OLALA mit neuem Zirkus und alten Bekannten

Das internationale Straßenfestival feiert 26. Geburtstag und startet am 25. Juli.

In weniger als drei Wochen ist es wieder soweit, der Kulturverein Ummi Gummi verwandelt die Lienzer Innenstadt in eine große Freilichtbühne und eröffnet das 26. OLALA-Straßenfestival. Auch heuer reisen mehr als 100 Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt nach Osttirol. 33 Gruppen aus 14 Ländern – von Australien bis Kanada – bespielen zwischen dem 25. und 29. Juli die Plätze und Straßen der Stadt Lienz und schaffen eine einmalige Atmosphäre voll Poesie, Humor und guter Unterhaltung.

Das Programm steht schon lange fest und hat einen Schwerpunkt, den die Organisatoren Hans Mutschlechner und Gabi Schwab am 11. Juli den Medien vorstellten: „Cirque Nouveau“. Das Publikum erwartet eine oft überraschende und facettenreiche Mischung aus Artistik, Clownerie, Tanz, Pantomime, Musik und Videokunst, die in Österreich noch immer eine künstlerische Randerscheinung ist. „In anderen Ländern steht der neue Zirkus auf Augenhöhe mit der neuen Musik und dem modernen Tanz“, erklärt Mutschlechner.

„Neuer Zirkus“ ist ein Schwerpunkt des diesjährigen Olala-Programms, das aber auch beliebte Klassiker früherer Jahre bietet. Foto: Kabaret de Poche

BENEJUX heißt ein weiterer Programmschwerpunkt, unter dem sich „OLALA-Experten“ etwas vorstellen können. Alte Bekannte aus Holland und Belgien werden nämlich auch vor Ort sein und vom Swimmingpool im Auto bis zur kleinsten Disco allerhand absurde Dinge präsentieren. Angriffe auf die Lachmuskeln des Publikums sind garantiert, bei dieser Mischung aus holländischem Wahnsinn und belgischer Absurdität, die beim Lienzer Festival schon Tradition hat. Farbenfrohe Walkacts, beeindruckende Installationen und artistische Sideshows runden das Programm auch heuer ab.

Hauptschauplätze sind der Lienzer Hauptplatz, der Johannesplatz, Schloss Bruck, die Alte Schmiede und der Zirkusplatz bei der Dolomitenhalle. Aber wie jedes Jahr macht OLALA Zwischenstopps außerhalb der Dolomitenstadt, in Matrei, Innichen und heuer auch in Sillian.

Hans Mutschlechner und Gabi Schwab sind bester Laune, obwohl sehr viel Arbeit auf sie wartet. Foto: Dolomitenstadt/Lisa Klammer

„Wir haben gemerkt, dass die Stimmung in den letzten zwei Jahren etwas nachgelassen hat und wollen das ändern!“, erklären Schwab und Mutschlechner. Das OLALA-Fieber soll sichtbar gemacht werden, mit bunten Multifunktionstüchern, sogenannten „OLALA-Tubes“ in den Farben Gelb und Schwarz. Wer sich als Festivalfan deklariert und ein Tuch – das fünf Euro kostet – um den Hals trägt, wird an manchen künstlerischen Stationen bevorzugt behandelt, beispielsweise bei begrenztem Platzangebot.

Neben dem bereits bekannten Fotowettbewerb mit Jurybewertung und finaler Ausstellung gibt es eine weitere Attraktion für Festivalknipser: Wer ein Selfie mit einem der neonfarbigen Kunststoffschafe schießt, die von der Künstlerin Fanni Smogoyi in der Stadt verteilt werden, kann dieses „Popsheep“ am Ende mit etwas Glück in den eigenen Garten stellen. Olala!

Dolomitenstadt.at wird das komplette Programm – wie in jedem Jahr – in einen praktischen Smartphone-Guide verpacken, um Straßentheaterfans Orientierung auf der Suche nach Kunst und Attraktionen zu bieten. Außerdem planen wir eine ganz besondere Aktion, die wir erst kurz vor dem Festival verraten werden!

Linktipp: Das war OLALA 2016.

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