Schafe in den Lienzer Dolomiten. Foto: Ingemar Wibmer

Schafe in den Lienzer Dolomiten. Foto: Ingemar Wibmer

Gäste durch Rückkehr des Wolfes „extrem verunsichert“

Privatvermieter erklären: „Wolf, Bär und Luchs haben in unserem Tourismusland Tirol nichts verloren“.
 

Die Wolfsrisse häufen sich in den letzten Jahren und so auch die Berichterstattung in den Medien über gerissene Schafe. Unsere Gäste fragen uns, ob sie überhaupt noch sicher wandern können und wie sie sich im Falle einer Begegnung mit einem Wolf verhalten sollen. Viele sind extrem verunsichert, manche haben sogar Angst. Der Wolf und andere Raubtiere passen nicht in unser Tourismusland Tirol. Die Almen mit den Nutztieren, mit den Hirten und Sennern sowie mit den dort produzierten und angebotenen Produkten gehören wie die Natur und die von den Bauern gepflegte Kulturlandschaft zu Tirol. Viele Gäste verbringen gerade deswegen ihren Urlaub bei uns.
 
Landwirte wollen wegen der Rückkehr des Wolfes ihre Tiere nicht mehr auf die Almen auftreiben. Schafe, Kühe, Pferde und Ziegen gehören aber zum vertrauten Bild einer Tiroler Alm. Wir Privatvermieter fürchten, dass viele Gäste nicht mehr zu uns nach Tirol kommen, wenn es diese Almwirtschaft in der gewohnten Form nicht mehr gibt.
 
Nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie war es auch für uns Privatvermieter äußerst schwierig, sich wieder für die tägliche Arbeit zu motivieren. Hinzu kommt das Problem mit dem Arbeitskräftemangel im Tourismus. Auch für Schutzhütten und andere Gastbetriebe und Ausflugsziele in den Bergen ist es schwieriger geworden, Personal zu finden. Das alles sind zusätzliche Herausforderungen für Hotellerie, Gastronomie und auch für uns Privatvermieter.
 
Wir fordern daher die Tiroler Landespolitik auf, in Sachen Rückkehr der Großen Beutegreifer rasch zu handeln. Der Schutzstatus des Wolfes muss herabgesetzt werden. Große Beutegreifer müssen bejagt und entnommen werden können. Wolf, Bär und Luchs haben in unserem Tourismusland Tirol nichts verloren. Unsere Gäste wollen Sicherheit, wenn sie in unserer Bergwelt und auf den Almen unterwegs sind.

Theresia Rainer

Theresia Rainer betreibt ein Ferienhaus in Matrei in Osttirol und ist die Landesobfrau des Tiroler Verbandes der Privatzimmervermieter.

59 Postings

Ceterum censeo

@Claudia Moser: Wenn der Wolf nur Salat fressen würde, wie du es ironisch anmerkst, hätte ich kein Problem mit dem Luderviech. Wenn er jedoch Geislein, Schäflein und deren größere Verwandtschaft jagt und zerreißt, hört sich bei mir die Ironie auf. Du kennst dich gut i.S. Kultur aus, ja. Aber beim Wolf bist du daneben! Bedenke das Leid dieser Tiere mit ihrem qualvollen Ende. Sehr, sehr, sehr lustig, was?

 
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    isnitwahr

    liebe(r) Ceterum, bei allem Respekt, das ist jetzt ganz schön heuchlerisch, weil kein Lebewesen ist so grausam zu seinen Mitgeschöpfen wie der Mensch: Vollspaltenböden, Batteriehühner, Pelzindustrie, Lebendtiertransporte, Gatterjagd, Mulesing, Fiakerpferde im Hochsommer, Milchindustrie (Büffelfarmen), Gallebären, Qualzucht, Puppy Farmen, Stierhatz und und und. Und das alles nur für noch mehr Geld......

