Endlich gibt es von Kärntner Seite eine klare Stellungnahme auf Grundlage von Experten: Der Basistunnel ist vom Tisch. Auch der Scheiteltunnel wird aller Voraussicht nach nicht verwirklicht werden können. Zu teuer, so die Begründung aus der Politik, denn es wird, entgegen den Behauptungen der Befürworter, keine Förderung von bis zu 80 Prozent von der EU für diese Verkehrsverbindung geben, da es sich um keine „vorrangige europäische Verkehrsader“ handelt.
Vermutlich hat sowieso kein Mensch mit Hausverstand jemals das Märchen geglaubt, dass die EU einen Scheiteltunnel für 530 Millionen Euro, allein für den Regionalverkehr (100 Pkw pro Tag mehr), ohne Mehrwert für den transeuropäischen Warenverkehr finanzieren würde! Im Gegenteil: Italien erhoffte sich einen neuen Transitkorridor von Triest nach München, der in weiterer Zukunft sogar bis ins Baltikum führen sollte, wie Gerhard Unterweger von der Arge „Stop Transit-Osttirol“ in seinen Recherchen glaubhaft nachweisen konnte! Deshalb der Druck von Salvini, Mazzolini und Co. für den Bau eines Tunnels.
Daraus geht jedoch klar hervor, was die Errichtung eines Tunnels, auch eines Scheiteltunnels, für die Region bedeuten würde: Mit Sicherheit den Verlust einer von Transit und Straßenlärm verschonten, lebenswerten Region. Sehr wahrscheinlich auch den Verlust oder eine starke Beeinträchtigung der Fontanon-Quelle bei Timau. Diese versorgt mit einer Wasserführung von bis zu 5000l/s das ganze But-Tal nicht nur mit Trinkwasser, sondern auch mit Energie, da sie auch ein Wasserkraftwerk speist. Laut Geologen ist der Plöcken eine Kombination aus sprödem, wasserführendem Kalkgestein und dazwischenliegenden wasserundurchlässigen Schichten aus Ton, die das Wasser innerhalb des Gebirges zu dieser Quelle leiten. Treibt man nun quer durch diese Schichten einen Tunnel, so ist mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass sich die Wasserwege verändern und die Quelle im schlimmsten Fall versiegt.

Nicht zuletzt möchten wir aufräumen mit den Fake News bezüglich „CO2-Einsparung durch den Tunnel von 3100 t CO2/Jahr“, wie die Befürworter behaupteten. Wer auch immer das berechnet hat, hat vergessen, die CO2- Belastung durch den Bau des Tunnels miteinzubeziehen, der laut Experten etwa 500 000 t CO2-Äquivalente betragen würde. Allein um diese Menge an CO2 wieder einzusparen, müsste der Tunnel (bei 3100 t CO2-Einsparung pro Jahr) 161 Jahre lang in Betrieb sein. Erfahrungsgemäß beträgt die Lebensdauer eines Tunnels aber nur etwa 100 Jahre, bevor er wieder saniert werden muss.
Verständlich, dass sich hier und jenseits der Grenze mittlerweile großer Widerstand gegen einen Basis- oder Scheiteltunnel regt.
Natürlich gab und gibt es finanzielle Verluste durch die vorübergehende Sperre der Pass-Straße und wir alle hoffen auf eine baldige Sanierung der bestehenden Straße. Sollte dies nicht möglich sein, so wäre eine möglichst naturschonende und transitvermeidende Alternativtrasse in Betracht zu ziehen. Denn nur eine schonende, regionale Verkehrsverbindung kann eine lebenswerte Zukunft in der Region garantieren. Deshalb Tunnellösungen runter vom Tisch!
Mag. Renate Hölzl, Verein Osttirol Natur
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Fahre diese Straße xmal im Jahr.Diese Experten die dann einen vermehrten Transitverkehr befürchten sind wohl nie dort unterwegs. Lkws meiden diese zum Teil wegen der schmalen Straße von Tolmezzo nach Timau. Sehe dort nie welche.Also was soll der ganze Schmarrn der hier verzapft wird. Dummes Geplapper.
Dass es immer noch so viele gibt, die der Verkehrslobby Glauben schenken und meinen Straße ist Wirtschaft. Unverständlich und mehr als vorgestrig! Außerdem: durch Osttirol gibt es schon eine lebhafte Transitstrecke, daher gehen uns Straßenprojekte in Kärnten sehr wohl was an.
