienz...als ob es je ZU VIEL davon geben könnte...aber vielleicht hat sie ja eine andere Taktik der Grünlandrückgewinnung? Event. wächst der Hauptplatz irgendwann von selbst wieder zu, denn wenn man Unannehmlichkeiten nur lange genug hinaus zögert und von sich schiebt, wächst schon Gras darüber! Eine Spezialität von vielen Politikern, Dinge einschlafen zu lassen und weiterhin jahrelang nichts zu erledigen, wie es beim Hauptplatz seit ewig schön zu erkennen ist.

Zuckerpuppe vor 3 Monaten

Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Umsatzrückgang wegen der Fussgängerzone ist, dann müssten ja in der Rosengasse und Messinggasse alle am Hungertuch nagen. Im diese Zeit ist es eben so, und weil heuer ein schlechter Winter war, sind eben auch weniger Gäste da. Wenn der Hauptplatz freundlicher gestaltet wird (irgendwann), wird er auch nicht mehr ao trostlos ausschaun. Und die Frau Bgm. - putzt sich ab. Für die Gestaltung sind die Geschäftsleute und Anrainer zuständig, aber gefälligst nach denVorgaben der Stadtgemeinde - oder? - Wie praktisch...

Sonja vor 3 Monaten

Ich finde unseren Hauptplatz super: keine Autos mehr, endlich kommen die schön renovierten Häuserfassaden gut zur Geltung und der freie Ausblick auf die Liebburg ist wunderschön. Und wenn es wärmer wird, ist auch wieder mehr los.

    hexe vor 3 Monaten

    Eine Fussgängerzone, die keine Fussgänger hat, ist schon stark zu überdenken. Ausserdem geht der Trend, nach schlechten Erfahrungen, weg von den Fussgängerzonen. Aber leider machen wir die Fehler, die andere Städte bereits gemacht haben- jetzt.

      Sonja vor 3 Monaten

      Unsere Fußgängerzone ist keine langgezogene Einkaufsstraße (mit leerstehenden Lokalen) wie anderswo. Unser Hauptplatz ist klein und überschaubar. Egal wo man steht, die bunten Fassaden und die wunderschöne Liebburg sehen einfach geplegt und attraktiv aus.

      chiller336 vor 3 Monaten

      und die zwei geisterhäuser vor der ehemaligen post - sehen die auch gepflegt und attraktiv aus? ....

donna_brava vor 3 Monaten

Geht der Umsatz zurück, dann braucht’s eigentlich keine Umfrage mehr. Die Winter-Fußgängerzone wird nicht angenommen. Geht der Umsatz noch weiter zurück, werden sich bald zum leeren Winterhauptplatz leere Auslagen dazugesellen. Ich weiß nicht, ob dann das Flanieren dort überhaupt noch Spaß machen wird. Was im Sommer funktioniert, durch Touristen, junge Leute, schönes Wetter, muss nicht gleich auch im Winter funktionieren. In Deutschland werden inzwischen schon wieder sukzessiv alle zu großen Fußgängerzonen (durch die Konkurrenz, E-Commerce und Einkaufszentren) reduziert, siehe letzte Woche die Welt am Sonntag. Außerdem: bei einer Ganzjahresfußgängerzone findet man kaum Mieter für die oberen Stockwerke, Arztordinationen und Büros – die Mieteinnahmen wird’s aber brauchen, um das Fassadenbild auf einem hohen Niveau zu halten. Denn ein altes Bürgerhaus hat wahrscheinlich eine Kubatur von drei bis acht Einfamilienhäusern und dies ist immer mit hohen Erhaltungs- und Renovierungskosten verbunden. Unsere „Prunkbauten“ werden dann leider zu leeren Buden – da nützt das schönste Porphyrpflaster auch nichts mehr.

Ohne Geschäftsleute und Hausbesitzer gibt es keinen schönen Hauptplatz. Die Fassaden erhalten nur diese. Besser als hier zu posten und abzustimmen wäre, wir träfen uns bei einem Café am Hauptplatz.

anton2009 vor 3 Monaten

Für mich gibt es nichts Schöneres als einen autofreien Hauptplatz - auch wenn er unbelebt ist. Endlich kann man hier ungestört kreuz und quer flanieren, ohne auf die "Stinker" Rücksicht zu nehmen. Wenn noch ein Radfahrverbot kommt, dann ist der Platz perfekt! Die Hauptplatzler jammern auf hohem Nivau! Sollte es wirklich Umstzrückgänge geben, so sind diese nicht auf den autolosen Hauptplatz zurückzuführen! Der Onlinehandel, die zum Teil unfreundliche Kundenberatung und andere Gründe sind dafür verantwortlich!

