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Mehrere Sichtungen eines Wolfes am Alten Tristacher See

Ein offener Brief von Brigitte Amort über das lückenhafte Beutegreifer-Monitoring des Landes Tirol.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Anton Mattle, 
sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete! 

Da ich seit Anfang April mehrmals in Tristach einen großen Beutegreifer (Wolf) gesehen habe, (wie weitere Personen vom Dorf und unseren Nachbargemeinden) und es vor wenigen Tagen mitten am Vormittag wieder eine Sichtung direkt am „Alten Tristacher See“, einem gerne besuchten Naherholungsgebiet, gab, möchte ich meine Gedanken mit Ihnen und der Öffentlichkeit teilen. 

Diese (stark vergrößerte) Smartphone-Aufnahme eines Wolfes am Alten Tristacher See entstand am 22. Mai 2024. Foto: zVg

Auch ein zerfetzter Rehkadaver 70 Meter von unserer Haustüre entfernt und das plötzliche Verschwinden der früher häufig zu sehenden Rehe im Grünland rund um unseren Hof ist in meinen Augen ein deutliches Anzeichen dafür, dass der Wolf nun endgültig bei uns im Siedlungsgebiet angekommen ist. Die Ereignisse meldete ich dem Land Tirol, allerdings gelang bisher leider kein Foto und der Kadaver konnte aufgrund seiner Lage im Wasser nicht untersucht werden. Kein Foto - kein Beweis - keine DNA-Untersuchung – also kein Beutegreifer? 

Anzuführen ist, dass viele Menschen die Sichtungen teilweise aus Unkenntnis, teils auch absichtlich nicht bei der digitalen Plattform des Landes Tirol melden. Die Mailadresse ist: monitoring.beutegreifer@tirol.gv.at.  

Leider ist das aktuelle Meldesystem zeitaufwändig und langsam. Die Meldung erfolgt über ein zweiseitiges Formular. Sicht- und Rissmeldungen nicht zu melden, verzerrt die derzeitige Präsenz der Beutegreifer in Tirol komplett. Dabei sind diese Meldungen enorm wichtig, um bei gehäuftem Auftreten das Verhalten eines Tieres nachzuvollziehen, dessen Verbleib in einem Gebiet oder den Weiterzug zu erkennen, um Schadensvorkommnisse herzuleiten usw. Zusätzlich, und hier kommen wir für mich zu einem der relevantesten Punkte überhaupt, kann sich die Bevölkerung in einem entsprechend aufgebauten Informationssystem ein Bild der aktuellen Situation machen und erfahren, wo Wolf, Bär und Luchs in Tirol Schäden verursachen. 

Dieses Informationssystem gibt es bereits, aber es dürfte kaum eine Aktualität haben, die dem tatsächlichen Beutegreifer-Vorkommen derzeit entspricht. Laufend kommen Informationen von Bäuerinnen und Bauern aus ganz Tirol, die im Monitoring nicht aufscheinen. Die Tristacher Situation ist überhaupt nirgends dargestellt. Sehr kritisch sehe ich die Tatsache, dass der Wolf mehrmals in der Nähe des Sportplatzes und des Tristacher Sees, wo sich doch sehr viele Kinder aufhalten, gesichtet wurde. Allein der Verdacht, dass sich hier ein Wolf aufhalten könnte, wäre schon der Bevölkerung vor Ort mitzuteilen. Also ich als Elternteil würde schon wissen wollen, dass mein Kind hier eventuell Kontakt zu einem Beutegreifer haben könnte. 

Auf meine Anfrage beim Land Tirol (Monitoring Beutegreifer/Landesveterinärdirektion) kam die lapidare Antwort, dass alle eingehenden Meldungen sorgfältig bearbeitet werden und mit der Jägerschaft Rücksprache gehalten wird. Es sei in ganz Tirol mit Wolfspräsenz zu rechnen und es gebe keinen Hinweis auf eine erhöhte Gefahr. 

Dazu möchte ich Folgendes festhalten: 2021 und 2022 herrschte große Transparenz und Aufregung, ja sogar Hetze in Bezug auf Wolf, Bär und Co. und das Monitoring stimmte ziemlich mit dem tatsächlichen Beutegreifer-Vorkommen überein. Das scheint derzeit weit weniger der Fall zu sein. Es stehen Wahlen vor der Tür und da kommt es ungelegen, wenn sich tatsächlich in Tristach ein Wolf niedergelassen hätte. Die Chancen dafür stehen allerdings gut, finden wir doch bereits seit zwei Monaten Spuren rund um unsere Höfe. 