     
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    Claudia Moser

    Nein, nicht lustig. Genauso wenig lustig wie @isnitwahr eine Textspalte tiefer anderes Tierleid beschreibt. Findest du das weniger grausam? Und das wurde von Menschenhand gemacht. Wer immer du bist, gib' dich einfach privat zu erkennen, dann können wir ja in einem anderen Rahmen weiter diskutieren.

     
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isnitwahr

auf meinen Runden durch die Talbodengemeinden fallen mir immer wieder Plakate auf, auf denen zu lesen steht: unserem Vieh die Almen, dem Wolf die Wildnis! dabei ist ein Bild mit einem zähnefletschenden Wolf zu sehen - dem bitterböse Wolf. Ja verdammt noch einmal welche Wildnis denn? Wir haben bis in den letztn Winkel, in die steilsten Hänge, alles besetzt. Biken reicht nicht mehr nur auf den Trails, wenn ein paar dort gefahren wurde, wirds langweilig, dann wird eben auf den Wanderwegen bis hin ins Hochalpine gefahren, sogar der Großvenediger ist vor solchen Idioten nicht mehr sicher, wie man inzwischen weiß. Mitten in den Wäldern Tourengeher im Winter (so abgelegen kanns gar nicht sein, dass dass nicht irgendeiner fährt), im Sommer die Motocrossfahrer auf Wanderwegen und mitten im Wald (ja auch beim Schwammerlsuchen im Wald sind mir schon welche begegnet). Es gibt keine Wildnis mehr und basta!!!!. Alles was nicht unserer Vorstellung und unseren egoistischen Bedürfnissen entspricht hat keinen Platz und soll halt einfach abgeknallt werden. Es zählt ausschließlich nur mehr der Rubel. Dass Österreich ein so tolles Tierschutzgesetz hat stimmt einfach nicht, die diversen Gütesiegel sind überwiegend eine Farce, Vollspaltenböden Standard, weil wenn nicht, dann können unsere Bauern nicht mehr überleben, ebenso wie bei der Milchkrise damals. Und was die Touristen so alles aufführen in unserer Bergwelt und sich dadurch in leider auch tödliche Gefahr bringen, lesen wir ja eh ständig in den Medien. Ich habe durchaus Verständnis für die Schafbauern, aber alles abknallen, was nicht einleuchtet, ist eben auch keine Lösung. Und mit diesem panikverbreitenden Leserbrief haben Sie den Privatzimmervermietern sicher keinen Gefallen getan, liebe Frau Rainer.

 
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Chronos

"Si tacuisses, philosophus mansisses!"

Frau Rainer, Ihre Meinung (Leserbrief) als Privatperson könnte ich noch verstehen, auch wenn ich diese nicht teile! Aber Sie geben Ihre Sichtweise zu Thema "Tourismusland Tirol vs. Wolf, Bär" in der Funktion als Landesobfrau des Tiroler Verbandes der Privatzimmervermieter, öffentlich kund. Sie sprechen sohin in Namen aller Privatzimmervermieter von "extrem verunsicherten Touristen, manche haben Angst" – aber kein Wort von "armen" gerissenen Schafen. Oder drücken Ihr Mitgefühl für die toten Schafe aus.

Haben Sie Angst um Ihre Gäste? (-nicht glaubwürdig). Oder, eher Angst, dass "der Rubel nicht mehr rollt"? Das Gros der Befürworter im Forum spricht nicht gerade für Sie. SCHWEIGEN, wäre in Ihrer Funktion die bessere Variante gewesen!

Übrigens, Sie haben mit Ihren Leserbrief dem Tourismus keinen B ä r e n - dienst geleistet…

 
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    Sumse

    Ja so geht es halt,wenn man sich unreflektiert von manchen Einsagern im Bezirk intrumentalisieren lässt.

     
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Thomas Haidenberger

Ich bin ehrlich froh, dass die Landwirtschaft in Tirol außer dem Wolf keine Probleme hat! (Ironie aus!)

Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie? - nicht diskussionswürdig, sagt die ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer, und die ÖVP-dominierte Landwitschaftskammer bleibt ruhig.

Extremwetterlagen durch den Klimawandel - darüber reden wir lieber nicht, kommt nicht so gut an ...

ungerechte EU-Landwirtschaftsförderungen - möglichst viel für die Großbetriebe, die damit auch die Preise für die Kleinbetriebe diktieren - kaum ein Thema ...

Der Borkenkäfer, in Verbindung mit milden Wintern und Trockenheit eine Bedrohung für den Wald , mit all den damit verbundenen Turbulenzen auf dem Holzmarkt, die zudem großteils auf dem Rücken der Waldbauern ausgetragen werden - siehe z. B. Artikel https://www.dolomitenstadt.at/2022/06/06/osttirols-waelder-durch-borkenkaefer-massiv-bedroht/ - kein einziger Kommentar von den Leser*innen auf dolomitenstadt.at

Der "böse Wolf" dominiert die Diskussion über die Landwirtschaft (zumindest auf dolomitenstadt.at) Er ist Emotion in Reinkultur. Er ruft märchenhafte Bilder in unseren Köpfen wach. Er wird gleichzeitig als Ursache für das Bauernsterben und für drohende Urlaubsstornierungen "gesehen" und die größte derzeit absehbare Gefahr für Menschen in den Bergen ...

In Wirklichkeit ist der Wolf eine politische Nebelgranate, die regelmäßig abgefeuert wird, um die Sicht auf andere Probleme zu verschleiern. Es wäre nicht schlecht, dass einige sich langsam bewusst werden, vor welchen Wagen sie sich da spannen lassen.

 
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    SCHWARZER Hannes

    besser geht's nicht !

     
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Heinrich_077

'Habe zwar noch keine Touristen getroffen die Angst vor besagten Tieren haben, aber es muss sie ja geben, steht ja da. :-) Vielleicht gibt es hier auch neue Berufsmöglichkeiten? Sicherheitsbegleiter für einfache Hütten, Talboden & Bergwanderungen. Klingt doch gut. Eine Gelbe Weste und einen Topf mit Löffel um Tiere zu vergrämen, mehr brauchts nicht.

 
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wolfgangwien

Also ehrlich, ich fürchte mich auf den Almen vor wilden Kühen, Stieren, Pferden. Ein Wolf hat sich mir noch nicht in den Weg gestellt.

 
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    tiroler85

    https://tirol.orf.at/stories/3161590/ bitte nicht den Touristen weitersagen ;)

     
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SCHWARZER Hannes

Noch ein paar Zahlen: WELTWEIT starben zw. 2002 und 2018 zwei Menschen durch Wolfsangriffe, zwei!!! Das sind 0,11 Menschen pro Jahr, weltweit wohlgemerkt ! Da sind unsere Kühe schon bedeutend aggressiver!! 2 Tote in Österreich im Jahre 2019. Und erst die gefährlichen Bienen: 3-4 Österreicher werden von diesen Ludern pro Jahr gekillt! Frau Rainer, wollen Sie die Bienen auch 'entnehmen', wie das Töten so schön umschrieben wird? Dann wird's aber lustig mit unserer Lebensgrundlage, Frau Rainer, dann brauchen Sie sich um unseren Tourismus wirklich keine Sorgen mehr machen!

 
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    Claudia Moser

    Verglichen mit den jährlichen Mordopfern eine Lappalie. Vielleicht sollten wir die Spezies Mensch entnehmen 🤔?

     
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      Kilian1990

      Menschen entnehmen? Das ist doch extrem rechtes Gedankengut und erinnert an die dunkelsten Zeiten der Menschheitsgeschichte

       
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      iwases@

      Meiner bescheidenen Meinung nach ist das nicht "extrem rechtes Gedankengut", sondern Ironie mit etwas zynischem Beigeschmack. Also bitte die "Nazikeule wieder" in den Keller stellen!