    Walker vor 3 Monaten

    Was anton2009 meint, ist ja weit weg von jeder Realität. Es ist ein Unterschied- ob man den Hauptplatz - als nicht Betroffener besucht - oder hier lebt und arbeitet. Seit vielen Jahren wird wird der Radeltourismus gefördert - und da wäre ein Radfahrverbot am Hauptplatz - total kontraproduktiv.

      anton2009 vor 3 Monaten

      Eine FUZO ist eben für Fußgänger; was den Radtourismus betrifft gibt es viele Städte in Italien, in denen das Radfahren in FUZOs verboten ist! Nur bei uns macht man bis jetzt einen Kniefall vor den Italienern!

      bergfex vor 3 Monaten

      @anton2009, ganz richtig. Aber die Frau BM und ihre Vasallen müssen ja auch mit dem Rad zur Arbeit "rasen". Also Vorsicht, wenn ein arbeitswütiger Beamter aus Richtung Johannesplatz (Joast) kommt.

      chiller336 vor 3 Monaten

      wenn ma die italiener nit da hättn mit deren radln, dann sähe es in unserer stadt zeitenweis wohl eher verwaist aus ...

Walker vor 3 Monaten

Denkt überhaupt jemand daran, dass das "Wohnzimmer der Lienzer", so wie es jetzt aussieht, auch keine Gäste anlockt? Die Gestaltung des Platzes - ist nicht Aufgabe der Unternehmer - sondern der Gemeinde.

hexe vor 3 Monaten

Lienz ist viel zu klein für so viel Fussgängerzonen. Die Rosengasse ist eine kleine Gasse. Da braucht man nicht viel gestalten!!. Über den Hauptplatz haben sich schon viele andere nicht darübergetraut. Außerdem ist die Gestaltung Sache der Stadtgemeinde, nicht der Hauptplatzler. Gibt es überhaupt ein Geld für den Umbau? Immer die Kaufleute zu beschimpfen ist ja sehr einfach.

kritisch vor 3 Monaten

Was ist denn jetzt wieder los? Wieder wird nur gejammert und unsere Elisabeth schiebt alle Verantwortung ab, wie die Politik das halt oft so gerne macht. Natürlich kann der Platz so nicht bleiben, sieht ja nur ausladend aus. Schon diese alten, häßlichen Laternen erschlagen das Gesamtbild. Auch diese Aufsplittung in zwei Teile durch die erhöhten Blumeninseln lassen den Platz eher als zwei Fahrbahnen wirken. Keine Rede von einem Gesamtbild, sodass man sich frei (ohne Umwege) nach allen Seiten des Platzes bewegen könnte. Auch die unterschiedlich ausgeführten Gehsteige zerstören einen harmonischen Gesamteindruck. Und natürlich war auch die Gesamtasfaltierung auch nur im Sinne der KFZ durchgezogen worden.

Nun denn, so wahnsinnig schwierig sollte eine Umgestaltung mit gleichzeitiger Belebung (auch für "gehfaule" Kunden) wohl doch nicht sein. Ganz kann sich die Fr. Bgm. da nicht aus der Verantwortung nehmen, denn schließlich ist der Hauptplatz ein Teil des Öffentlichen Gutes und gehört somit der Stadt Lienz und deren Bürgern. Den "Hauptplatzlern" gehören nur deren Gebäude am Rand des Platzes, zum Glück sind die Fassaden (bis auf das häßliche Oberhuberhaus ganz im Osten, südl. des Barbarahofes bzw. gegenüber der ehem. Post) ja recht ansehnlich, damit hat man ja schon grundsätzlich eine gute Basis für weitere Entwicklungen. Wenn dann die Oberfläche ähnlich der Rosengasse gestaltet und mit Bankerln und schattenspendenden Bäumen verziehrt wird, ist schon viel geschaffen.