Dabei erlebte ich jetzt im Mai eine unaufgeregte und sachlich sehr gute Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Tirol in Innsbruck zum Thema Wolf und Weidewirtschaft. Es wurde klar dargelegt, dass die rechtliche Lage von Landes- und Bundesrecht, der FFH-Richtlinie auf EU-Ebene und der übergeordneten Berner Konvention komplex ist und der Schutzstatus des Wolfes weiterhin und vermutlich noch für längere Zeit Gültigkeit haben wird. 

Dort wurde auch die Europäische Raubtierkarte EPM vorgestellt. Da können unkompliziert Sichtungen und Übergriffe gemeldet werden und Nutzer:innen der App werden darüber informiert. Unverständlich ist, dass der Verein „Weidezone Tirol“, der diese Plattform bereits nutzt, seit über einem halben Jahr beim Land Tirol keinen Termin erhält, um diese Plattform vorzustellen. Ich würde hier Impulse sehen, das zeitaufwändige, langsame und schwerfällige Meldesystem des Landes Tirol weiterzuentwickeln. 

Die Beutegreifer und der Wolf sind da. Die Bevölkerung von Tirol (nicht nur die bäuerliche!) muss lernen, damit umzugehen. Das Wissen über den Aufenthalt der Tiere ermöglicht allen ihren nötigen Handlungsspielraum. Das geht nur mit einem schnellen, transparenten und leicht zu bedienendem Beutegreifer-Monitoring. Davon sind wir derzeit leider weit entfernt. 

Brigitte Amort 
Landwirtschaftskammerrätin – Grüne Bäuerinnen und Bauern 

Brigitte Amort ist Biobäuerin in Tristach und vertritt die Grünen Bäuerinnen und Bauern in der Vollversammlung der Tiroler Landwirtschaftskammer.

38 Postings

Doc_Dree
vor einer Woche

Wir Tristacher scheinen auserwählt zu sein. Da lässt sich ein Wolf nicht nur bei uns nieder (was in der Begrifflichkeit schon arg daneben ist), er lässt sich sogar als höchst menschenscheues Tier scheinbar täglich an beliebten Plätzen blicken. Ich warte auf die nächste Sichtung am Funcourt, auf der Sonnenterasse der Dolo und natürlich auf der Tratte. Dazu gibt es als "Beweis" ein Foto, das alles zeigt, nur keinen Wolf - und ein verendetes Reh, dem man keine DNA mehr entlocken kann, weil es im Wasser lag ?!? Was ein Geschwurbel.

Natürlich darf eine Debatte um das Thema Wolf geführt werden, und natürlich muss es Lösungen für die Almwirtschaft geben. Aber solche Ammenmärchen braucht keiner.

 
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    Pilz
    vor einer Woche

    @Doc_Dree Sichtung Funcourt, Recyclinghof bereits erledigt, Sichtung Tratte, Kirchplatz auch erledigt, sogar mit Fotobeweis ;)

     
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      Doc_Dree
      vor einer Woche

      Tje, da sind wir wohl - obwohl direkt am Wald "niedergelassen" und täglich an all den besagten Orten unterwegs - die einzige Tristcher Familie, die dieses hier immer noch höchst seltenes und vor allem maximal menschenscheues Tier noch nicht gesichtet haben. Ein Tier, dessen Revier in der Regel mehrere hundert Quadratkilometer umfasst, das aber scheinbar stündlich zum Sightseeing hier vorbei schaut (und dabei wundersamerweise auch de ganzen ungeschützten Schafe im Talboden in Ruhe lässt). Aber schickt nur weiter munter Fotos an die Leitstellen, die haben da vermutlich inzwischen eine "Wall of Shame" mit Tristacher Einsendungen von Schäferhunden, Huskys und Co.

       
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    standard
    vor einer Woche

    Da stellt man sich halt die Frage, was ist das Märchen? Dass der Wolf am Funcourt Kinder fressen wird oder dass man keine DNS mehr entnehmenkonnte - augrund des Wassers.

     
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jacqueline
vor einer Woche

also bei den meisten kommentaren hier und generell zu diesem thema hab ich immer noch weniger angst vor einem wolf als vor manchen zweibeinern ...

 
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    Minuspol
    vor einer Woche

    dann pass bloß auf, dass er dich nicht frisst

     
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      Hannes Schwarzer
      vor einer Woche

      @minuspol: Sie haben wohl zuviel Grimm gelesen.

       
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alex
vor einer Woche

Sehr spannend! Der Wolf und die 7 Geisslein oder Rotkäppchen sind nix dagegen!