       
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      Edi1913

      Werden eh "entnommen", vor Gericht gestellt und, wenn die Schuld erwiesen ist, ins Gefängnis gesteckt. Den Ausdruck "Entnehmen" für abknallen gibts eh nur bei die Jager&Co.

       
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    Migranten Kind

    Leider gibt es keine Statistik in Österreich für tote Menschen durch Jagdwaffen . In Deutschland jährlich 40 Menschen die durch Jagdwaffen sterben , darunter Jogger , Wanderer , Jagdkollegen und es werden auch gerne Familienmitglieder mitn eigenen Jagdgewehr erlegt .... Hinzu Pferde und sonstige Haustiere die verwechselt wurden .

    Prozentual gibt es in Österreich wesentlich mehr Jagdwaffen als in der BRD .

    Ich hab da wesentlich mehr Ängste vor senile Jäger auf Wolfsjagd , als vor einen Wolf , Bär , Luchs oder Goldschakal .

     
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Claudia Moser

@Fernseh-Wastl: wieso stellt der Wolf so ein extremes Feindbild da? In der Psychologie nennt man das Projektion. Alle inneren tiefen Ängste werden nach außen in ein Objekt projiziert, wurscht ob Wolf oder Flüchtling. Eigentlich geht's immer um eigene tiefe Ängste (Ueberlebensangst, Existenzangst - es kommen keine Touristen mehr!) und nicht um die tatsächliche Realität. Also sollte jeder sich die Frage stellen: was ist meine innere ureigenste Angst bei diesem Thema. Das könnte uns weiterhelfen und den armen Wolf vielleicht auch... (Ich glaube nämlich auch nicht, dass die Gefahr von einem Wolf gefressen zu werden dramatisch hoch ist 🙂).

 
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    Ceterum censeo

    Gestern wurde in einem Beitrag auf 3Sat über Graubünden das Thema Wolf ebenfalls thematiseirt. Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen, hörte ich. Vor allem dann, wenn sich die Population zur Herde vervielfacht. Liebe Claudia, (wir kennen uns), sei bitte nicht so optimistisch, was die Gefährlichkeit des Wolfs betrifft. Ich möchte nämlich nicht, dass von meinen lieben Vierbeinern (ich war in meiner Kindheit Schaf- Ziegen - und Kuhhirte, weiß daher wovon ich rede) einige zuerst gejagt und elendiglich zerrissen werden. Schon was von Tierleid gehört? Es heißt auch hier: "Wehret den Anfängen".

     
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      Claudia Moser

      @ceterum censeo: ah, wer bist du denn?

      Aber vielleicht hier nochmals zur Erklärung: Frau Rainer meinte ja, dass die Touristen - sprich der Mensch - Angst vorm Wolf hat. Ich glaube, dass diese Furcht völlig unbegründet ist. Ich glaube einfach nicht, dass der Wolf einen Menschen angreift. Ich bin letztens einer Ringelnatter in einem Teich begegnet. Sie drehte ihre Runden und ich meine. In dem Moment, als wir aufeinander trafen ist jede vor Schreck erstarrt und hat die Flucht ergriffen. So ähnlich stelle ich mir das auch mit einer Wolfsbegegnung vor...

       
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    Kilian1990

    Egal ob Wolf oder Flüchtling ... Das sind eigenartige Vergleiche. Ich habe Angst, dass weitere Schafe auf grausame Weise verenden müssen, dass die Landwirtschaft, die Almwirtschaft und der Toursmus leidet. Frau Moser, können Sie sich vorstellen, dass Menschen in diesem Zusammenhang Existenzängste haben? Ich schon. Bin weder Bauer noch Touristiker, aber kann mich in diese Menschen hineinfühlen. Mir gehts nicht nur um die eigenen Urängste, sondern um den Weiterbestand unserer Systeme im ländlichen Raum. Da können Sie tausend Mal schreiben, dass die Ängeste unbegründet sind.