In vielen Städten sind solche Plätze ja unterirdisch erreichbar, sodass man entweder mit U-Bahn oder bei uns durch eine Tiefgarage direkt ins "Herz" der Stadt gelangen könnte. Somit ist auch garantiert, dass die Einkaufswege nicht all zu lange sind. Mir ist etwas schleierhaft, warum die Stadt gerade am völlig "toten" Südtiroler Platz in ein Tiefgaragenprojekt investieren will, wo dieser Platz sowieso weiterhin nur als Parkplatz erhalten bleiben soll.

Gerade mit dem (noch heuer?) geplanten Baubeginn des Mobilitätszentrum würde sich eine riesen Chance auftun, gleichzeitig den Hauptplatz mit zu unterkellern. Auch für das neu geplante Kaufhaus der Pletzer-Gruppe am Ostende des Platzes würde so eine Tiefgarage nur Vorteile bringen, da man dann einen direkten Zugang zum EKZ hätte. Und die Kunden erreichen in ein paar Minuten sämtl. Geschäfte und Lokale des Platzes. Und zu guter Letzt würden die KFZ unter der Erde verschwinden und nicht den ganzen Raum um das Lienzer Stadtzentrum mit Riesenparkplatzflächen verschandeln.

Das kostet natürlich alles, jedoch wenn man die Wertschätzung für die nächsten Jahrzehnte hochrechnet, kann dies ja nur ein Vorteil für die ganze Entwicklung der Stadt Lienz sein, man muss nur den Mut und vorallem mal einen echten Umsetzungswillen aufbringen.

chiller336 vor 3 Monaten

hallo? hat sich ernsthaft irgendjemand auch nur irgendetwas anderes erwartet? erst das große geschrei von wegen ganzjahresfußgängerzone und dann siehe das bild - vielleicht 10 leute auf diesem nichtssagenden verschandelten hauptplatz. wo sind die ganzen befürworter? fahrn die jetzt mit dem auto zum interspar oder den fachmarktzentren im osten von lienz? und dann gibt man allen ernstes noch den kaufleuten am hauptplatz die schuld, dass deren geschäfte nimma gehn? ich dachte, der fasching sei schon vorbei - offensichtlich sind wir noch mittendrin. ich muss meinem vorschreiber entgegnen, dass die sogenannten stinker und lärmerzeuger doch genau jene leute waren, die dort 1. geparkt haben und nicht dauernd den hauptplatz auf und abgfahren sind und 2. dort eben schnell an kaffee getrunken habn oder ihre besorgungen erledigt haben. klar geht heute niemand schwer beladen hunderte meter zu seinem fahrzeug - wenn er oder sie bei anderen geschäften vor der tür parken kann. die ganzjahresfußgängerzone war, wie zu erwarten - ein schuß ins knie ... von geschäftleuten am hauptplatz. jetzt gibts sicher wieder diese lautaufschreier - aber des is ma egal. das ergebnis dieser sinnlosen entscheidung spricht eh für sich ...

    bergfex vor 3 Monaten

    Wenn man sich das Bild anschaut und an die Uhrzeit der Aufnahme denkt ???? Um diese Zeit ist Lienz noch im Schlaf, weil die Geschäfte erst um 9 Uhr aufsperren. Dann stehen die "Kunden" auch nicht schon haufenweise am Hauptplatz herum.

    ManD vor 3 Monaten

    Also bedeutet es wenn Autos rumstehen, dann ist ein Platz belebt ? Das sind ja schöne Aussichten für die Zukunft - also wäre es doch dann am besten gleich einen Ganzjahresparklplatz zu machen oder ? Ach ja - man könnte doch auf der anderen Seite der Liebburg parken und dann einen Kaffee trinken oder schnell was kaufen - weil wenn der Weg zu weit ist dann weiß ich jetzt auch warum beim Mc Drive immer eine Schlange ist :)

    chiller336 vor 3 Monaten

    du scheinsts nciht zu kapieren mand - wenn autos am hauptplatz stehn, dann sind auch leut am hauptplatz und beleben die wirtschaft dort - ausserdem red i nur vom winter quasi ohne touristen - im sommer passts ja eh, aber da sind auch dementsprechend urlauber unterwegs und sorgen für entsprechende umsätze. einerseits wird gjammert, dass zuviel verkehr in der stadt is, andererseits wird gjammert, wenn a gschäftl nachm andern zusperren muss - also was jetzt? zum spaziern und flaniern steht des ganze jahr die rosen und die messinggasse zur verfügung. aber des is des eingeschränkte denken vieler lienzer: man will alles haben, aber nix dafür in kauf nehmen ...