 
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Tauerngeist
vor einer Woche

Ich glaube der gute Wolf passt auf, dass keine Radfahrer auf dem öffentlichen Weg vom Tristacher See zum alten See fahren.

 
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Enrico Andreas Menozzi
vor einer Woche

Machen sich da wieder mal die starken Osttiroler vorm Wolf in die Hose ?

Wissenschaftliches Monitoring lässt halt Schlüsse auf Verhalten schließen und dient der Zukunft , ist ja nicht der letzte Wolf .

Wenn die Tiroler Landesregierung teilweise bei der wissenschaftlichen Arbeit versagt , wundert mich nicht . Auch die Landwirtschaft ist nicht daran interessiert, Kurse für Hirten gibt es immer noch nicht , da das Tierwohl nicht im Interesse der Landwirtschaft ist , siehe Minister aus Osttirol .

Ist es überhaupt ein Wolf , vor 1-2 Monaten ist mir beim spazieren in der Hunde Freilauf Zone eine Person aufgefallen der Fotos macht . Es war sehr früher morgen , weit vorne im hohen Gras bei der Schloss Brücke a Husky ( hab ich mitgehabt ) . Der Typ hat echt gedacht , es ist ein Wolf .

Wenn der Wolf auffällig ist , kann man ja was unternehmen .

Jetzt nur Panik

Hier in Osttirol sind doch einige Kletterer , da müsste jeden in Kroatien Starigrad Paklanica bekannt sein , bleibst lieber zu Hause , da gibt es im Velebit ,Wolfs Rudel , Bören ( 400 alleine im Velebit ) und böse Luchse .

Ziegen Hirten/Senner in den ligurischen Alpen ( Italien ) die wirklich von der Herde leben , schwärmen von der Schönheit der Wölfe . Natürlich ihr Feind , aber sie lieben ihre Natur und da gehört der Wolf dazu . Kann gerne das Video verlinken , ist halt in Italienisch .

Kein Interesse mit der Wissenschaft zusammen zu arbeiten , was mir eh klar war , liegt in der DNA , kein Tierwohl da behirten dem Tier gut tut , lüge das Schafe der Tiroler Ernährung dienen , die Menge verbraucht a kleines Dorf mit 10 Häuser in Bosnien -Herzegowina , falsche Panikmache .

 
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    Balkonbiologe9900
    vor einer Woche

    wie gut die behirtung den schafen tut sieht man auf 2 der 3 projektalmen des landes, hohe verluste und die tiere generell in einer schlechten verfassung! wenn das ganze nicht von experten geplant, begleitet und überwacht würde, würde man das ganz in die kategorie tierquälerei einordnen

     
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      Enrico Andreas Menozzi
      vor einer Woche

      Stimmt doch wieder nicht , was sie dort schreiben . Unten der Text von euren Tiroler Geisler .

      Außerdem kenne ich die Alm und das Tal sehr gut , habe dort 2 Sommer auf a Hütte ( Konstanzer Hütte ) verbracht . Dort waren schon immer Hirten , ob für Galt Vieh , Milchkühe, Schafe , Hochlandrinder und Pferde . Jetzt halt noch a Projekt hinzu für Wölfe , um die Tiere wurde sich schon immer gekümmert . Für die Schafe war a eigener Hirte . Verwalltal ist super für die Tiere .

      Text Geisler , Quelle Land Tirol :

      Wir haben hier im Bezirk Landeck drei Pilotalmen, auf denen gelenkte Weideführung mit ständiger Behirtung und wolfsabweisend gezäunten Übernachtungsplätzen mit großem Einsatz aller Beteiligten erprobt wird. Es gab im ersten Projektjahr Anfangsschwierigkeiten, aber es funktioniert. Der personelle und finanzielle Aufwand ist jedoch extrem hoch. Was hier gemacht wird, ist bemerkenswert, aber beileibe nicht auf alle Almen im ganzen Land übertragbar“, zollt LHStv Josef Geisler den Almverantwortlichen und HirtInnen Respekt und betont: „Wenn die Tiere jetzt auf die Heimweiden kommen, müssen sie mit wolfsabweisenden Zäunen geschützt werden. Das sei im Gegensatz zu den Almen auf den Heimweiden fast überall machbar.“

       
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    Ungeimpfta
    vor einer Woche

    EAM , des mit dein Husky tuasch bessa nimmer, do kannts amol "Tschinnbumm" tuan, in Lienz bei der Schloßbruckn werd sichs woll ausgehen, oba in Villgraten brauchsch mit dein Hundl nit aufkreizen...de wortend nit afn Abschussbescheid, wenn do wos noch Wolf ausschaug, Bua Bua, des kannt bled ausgehn firn Wauzl

     
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      standard
      vor einer Woche

      Für den, der für das "Tschinnbumm" verantwortlich ist, kann das im Nachhinein gesehen dannn auch unangenehme Folgen haben.