     
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lucky 04

Liebe Frau Rainer, Leider ist es auch von Ihnen Reine Panikmache ! Und wirklich NICHT die Meinung Aller Vermieter!!!

Die Meinung der Leser ist eindeutiger, Gott sei Dank, Und auch der meisten Gäste in Matrei sind nicht Ihrer Meinung!

In vielen unserer Nachbarländer ist ein miteinander schon seit Jahren möglich?! " Ein gesundes Miteinander wäre zu Wünschen!"

Wie sich Ihre Meinung mit dem Nationalpark vereinbaren lasst ? ist wohl wieder eine andere Frage?

 
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    karotte2

    eine "Meinung" muss sich gar nicht vereinbaren lassen, es gibt noch Menschen, die eine Anschauung haben und zu dieser stehen. Hut ab!

     
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      lucky 04

      Da hast du völlig Recht, aber dann ist das IHRE ganz persönliche Meinung, die Ihr natürlich zusteht, im Bericht und auch in der Zeitung steht jedoch : Wir fordern, Wir wollen, Landwirte wollen, Wir Privatvermieter fürchten, Viele Gäste ......

       
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Bobby

Der Wolf. der Asylant im Jahr 2022

 
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hoerzuOT

naja, Frau Rainer. Ich glaube, dass Fakten ( siehe Seite wwf) durchaus gegen die Panik eingesetzt werden könnten. Ich denke, dass in den Alpen/Bergen weit größere Bedrohungen lauern als Wölfe. Durch Corona hatte ich vieieiel Zeit um mich in den Bergen aufzuhalten. Vieles habe ich gesehen: Spielhuhn, Auerhuhn,Schneehuhn, Lawinenabgänge, verunfallte Biker, zig Helitransporte von Verunfallten, saudummes und viel zu nahes Abknipsen von Kuhgesichtern, Gams, Reh, Adler etc) aber Wolf (leider) keinen.

 
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    Ceterum censeo

    Sei froh, dass dir keiner begegnet ist. Hättest vielleicht in die H..........

     
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      hoerzuOT

      "...Hütte zurücklaufen müssen, um das große Foto-Objektiv zu holen und hättest ihn dann trotzdem nicht vor die Kamera bekommen- die Folge wäre Enttäuschung gewesen." Sie haben also recht. Ihrer Einschätzung stimme ich uneingeschränkt zu.

       
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Chronos

Sie machen das ausgezeichnet, Frau Rainer! Panikmache in höchstem Ausmaß. Vermutlich ist es Ihnen nicht bewusst, dass gerade Sie es sind, die ihre Gäste und andere Touristen mit Ihrer Einstellung und Ihrem Leserbrief verunsichern!

Wie wahrscheinlich ist es, dass Touristen in der hellen Tageszeit (in der Nacht sind Touristen bestimmt nicht unterwegs!) auf einen großen Beutegreifer, wie Wolf oder Bär treffen? Wie vielen Osttiroler Bewohnern, seien es alle Jäger, Bergsteiger, Wanderer, in der Natur bewegende Personen und auch Gästen, ist es in den letzten Jahren in Osttirol gelungen, selbst einen Wolf/Bär zu sichten oder gar zu begegnen? Eben, Frau Rainer…

 
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Fernseh-Wastl

Ich finde die Entwicklung, wie dieses Thema für alles mögliche missbraucht wird, wirklich beschämend. Wieso stellt der Wolf so ein extremes Feindbild dar? Wieso stürzen sich vornehmlich Politiker und Interessensvertreter so auf dieses Thema, um billige Pluspunkte zu sammeln? Die Welt und auch das kleine Osttirol hat weit größere Probleme, vielleicht verstehen oben genannte diese nicht und wollen deshalb mit dem Wolfsthema (danke Rotkäppchen ist jeder Experte) ablenken? Anders kann ich mir diese populistischen Züge nicht erklären. Schade, sehr schade!

