EBS Smart Solutions: Lösungen für die digitale Arbeitswelt

Tischlerei Forcher erfasst Arbeitszeit und Leistungsdaten per Touchscreen. Ein Praxisbeispiel.

Digitalisierung und Arbeitszeitflexibilisierung sind zwei Schlagworte, die fast täglich in den Medien auftauchen, meist im Zusammenhang mit der Breitbandverkabelung – die auch in Osttirol massiv vorangetrieben wird – und mit der viel diskutierten Gesetzesnovelle, die den 12-Stunden-Tag in den Schlagzeilen hält.

Was Politiker und Kommentatoren eher theoretisch abhandeln, muss in Unternehmen wie der Osttiroler Tischlerei Forcher täglich auf die betriebliche Realität heruntergebrochen werden. Wenn die ca. 100 Mitarbeiter des Betriebes von der Fertigung über den Vertrieb bis zur Montage ihrem Job nachgehen, wird ihre Arbeitszeit mit einer Software erfasst, die nicht von Großkonzernen aus Übersee sondern von einem heimischen IT-Spezialisten entwickelt wurde: EBS Smart Solutions Software GmbH.

Michael Schneeberger gründete das Unternehmen 2004. Sein elfköpfiges Team – für das immer gute Programmierer gesucht werden – ist auf ganzheitliche individuelle Lösungen spezialisiert. In anderen Worten: Kunden, vom 2-Mann-Betrieb bis zu mittelständischen Industrieunternehmen, erhalten aus einer Hand von der Arbeitszeit- und Auftragsverwaltung über Registrierkassen-Lösungen bis hin zu Onlineshop und zur Firmen-Website ein digitales Komplettpaket, das perfekt ineinandergreift und zugleich vollkommen individuell auf die jeweiligen Anforderungen der Branche und des Betriebes abgestimmt ist.

Sie arbeiten seit mehr als zwei Jahrzehnten zusammen. Andreas Wolsegger, Prokurist der Lienzer Tischlerei Forcher (links) und Michael Schneeberger, Gründer und Kopf von EBS Smart Solutions Software GmbH. Fotos: Forcher

Andreas Wolsegger, Prokurist der Tischlerei Forcher, weiß diese Qualität seit vielen Jahren zu schätzen und erklärt auch, warum: „Ohne Softwareunterstützung würden wir die Abläufe im Betrieb natürlich nicht mehr schaffen. Vor mehr als zehn Jahren haben wir uns auf die Suche nach einer neuen Auftragsverwaltung gemacht und uns diverse Lösungen angesehen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass es für uns wirtschaftlicher ist, mit einem verlässlichen lokalen Partner zusammen eine individuelle Lösung zu erarbeiten, als ein kleiner Kunde bei einem großen Hersteller zu sein, der womöglich nicht mal unsere Bedürfnisse versteht.“ Gesagt getan.

Michael Schneeberger beim Lokalaugenschein in der Tischlerei Forcher: „Wir lernen mit den Kunden mit.“

Mittlerweile hat Forcher auch andere Elemente der EBS-Produktpalette implementiert. Jüngste digitale Errungenschaft ist die Arbeitszeitverwaltung per Touchpanel, die auch komplexen gesetzlichen Rahmenbedingungen und behördlichen Vorgaben tagesaktuell gerecht wird. Michael Schneeberger erklärt, warum er sich weder vor den Großen der Branche noch vor Billiglösungen aus dem Internet fürchtet: „Unsere Arbeitszeitverwaltung und Auftragsverwaltung ist so angelegt, dass die Betriebe nach Konfiguration und Einschulung sofort loslegen können. Doch Betriebe sind lebendige Organismen. Oft ändern sich die Anforderungen, Erweiterungen oder neue Schnittstellen werden gebraucht. Wir lernen mit den Kunden mit, sind immer vor Ort und deshalb in der Lage, schnell und mit niedriger Lernkurve für die Kunden auf jede Entwicklung zu reagieren. Die Unternehmen wissen, dass diese Effizienz am Ende viel Zeit, Ärger und vor allem Geld spart.“

Nicht nur Mitarbeiter und Zeit, sondern auch die konkrete Tätigkeit pro Auftrag wird mit der Arbeitszeit-Software von EBS Smart Solutions Software GmbH erfasst.

Bei Forcher bestätigt man diese Einschätzung und demonstriert am Beispiel der Arbeitszeitverwaltung auch gleich, was heute Stand der Dinge ist. Die Mitarbeiter registrieren mit einem einfachen Fingertipp auf dem Touchterminal ihre aktuelle Tätigkeit, Pausen, Ein- und Austritte. Neben der Arbeitszeit wird damit auch die konkrete Leistung erfasst, was in einem übersichtlichen Backend aussagekräftige Monatsauswertungen und Statistiken darstellbar macht. Auch die Dienstplanung läuft in Zukunft über die Software, für deren mobilen Einsatz wird eine App entwickelt.

„Die App wird ideal für Außendienstler, aber auch für Kleinbetriebe“, erklärt Michael Schneeberger. „Man sieht dann auf dem Smartphone das Monatsarbeitskonto, Zeitaufwand und Leistungen, aber auch Zeitausgleich und Urlaubsguthaben. Erst durch Produkte dieser Art wird Arbeitszeitflexibilisierung überhaupt zu einer Qualität, weil man als Unternehmer und Arbeitnehmer einfach besser planen kann! Das schafft Vertrauen, erhöht die Produktivität und gibt allen ein gutes Gefühl.“

www.ebs-zeit.at