       
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    Enrico Andreas Menozzi
    vor einer Woche

    Hier werden ganz offen Unwahrheiten verbreitet , bekommt natürlich a Haufen Daumen nach oben . Täter Opfer Umkehr , demnächst kommt noch die Aussage das die Schafe freiwillig in LKW Richtung globalen Süden steigen , es zum Tierwohl dient und sie mit an Lächeln zu Grunde gehen . Wobei sie jetzt auch in große Schlachthöfe in Italien ihre Gnade bekommen , und von dort aus weiter nach Arabien oder Afrika .

     
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    Martin Lobenwein
    vor einer Woche

    Lieber Herr Menozzi, in dem Artikel geht es nicht um uns Tierhalter. Es geht um ein Naherholungsgebiet, um die Seewiese und um den Campingplatz am See. Ein Großraubtier in diesem Gebiet lässt sie offensichtlich frohlocken, aber es gibt Menschen in dieser Gegend die das nicht so lustig finden. Am Campingplatz sind viele Kinder unterwegs, ebenso auf der Seewiese. Auch sind Wanderer mit ihren Hunden und Kindern dort. Hier geht es nicht mehr um unsere Weidetiere die bei lebeldigem Leibe angefressen und denen die Ungeborenen aus dem Leib gerissen werden, denn die sind Ihnen ja egal und nebenbei sind die Tierhalter ja selbst Schuld wenn sie ihre Tiere nicht dem Wolf angepasst schützen. Auch finde ich ihre Einleitung dass sich die starken Osttiroler wieder in die Hose machen einfach nur unter der Gürtellinie für die Bewohner unserer Region, und dafür sollten sie sich zumindest entschuldigen. Und den netten Geschichten aus Kroatien und Ligurien stehen viele anderen Berichte und Geschichten gegenüber, denn das Märchen "überall anderst funktioniert es auch" glauben nur mehr Wenige. Schöne Grüße aus Osttirol Martin Lobenwein

     
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steinbeisserei
vor einer Woche

Wie würde es aussehen wenn manche Erwachsenen nicht von Ihren Eltern mit Schauermärchen geimpft worden wären?????

 
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    F_Z
    vor einer Woche

    zumindest bei einem Teil der Österreicher haben die Schauermärchen der FPÖ mehr Einfluss <- denke ich

     
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PlusPol
vor einer Woche

und dann gibt's da immer noch die Fraktion "Schutzzaun und Behirtung". Fantasien nicht von dieser Welt...

 
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    F_Z
    vor einer Woche

    erklärst du mir noch schnell was Schutzzaun und Behirtung mit Wolfssichtungen am Tristacher See zu tun hat?

     
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      Senf
      vor einer Woche

      ... zumindest gibt es dort noch keine schaurigen totmeldungen von schafen und stockenten sind ja keine gewinnbringenden haustiere.

       
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Naturbursch
vor 2 Wochen

wie toll: absofort kann auf der seewiese safaricampen angeboten werden, ähnlich vergleichbaren destinationen in afrika. ranger, welche früher jäger waren, werden umgeschult und vermitteln nach ihren wildernden abenteuern nun wissenswertes über zoologie, ökologie und fährtenlesen und gehen nachts zum schutz der bevölkerung neben ihren safaris auf patroullie. vielleicht baut man einen nachtpferch für die campingtouristen. die meisten vollausgebauten luxusmobile mit standheizung, dusche und alarmanlage werden von dem wolf ohnehin nicht betroffen sein. für die wenigen gäste die sich rund um die fischteiche beim parkhotel auf liegen niederlassen sollte ein 1,2m hohes elektrisches wolfsnetz genügen. ;)

 
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achso
vor 2 Wochen

So, jetzt haben die Wolfsfreunde endlich die Gelegenheit, einen Wolf zu streicheln. Bitte nützt die Chance, ist nicht so weit weg.

 
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    Hannes Schwarzer
    vor einer Woche

    &achso: schon erledigt. Danke für den Tipp!