Solange es Flüge ab 19€ innerhalb Europas gibt, solange täglich Milionen Pakete von Shein und Temu täglich zugestellt werden, solange es innerhalb Europas Sklavenarbeit gibt, damit wir priviligierte Europäer billigst Obst, Gemüse und Wegwerfkleidung kaufen können, glaube ich nicht, dass der Plöckentunnel wesentlichen Einfluss auf unsere Natur hat. Andererseits wäre der Tunnel sehr wohl eine wirtschaftlich Hilfe für die Industrie und das Gewerbe in Oberkärnten und Osttirol. Genau für den Teil der Volkswirtschaft, der als einziger Arbeit und Reichtum schafft, damit unser üppiges soziales Gefüge erhalten werden kann.
Diesen Post empfinde ich beinahe als Themenverfehlung!
Das erwähnte "üppige soziale Gefüge" wird sich auf Dauer, mit Zerstörung unseres Lebensraumes, sowieso nicht ausgehen. Und ein Tunnel , egal welcher, wird einen negativen Einfluss auf unseren direkten Lebensraum haben, und wenn es nur der zusätzliche Lärm ist. Großes Ach und Weh dann, wenn plötzlich die Gäste ausbleiben, da die Slow Food Region dadurch eine Mogelpackung wird...
Slow food kommt aus Italien! Der gute Freund des Gründers von Eataly hatte in München Geschäftsverbindungen zum grössten Pleitier Österrreichs. Allein das wäre ein Beweis dafür, dsss man nicht alles in schwarz und weiss einteilen kann. Kulturlandschaft, Produktion und Naturschutz können miteinander existieren. Ein kleiner Tunnel und eine schöne Natur schliessen sich nicht gegenseitig aus.
Prof. Retter hatte seinerzeit ein klar definiertes Ziel und hat wahrscheinlich vielen seiner Schüler eine kritische Einstellung zur technischen und wirtschaftlichen Entwicklung vermittelt. Wenn aber heute von einer Minderheit mit idiologischem Übereifer alles abgelehnt wird, was die Natur auch nur leicht verändert, muss auch die Mehrheit eine Stimme haben. Ohne die Reformen der Habsburger, einschliesslich z.B. Flussregulierungen, Impfungen, Enteigungen der Kirchen zugunsten der Bauern usw. wäre die Lebenserwartung nicht gestiegen, die landwirtschaftlichen Flächen wären auf steilem Gelände begrenzt geblieben, die Landwirtschaft hätte nie die grosse Anzahl an Menschen ernähren können, viel mehr Österreicher hätten auswandern müssen usw. Alles wegschmeissen und zurückkehren ins Vormittelalter??? Nein die Mehrheit will das nicht!
Gerade echter Fortschritt geht ohne Naturzerstörung. Das, was Sie als Fortschritt bezeichnen (noch mehr Verkehr und noch mehr verbauen) ist festhalten am ewig Gestrigen und kostet uns die wichtigsten Lebensgrundlagen: Wasser, Boden und Klima.
@Burgi: Liebe Frau, haben sie einmal darüber nachgedacht, dass es seit der Besiedlung der Gegend von und um Lienz nur mehr klitzekleine Oasen gibt, die natürlich geblieben sind und alles andere längst durch den Menschen für seine Zwecke umgestaltet und umgekrempelt wurde, was man heute ja "Kulturland" nennt. Um etwas abzuschwächen: es gibt auch Kulturflächen, die heute noch sehr naturnah genutzt, bewirtschaftet und damit "gepflegt" (besser behütet) werden. Ist ja gut so, denn es ist die Lebensgrundlage der Menschen, die hier Erträge aus dem Boden erwirtschaften und uns Lebensmittel bereitstellen. Frösche, Insekten, die Nager und so manches Ungetier stören leider dabei, die Konsequenzen sind dir bekannt.
Ihre Festlegung, dass Fortschritt ohne Naturzerstörung passiert stelle ich in daher Frage! Denken sie auch mal an die PV-Verpflasterung der fruchtreichen Sonnenhänge, die Bodenverdichtung zur Wohnraumbeschaffung, viele Wirtschaftseinrichtungen für Arbeitsplätze samt Infrastruktur u. andere Bedürfnisse der Menschen. Sie wollen ja auch ihrer hineingeborenen Heimat existieren.
Selbstverständlich sind wir in Zeiten der knapp werdenden Ressourcen verpflichtet, möglichst sorgsam mit allem umzugehen. Doch wir zerstören dabei Kulturland und schaffen zugleich neues. Warum du so böse auf die Meinung, ja auf die Frage des Users @jj.ll. reagierst, ist mir unerklärlich.
