Olympia 2026: Eine Milliarde fließt nach Tirol

Beauftragt werden zum großen Teil Tiroler Firmen. Ein Ausblick und Rückblick.

Rund eine Milliarde US-Dollar garantiert das IOC an Geld- und Sachleistungen für die Durchführung der Olympischen Winterspiele – so fließt Geld von außen in unsere Tiroler Wirtschaft, Geld das nur dann kommt, wenn die Spiele in Tirol stattfinden. Beauftragt werden damit zum großen Teil Tiroler Firmen, wovon die heimische Bevölkerung direkt profitiert.

Olympische Winterspiele können der Bevölkerung von Innsbruck/Tirol viel Nutzen stiften, weil bei uns die Strukturen und die Fähigkeiten zum Organisieren vorhanden sind. Und weil wir alle Sportstätten und die Kompetenz im Land haben, um Spiele in einem neuen Format zu veranstalten.

Winterspiele bringen …

… rund eine Milliarde US-Dollar an Geld- und Sachleistungen die vom IOC garantiert werden – Geld das von außen in unsere Tiroler Wirtschaft fließt und das nur dann kommt, wenn die Spiele hier stattfinden.

… viele neue Aufträge für Tiroler Firmen, wovon Tirols Arbeitnehmer/innen direkt profitieren.

… über 10.000 Arbeitsplätze, einen Schub im sozialen Wohnbau und die Chance unser Land durch Weltoffenheit und Innovationen modern und zukunftsfit zu präsentieren. Denn mögliche Olympische Winterspiele in Innsbruck/Tirol sind an klare regionale Vorgaben, Rahmenbedingungen und Grundsätze geknüpft, die wichtiger sind als internationale Vorgaben. Wie die Spiele organisiert werden, wird im Land definiert und nicht von außen bestimmt.

… alleine 400 Mio. Euro an Steuereinnahmen. Zum Vergleich: Die Sicherheitskosten bei der Fußball-EURO (dem größten Event der 2. Republik), beliefen sich auf 44 Mio. Euro. Mit anderen Worten: Die finanziellen Einnahmen werden die Ausgaben klar übersteigen. Und wer die Sicherheit bei der EURO garantieren konnte, wird dies auch bei deutlich kleineren Winterspielen leisten können. Zudem zeigen Studien z.B. zur Fußball-EURO 2008, dass Schnitzel, Bier & Co. nicht teurer geworden sind. Heute diktieren weltweit agierende Marktplätze wie Amazon, Zalando und Co. die Preise und nicht internationale Events wie Olympische Winterspiele, die zwei Wochen in einer Region stattfinden.

… Sportbegeisterung entfacht die Lust an der Bewegung. Unsere Jugend braucht Sportstars als Vorbilder – denn aktuell bewegen sich über 70% unserer Kinder nicht mehr ausreichend. Ein gesunder Lebensstil zahlt sich aus und senkt über Jahrzehnte die Ausgaben im Gesundheitsbereich.

… Aufmerksamkeit (2,1 Milliarden TV-Zuseher in 220 Ländern) steigert die Attraktivität unseres kostbaren Lebensraums. Von dieser weltweit bekannten und beliebten Marke Tirol profitiert der gesamte Wirtschaftsraum – das sichert den Wohlstand der Menschen über Jahrzehnte.

Olympia und Tirol – das ist eine sehr gute Kombination, wie ein Blick zurück beweist:

Bilder, die Tirol in aller Welt bekannt machten – das Skispringen auf der Berg Isel-Schanze bei den 9. Olympischen Winterspielen im Jahr 1964. FOTO: Schaadfoto/Frischauf Bild
Eine unschätzbare Werbung für Tirol ist eine Olympiade in jenen Ländern, die selbst mit Teams daran teilnehmen. 1964 wurde Sjoukje Rosalinde Dijkstra vor den Augen der niederländischen Königsfamilie Olympiasiegerin im Eiskunstlauf. Foto: Schaadfoto/Frischauf Bild
Ein unvergessener Moment, in dem Franz Klammer Geschichte schrieb. Auf dem Patscherkofel rast er 1976 in unvergleichlichem Stil zum Olympiasieg. Foto: WEREK Pressebildagentur
Auch diese Athletin wurde 1976 bei der Olympiade in Innsbruck zum Medienstar und löste breite Skibegeisterung in Deutschland aus: Rosi Mittermaier gewann bei allen drei alpinen Ski-Wettbewerben eine Medaille. Foto: GEPA pictures/Wilfried Witters
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9 Postings bisher
iseline vor 2 Monaten

Eigentlich hätte ich diese Werbung für Olympia in dolomitenstadt nicht gebraucht. Es gibt ja eine gewaltige Kampagne Für-Olympia z. B. über den ORF-Tirol, der TT, den Kammern und unserer Landesregierung.

roli72 vor 2 Monaten

i gib mein senf a dazua. I bin dagegn.

satyr vor 2 Monaten

Kann mich noch erinnern wie ein Politiker 1975 in Osttirol auf die Frage wie sich der ernorme Mitteleinsatz für Olympia 1976 auf andere Projekte in Tirol auswirken würde und ob nicht andernorts gespart würde mit großer Vehemenz dies verneint hat. Dafür durften sich Antragsteller viele Jahre nachher anhören daß man zuerst die Schulden für 1976 bezahlen müsste und notwendige Projekte verschoben werden müssten.

Glaube daß ein großer Teil der Tiroler in Olympia 2026 ein riesiges Defizt in Verbindung mit ganz geringem Werbewert sieht. Wer in Tirol Urlaub im Winter Urlaub macht will mit Schifahren und anderen Aktivitäten eine schönen Urlaub verbringen. Ob im Großraum Innsbruck 2026 Olympiade stattfindet dürte dem Urlauber in Ischlgl oder Osttirol völlig egal sein.

solo11 vor 2 Monaten

Hab gestern In Erfahrung gebracht,daß alleine die Abstimmung für oder gegen Olympia 30 Millionen Euro(30 000 000.-) kostet.In welcher Welt leben wir denn?Mit dem Geld könnte man ca.30 000 Menschen die alleine in Tirol unter der Armutsgrenze leben schöne,glückliche Momente bescheren.Kann man nur sagen;Schäm dich Tirol.Wird ja eh ein klares nein,denn die Tiroler lassen sich nicht mehr anlügen.Da nützt auch ein Benny Raich oder sonstige Prominenz nichts.Kann nur sagen:Bravo Dinkhauser.Du sagst den Tirolern die Wahrheit.Und vor allem :Wieso findet die Abstimmung mit Osttirol statt?A ja. Des sein jo a Tirola.Und bei den Wahlen sein mir donn auch wieder für die Nordtiroler interessant.

Kiew vor 2 Monaten

Für wie blöd halten die einen? Osttirol hat von olympischen Spielen nichts und auch in Nordtirol sind die Olympia-Werbeveranstaltungen ein Flop!

freekit78 vor 2 Monaten

nein zu olympia !

42na95 vor 2 Monaten

Besser Tirol wie denn der ganze sterile Schwachsinn von Sotchi und Peyongchang.

bergfex vor 2 Monaten

Beauftragt werden damit zum großen Teil Tiroler Firmen, wovon die heimische Bevölkerung direkt profitiert.

Dann wird wieder an Subunternehmen ausgelagert , weil die billiger arbeiten (müssen). Es wird mit allen Mitteln auf ein [Ja] blediert . Arbeitsplätze werden vorgeschoben.

anton2009 vor 2 Monaten

Alle größeren Aufträge müssen EU-weit ausgeschrieben werden! Ob die Aufträge dann nur an Tiroler Firmen vergeben werden wage ich zu bezweifeln!