     
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woasnitgenau
vor 2 Wochen

Wie soll man sich verhalten wenn man solch einen Wolf begegnet, darüber sollte man eventuell auch mal berichten, weil i woas nit genau 😉

 
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    standard
    vor einer Woche

    Verhaltensregeln bei Wolfsbegegnungen

    Das Zusammentreffen mit einem Wolf ist vor allem eines: sehr unwahrscheinlich. Da das Revier eines Wolfes aber mehrere Hundert Quadratkilometer umfassen kann und damit auch mit großer Wahrscheinlichkeit Siedlungen mit einschließt, ist eine sehr kleine Chance für ein „Date“ mit einem Wolf also gegeben. Hier nun die wichtigsten Verhaltensgrundsätze für diese spannende, für manche aber auch beängstigende Begegnung mit einem Wolf:

    Stehen bleiben & ruhig verhalten. Im Normalfall zieht sich der Wolf von selbst zurück. Vor allem junge, unerfahrene Wölfe sind meist neugieriger und weniger scheu als ältere Wölfe.

    Läuft der Wolf nicht von selbst weg:

    Laut sprechen & kräftig in die Hände klatschen. Nicht weglaufen, unter Blickkontakt langsam rückwärts weggehen. Sollte der Wolf wider Erwarten sogar folgen, stehenbleiben und versuchen ihn einzuschüchtern: Groß machen und lautstark anschreien. Das hält den Wolf auf Distanz.

    Kinder, die häufig an gleichen Orten spielen, dürfen Wildtiere nie anlocken oder füttern, auch keine Esswaren hinwerfen oder an ihren Spielorten zurücklassen!

    Bei Begegnungen mit Wölfen und anderen großen Wildtieren sollten Kinder panische Bewegungen, wildes Kreischen und fluchtartiges Wegrennen vermeiden und dem Tier nie den Rücken zudrehen! Sie sollten aufrecht stehen, sich so groß wie möglich machen und sich rückwärts unter ständigem Blickkontakt mit dem Tier entfernen. Lautes Sprechen, in die Hände klatschen oder Anschreien kann das Tier zusätzlich einschüchtern und zum Verschwinden bewegen.

    QUELLE: NATURSCHUTZBUND.AT

     
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      Hannes Schwarzer
      vor einer Woche

      Gibt es tatsächlich drei (Stand: 09:30) verhaltensauffällige User, die diese Anleitung ablehnen??? Ihr macht Euch lächerlich und seid unglaubwürdig!!! Danke, standard!

       
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      Hannes Schwarzer
      vor einer Woche

      Vielleicht sollte dolomitenstadt.at die (Nick-)Namen der zustimmenden/ablehnenden accounts ersichtlich machen, das liesse interessante Schlüsse auf die Seriosität derselben zu!!

       
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      Johannes Url
      vor einer Woche

      @ Hannes Schwarzer: lass ihnen halt die doppelte Anonymität. Tut ja niemandem weh. Ansonsten d'accord, danke @ standard.

       
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e-mission
vor 2 Wochen

in einem land, wo hunde statt kinder in kinderwägen befördert werden, hat der wolf gute karten.

 
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    Gertrude
    vor einer Woche

    Ja, dann machen Sie sich bitte an die Arbeit- wir brauchen Kinder! Der Staat sollte halt auch seine Hausaufgaben machen und bessere kinderetreuung bieten.

     
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      Senf
      vor einer Woche

      der staat sollte ...

      den erzeugern ihre hausaufgabe machen

      hihi

       
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x-large
vor 2 Wochen

Da wird wohl nur helfen, was man halt nicht sagen und schreiben darf. Tschinnbumm ! Alles andere is fürn Hugo.

 
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    Senf
    vor 2 Wochen

    @ x-large, du hast recht,

    wozu brauchen wir die vielen unnützen tiere? alles was dem menschen im wege steht, gehört beseitigt - bleiben kann, was uns nützt. mittel dazu gibt es ja zur genüge und sie einzusetzen entscheiden wir immer noch selbst ud nach gutdünken.

    die frage, wer wen braucht stellt sich nicht. viel wichtiger ist ein fettes bankkonto für den täglichen sausundbraus, alles andere ist fürn hugo!

    ich lach mich tot!

     
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      Senf
      vor einer Woche

      36 user geben der wildschützenmeinung recht, 20 lehnen sie ab,

      11 sind einverstanden alles "unnütze" aus dem Weg zu räumen, 22 sind dagegen (sonntag 16.27 uhr)

      was jetzt?

       
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      Minuspol
      vor einer Woche

      nochand fong lei on lochen, mir wortn daweil bisses vabei is mit dir

       
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    Syria
    vor einer Woche

    x-large weiß, wovon er schreibt.....gell, weil ich kenn di.....gratuliere nocheinmal😁👍👍👍

     
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      standard
      vor einer Woche

      Da schreit aber jemand ganz nach einer Anzeige.

       
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