Aber sag mal, lebst du denn keine Ansprüche, die sich schädlich oder nachteilig auf die Umwelt auswirken? Wenn ja, erklärs uns auch, wie man modern und nicht nur "gestrig" leben kann.
Prof. Retter war ein Mahner, der nie den Gesamtüberblick verloren oder ausser Acht gelassen hat. Nicht allen konnte er das vermitteln!
@Burgi Transitroute dürfte durch den Scheiteltunnel wohl keine werden, da die Anfahrt für LKWs bzw. Schwerfahrzeuge zu umständlich und aufgrund des Verbrauchs zu teuer wäre ... außerdem sind die Bergstraßen zu Zeitintensiv und nicht Materialschonend.
@Irene: der Scheiteltunnel soll ja deswegen gebaut werden, damit die Strecke schön komfortabel wird, auch für LKWs....
@Burgi, wie sollte doch dann ein komfortabler Zubringer für LKWs aussehen? Der Gailberg und die Straße auf italienischer Seite ist bis dato dafür sicher nicht geeignet und dürfte wegen des Tunnels auch nicht wesentlich verändert werden. Ich denke, allgemein betrachtet hat @Irene recht.
Diese ganze Diskussion ist absolut müßig, weil niemand das Geld für diesen Tunnel ausgeben wird.
Danke für die absolut realistische Aufklärung der Sachlage! Generell wird die Gesellschaft, unsere Gemeinschaft, die wir in dieser Region leben, durch solche Fantasien der Politik und Wirtschaft "verarscht". Weltweit wird den Menschen Greenwashing vorgegaukelt. Es kann nicht sein, das Natur zerstört wird. Nur damit Frächter und Urlauber einen kürzeren Weg haben, aber wir alle draufzahlen dafür.
Der Verein Osttirol Natur wagd sich über den Schlossberg hinaus
Zwei Dinge möchte ich noch ergänzen: Rein wirtschaftlich scheint eine Tunnellösung (egal welche Variante) leider schwer darstellbar zu sein. Zumindest basierend auf den Zahlen, die mir vorliegen, müsste sich der Verkehr für eine tragfähige Finanzierung wohl verfünffachen – ein Szenario, das aktuell kaum realistisch ist.
Was die Sorge um das Valle del Bût betrifft: Ob man das Tal im jetzigen Zustand als idyllisch oder eher als strukturschwach empfindet, liegt im Auge des Betrachters. Auf mich wirkt die Gegend teilweise sehr vernachlässigt und wirtschaftlich abgehängt. Genau deshalb bin ich der Meinung, dass eine bessere Anbindung und etwas mehr Frequenz dem Tal nicht schaden, sondern eher helfen würden.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich es etwas irritierend finde, wie viel (vermutlich kostenlosen) Platz zur ungefilterten Meinungsverbreitung der Verein Osttirol Natur auf dieser Plattform immer wieder bekommt, würde mich schon auch mal interessieren, was andere von diesen Plänen halten.
Ich für meinen Teil stehe einem Tunnelprojekt sehr positiv gegenüber, weil ich überzeugt davon bin, dass diese 'Lebensader' Wohlstand mit sich bringt und zukünftig noch mehr bringen wird. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es im Iseltal, aber wahrscheinlich auch im Rest Osttirols aussehen würde, wenn es den Felbertauerntunnel nicht gäbe.
Um Ihrer Irritation entgegenzuwirken: Selbstverständlich können auch Sie uns einen Leserbrief schicken, den wir gerne „ungefiltert“ und kostenlos veröffentlichen, falls er sachlich abgefasst, nicht diskriminierend und nicht hetzerisch ist. Und falls Sie mit Ihrem vollen und von uns überprüften Namen unterzeichnen.
So schnell kann's gehen. Meine Irritation ist soeben einer ehrlichen Bewunderung gewichen. Bewunderung für den offenen und professionellen Zugang, der meinem leicht angriffigen Beitrag sofort jeglichen Wind aus den Segeln genommen hat. Bei anderen Medien wäre ein solcher Kommentar wahrscheinlich 'irrtümlich' übersehen bzw. nicht freigeschaltet worden.
An dieser Stelle möchte ich jetzt natürlich die Gunst der Stunde nutzen, Personen oder (falls vorhanden) Gruppierungen zu motivieren, diese reichweitenstarke Plattform auch zu nutzen.
für OBSERVADOR ganz besonders: Impulsreferat ''Zukunft der Mobilität'' von Günter Emberger
mehr lebensqualität gäbe is mit dem tunnel. diese umweltsekten blockieren den fortschritt.