 
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spitzeFeder

Sehr geehrte Frau Rainer, ihre Touristen sollten das Haus nicht verlassen. Folgende Gefahren warten auf sie: Gleich nach der Haustüre fahrende Autos. Haben die werten Gäste dann diese zivilisatorische Hürde genommen, wartet im alpinen Gelände permanente Absturzgefahr. Dazu noch die sich aufgrund der globalen Erwärmung häufenden potenziell gefährlichen Gewitter im Hochgebirge. Und zu allem Überdruss noch Schlangen, Bären, Wölfe, Goldschakale, Adler und Bartgeier in unserer wilden Natur - rette sich wer kann...

 
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r.ingruber

"Wolf, Bär und Luchs haben in unserem Tourismusland Tirol nichts verloren." Vollkommen richtig! Aber müssen unsere Gäste auch erst etwas verloren haben, um bei uns willkommen zu sein?

 
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Edi1913

Ich fürchte mit diesem Leserbrief hast Du dem Fremdenverkehr (oder halt Tourismus wie es seit 30 Jahren heißt) einen Bärendienst erwiesen.

 
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WiWaMi

Auch der Tourismus wird schon bald die negativen Auswirkungen der Ansiedelung von Großraubtieren in unserer Kulturlandschaft spüren. Die Zeiten der Sorglosigkeit sind dann auch bei Freizeitaktivitäten vorbei. Es mischt sich immer ein unangenehmes Gefühl mit, egal ob man Wölfen, Bären oder einer Herde Schafe mit aggressiven Schutzhunden begegnet. Sollte die von der Gesellschaft geforderte Almwirtschaft nicht mehr in der derzeitigen Form möglich sein, wird ein großer Anreiz für Touristen in der Region fehlen.

 
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c.haplin

Danke Frau Rainer. Es ist ausgesprochen wichtig, dass die Urlauber verängstigt sind. Ich traue mich auch schon seit längerem keine Merinowolle mehr am Berg zu tragen!

 
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Sumse

Liebe Theresia! Deine Argumentation ist in einigen Punkten durchaus nachvollziehbar aber sie entbehrt leider jeglicher fachlicher Grundlage. Ich hoffe du warnst auch deine Wintergäste vor eventuellen Todesfällen beim Schifahren, vor den fast täglichen schweren Unfällen mit Verletzungen auf den Schipisten oder die Schitourergeher vor dem möglichen weissen Tod . Du informierst sicher deine Wanderer vor Abstürzen ,Selbstüberschätzung, Wetterstürzen, Hubschrauberbergungen wegen Unerfahrenheit und Konditionsmangel. Auch das E-Biken ist ja auch völlig gefahrlos und es passieren überhaupt keine Unfälle 🤣🤣. Deine Gäste können ganz beruhigt weiterhin bei uns ihren Urlaub verbringen. Einen Wolf werden sie höchstwahrscheinlich niemals zu Gesicht bekommen . Sehr durchsichtig ist die wahre gesteuerte Intention deines Leserbriefes.

 
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Markus aus den Hohen Tauern

Der Wolf schadet nicht nur Land- und Tourismuswirtschaft, sondern der gesamten Wirtschaft. Sie haben vollkommen recht Fr. Rainer. Der Wolf hat bei uns nichts verloren. Er gehört bejagt und entnommen.

 
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    Ceterum censeo

    Blödes Wort: entnommen. Warum sagt man nicht ab-geschossen! Dann ist die Sache ab-geschlossen.

     
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Kilian1990

Danke Frau Rainer für diesen mutigen Leserbrief. 100 Prozent Zustimmung. 👍👍👍

 
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Resi

Endlich eine klare Ansage abseits von Landwirtschaft und Jägerschaft. Bravo Frau Rainer! Der Wolf hat bei uns nichts verloren. Der Tourismus hat in den letzten Jahren schon genug gelitten. Und jetzt auch noch der Wolf, der für Unsicherheit sorgt. Endlich stehen auch Touristiker auf.