    ManD vor 3 Monaten

    Nein lieber Chiller 336 - wenn man Autos braucht um einen Platz zu beleben dann bin ich zu doof dafür - ich glaube eher das Angebot muss passen und das passt von seiten der Stadt nicht weil der Platz mit und ohne Autos derzeit sch... aussieht aber auch der Handel muss mal in der heutigen Zeit mit seinen Angeboten ankommen. Zu den Leuten, wenn es einer nicht von der einen Seite der Liebburg auf die andere zu einem Kaffee schafft oder sein gekaufte Ware nicht rübertragen kann dann müsste man aus dem Hauptplatz ein Drive in machen am Anfang steht ein Säule, dort bestellt man die Ware, fährt rein bekommt sie ans Auto getragen und fährt auf der anderen Seite wieder raus und gut oder ? Ich bin aber der Meinung, dass dann dort auch gleich wenig los ist wie jetzt - weil es nicht die Autos allein ausmachen ob ein Ort belebt ist oder nicht ! Zum Vergleich, auch wenn das Drive in beim Mc Donalds zusperren würde ist immer noch die Hölle los, denn jetzt gehen die Leute sogar über die Straße um dort hin zu kommen :)

frin vor 3 Monaten

Es ist schon sehr einfach dem Raum die Schuld zu geben, das Problem ist aber viel komplexer. Als Unternehmer sollte man sich einmal die Frage stellen ob man im Jahr 2017 überhaupt noch zeitgemäß aufgestellt ist und nicht darauf warten das andere Kunden bringen. Einige wenige haben es verstanden, andere werden es in den nächsten Jahren bei Nichtveränderung kaum mehr schaffen.

Der Prozess zumal eher schleichend, wird nun immer schneller schaut man sich die Neueröffnungen und Schließungen in der Innenstadt an. Raum, Tourismus usw. sind sicher Faktoren aber für einige Branchen nicht der ausschlaggebende Punkt.

bergfex vor 3 Monaten

....„Wenn diese Parkplätze aber reduziert werden, ist es die Pflicht der Gemeinde, neue Parkplätze in entsprechender Anzahl und in unmittelbarer Umgebung zu errichten.“ Dies sei jedoch verabsäumt worden................. Wie nahe sollten die Parkplätze noch sein? Joggen, worken, Fitnesstudio, turnen, usw. ist unbedingt erforderlich, aber EINKAUFEN GEHEN ist zu viel verlangt. Wo sollten in unmittelbarer Umgebung noch Parkplätze aus dem Boden gestampt werden?

    kritisch vor 3 Monaten

    Es geht nur noch nach unten, Tiefgaragen sollten die Zukunft sein, sämtl. weiteren Naturzerstörungen für Parkplätze sind einfach zu verbieten. Direkt unter den Hauptplatz mit den KFZ und schon sind die Kunden wieder am Einkaufen und niemand plärrt mehr den oberirdischen Parkplätzen am Platz nach. So einfach sind Probleme lösbar, die Gesellschaft will halt nun mal alles nur noch sofort und mit kurzen Wegen, die Politik wird sich danach richten müssen, ansonsten stirbt das Stadtzentrum wohl langsam aus, wenn man nur noch rundherum EKZ (wie neuer Fachmarkt RGO, neuer Möbelix oä.) errichtet, die die Kunden endgültig abziehen.

bergfex vor 3 Monaten

... Der VP-Wirtschaftsbund und die Kaufleute am Hauptplatz hätten lieber Parkplätze als gähnende Leere ........... Man müsste halt einmal selber nachdenken wie man den Platz beleben könnte.

.....„Deutliche Umsatzrückgänge“ rund um den Lienzer Hauptplatz.... Welche Geschäfte sind das ? Alles, was man am Hauptplatz zu kaufen bekommt, kann man auch einige 100 Meter tragen. Glauben die Hauptplatzler, wenn die Stinker am Hauptplatz stehen, Lärm und Feinstaub verursachen, geht das Geschäft besser? Die Menschen sind zu FAUL und zu VERWÖHNT zum Gehen.