 
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    karotte2

    Endlich meldet sich vom Tourismus Mal jemand zu Wort. Gerade Mal halb so viele Tiere werden heute noch auf Almen aufgetrieben als vor 20 Jahren - die Kulturlandschaft wird zuwachsen und es ist egal, ob dann unsere Landschaft weniger attraktiv für Einheimische oder Gäste ist. Wichtig wäre, dass auch der Tourismus und die gesamte Gesellschaft die Bedeutung der Landwirtschaft erkennt und sie endlich auch zu schätzen weiß.

    Die Handelsmarken werben mit immer höheren Tierwohlstandards - das höchste Tierwohl ist zweifelssohne auf der Alm erreicht - saftigste Gräser, kühlere Temperaturen, geringere Insektenplagen für die Tiere - aber halt!! Wäre da nicht der Wolf, der in regelmäßigen Abständen Tiere reißt und das schlimme daran - die Menschen jubeln und fühlen sich gut, weil ein zahmes Tier hier bei uns wieder ein zu Hause findet, jaja, hab' noch keinen Bauern getroffen, der jubelt, das können sich nur die leisten, die keine Berühungspunkte mit dem Wolf haben... zumindest glauben sie das, wenn wir jetzt nicht für die kleinstrukturierte Landwirtschaft hier zu Lande aufstehen, sind wir selbst verantwortlich, wenn unser Rindfleisch aus Argentinien kommt, die Puten aus Tschechien, das Lamm aus Neuseeland. Wir klopfen und auf die Schultern und können mit Stolz behaupten, ein fast ausgestorbenes Tier wiederangesiedelt zu haben.

     
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      Guru

      @karotte2, und im Herbst exportieren wir die Kälber per Schiff in den Libanon. Na ja zumindest hatte sie einen schönen Almsommer - sozusagen wurde ihnen der letzte Wunsch erfüllt bevor ihnen im Libanon die Kehle aufgeschnitten wird. Auch Schafe werden in den Libanon "exportiert".

      Tierwohl sieht anders aus: https://vgt.at/presse/news/2020/news20200218mn.php

       
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      karotte2

      Ein dringendes Problem, aber woran liegt das? Fest steht, dass sein Kalb verkauft an einen sogenannten Zwischenhändler und dieser holt es sagen wir mit dem Autohänger oder dergleichen ab, was nun, mit dem Kalb dnn weiterpassiert, bleibt dem Landwirt verschwiegen - bis zum Kälberexportskandal. Gottseidank kam das ans Licht, denn mag mans glauben oder nicht - es ist nicht der Bauer, der das Tier lebendig auf andere Kontinente schickt.

      Seit klar werden dieses Problems haben wir kein einziges Kalb mehr an einen Händler vergeben, entweder es wird im Bezirk aufgezogen oder selbst geschlachtet, wir haben extrem hohe Tierwohlstandards und da drauf können wir im Allgemeinen stolz sein, man findet aber trotzdem sicher noch weitere Fehler und schwarze Schafe - die gibt es halt überall. Es wird am wichtigsten sein, dass man die Konsumenten und Bevölkerung miteinbindet und so Probleme in der Lebensmittelerzeugung ausmerzt. Warum kriege ich im Supermarkt irische Butter oder Philadelphia aus deutscher Milch? Weils die Menschen kaufen..

       
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      isnitwahr

      Rindfleisch aus Argentinien, Pute aus Tschechien und Lamm aus Neuseeland gibts eh schon, übrigens auch österreichisches Schwein aus Vollspaltenbodenhaltung - das sogar noch mit österreichischem Gütesiegel - ja, wir schaun drauf.

       
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Oschtadio

Ich bin auch für die Entnahme der Großen Beutegreifer aber so einen Blödsinn das sich die Gäste nicht mehr sicher deswegen fühlen stimmt nicht. Wenn sie von einer Kuh angegriffen werden können sie den Bauern verklagen da bekommen sie den Urlaub und ich weiss nicht was noch alles ersetzt .Aber bei einem Wolfsangriff den es sowieso nie geben wird wen verklagen sie dann? Das Land Tirol oder den Tourismusverband 😜

 
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Sophie

Woanders bedeutet der Beruf des Schäfers eine dreijährige sehr fundierte Ausbildung. Warum gibt es solches hier nicht?

 
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    SCHWARZER Hannes

    Weil man nicht will! Tirol diskutiert auch nicht über Herdenschutzmaßnahmen, die von der EU gefördert würden, nicht über Herdenschutzhunde, Zäune - wo möglich - und auch nicht über Schäfer und Hirten. Nein, der Wolf gehört abgeschossen, weil das Teile der Tiroler Politik, allen voran LH Stv Geisler so wollen ! Für alles findet man irgendwo im Netz Artikel, die einem Recht geben, andere Beiträge ignoriert man. Diese selektive Wahrnehmung zeichnet die 'sachliche' Diskussion aus. Vergleichbar mit der Bundes - VP (Sachslehner zum EUGh Urteil i.S. Kindergeld: 'wir werden weiterkämpfen') ignoriert auch die Tiroler VP EU-Richtlinien, die Österreich und Tirol mitbeschlossen hat! (Flora-Fauna-Habitat Richtlinie 1992 - dazu gehört auch Natura 2000!!). Pippi Langstrumpf: 'Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!'

     
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      Claudia Moser

      Jetzt weiß ich, wieso LR Geisler den Abschuss des Wolfes will. Geisler kommt von Geislein. Der Wolf und die 7 Geislein... jetzt haben wir den Salat. Das ist späte Rache 😉 ...

       
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      SCHWARZER Hannes

      Einmal Grimm, immer Grimm - die Gebrüder Grimm haben seit 200 Jahren Generationen von Kindern mit ihren Märchen 'erfreut' aber auch Ängste geweckt. Wie viele Generationen noch mit diesen Ängsten aufgezogen werden, lässt uns schon 1909 der Schluiferer Sepp (Techet, Carl - Fern von Europa) erahnen: 'Die Zeit wird sogar einmal die Pyramiden zerbröckeln und dem Erdboden gleichmachen, jedoch in Tarrol hat ihre Macht ein Ende!'

       
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      skeptiker

      Ja die Angst vorm Wolf ist schon etwas seltsam, um nicht zu sagen leicht hysterisch.

      In dieser Statistik von 2002 - 2020 sind es etwas mehr tödlche Angriffe weltweit wie von dir geschrieben. Aber immer noch so verschwindend gering dass diese Angstmache nicht gerechtfertigt ist. Die Gefahr eines Angriffs auf den Menschen ist nicht Null, aber aktuell doch noch sehr gering.

      https://www.ifaw.org/de/aktuelles/angriffe-von-wolfen-auf-menschen-eine-aktualisierung-fur-2002-bis-2020

       
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    Ceterum censeo

    Du wärst, wenn ausgebildet, wahrscheinlich die richtige Schäferin, eine Pastorella, wie sie Vico Torriani im Schmalzlied aus Val Gardena, auf UT hörbar, besingt. Könntest träumen von einem lieben Schäfer.

     
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      SCHWARZER Hannes

      wer ist Vico Torriani ?😉😉

       
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      iwases@

      Das nenne ich mal eine Bildungslücke, noch dazu bei einem Menschen Ihres Alters 🤣🤣🤣

       
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      SCHWARZER Hannes

      @iwases@: ich habe da wohl etwas erfolgreich verdrängt, ist dieser Vico Torriani als Vorsänger der Stones, ELP oder gar der Beatles aufgetreten?

       
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