Ganz so gut organisiert wie eine Sekte sind sie dann ja zum Glück auch wieder nicht. Ich finde aber schon, dass es ein organisiertes Gegengewicht zu Vereinen wie diesem geben sollte: eine Plattform, die sich unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Akteuren für die Weiterentwicklung der Region einsetzt. Die Innos (hier in den Kommentaren oft als "Inzos" diffamiert) könnten das im Prinzip sein, sind aber allein schon aufgrund ihrer Finanzierungsstruktur (WKO, Felbertauernstraße etc.) nicht ganz so glaubwürdig, wie es manchmal notwendig wäre.
Was hast du eigentlich gegen Naturschutz, daß du dich gar so gegen diesen Verein ins Zeug legst? Das Drautal ist oft verstopft vom Transit, das ist dem Gailtal bisher noch erspart geblieben.
... gibt s schon längst: LEADER-Entwicklungsstrategie, LAG Region Hermagor, 2023 - 2027 und dazu(wie auch in Dolomitenstadt nachzulesen in adaptierter Form): Impulsreferat ''Zukunft der Mobilität'' von Günter Emberger ...
Es ist Ihnen unbenommen ein Gegengewicht mit untadeliger Finanzierungsstruktur (keine WKO, keine Felbertauernstraße etc.) zu organisieren.
Leben Sie überhaupt in Osttirol oder sind Sie vlt. ein bezahlter italienischer Troll? Der Fortschritt muss natürlich dort blockiert werden, wo er Natur und damit Lebensgrundlage zerstört. Er muss dort blockiert werden, wo ausländische Firmen Geschäfte auf dem Rücken der lokalen Bevölkerung machen.
Eine Lebenswerte Region ...? Ach bitte das Gailtal stirbt aus sogar Osttirol hat zu kämpfen mit der alten Generation .... Junge wollen hier und können auch nicht mehr hier leben wer etwas erreichen will MUSS aus Osttirol u dem Gailtal RAUS . Lieber habe ich einen Tunnel der sicher nicht von Heute auf morgen wieder zerstört ist weil der Berg auseinanderfällt ... Aber hier wird geschrieben man solle die Natur schützen blablab aber eine neue Straße mitten im Gebirge zu errichten ist besser als wie ein loch in einen Berg ? Glaub die Straße zerstört mehr umwelt als wie dieser Tunnel .... Aber ja baut eine Straße und dann wird sie wieder untergraben und ja das wird passieren der Berg hört nicht auf zu zerfallen nur wegen diesen Bericht . Lieber einmal richtig als wie 10x neu investieren aber wer bin ich schon mir egal brauche diese Straße eh nicht.
Glaubst du wirklich, dass diese abgelegene Region durch Transit - Schwerverkehr attraktiver wird? Im Gegenteil, wenn die Jungen zurück kommen, dann wegen der intakten Natur und Umwelt (das geht aus vielen Umfragen immer wieder hervor). Wenn wir die durch Transit zerstören, dann kommt keiner mehr, weil Verkehrslärm hat man in der Stadt mehr als genug. Findest du, dass das Bohren eines Tunnels kein Eingriff in die Umwelt ist? Insbesondere bei so brüchigem Gestein? Ist es egal, wenn Quellen versiegen, die ganze Täler mit Trinkwasser versorgen?
@Burgi, war Ihrer Meinung nach das Bohren des Druckstollens vom Draukraftwerk "Amlach" auch ein Eingriff in die Umwelt? Ich denke eher nicht, da dieser wohl nicht für KFZ bestimmt war? Nun es ist zwar damals durch die Bohrung eine Quelle die den Ort Thal versorgt fast zur Gänze versiegt, aber im Verlaufe der Fertigstellung dieses Stollens (ist im Grunde auch ein Tunnel) hatte sich diese wieder erholt und es gab keinen Schaden. Außerdem halte ich von Umfragen nicht viel, denn oft kam es etwas anders. Ich persönlich bin für den Scheiteltunnel, denn ich fahre an die Adria lieber einen ca. 13 KM langen kürzeren Weg. Ohne Stollen sind es bisher ca. 17 KM vom angedachten Anfang bis zum Ende. Wenn zB. nur 100 Pkw täglich diese längere Strecke in Anspruch nehmen, so sind dies 1700 KM und im Falle eines Tunnels sind es etwa 400KM weniger bei dieser Anzahl. Aber weit mehr als 100 Fahrzeuge passieren in diesem Zeitraum diesen Pass! Und das heißt??
@Burgi, ich staune immer wieder, welches Bild du dir und für uns eigentlich malst. Vielleicht solltest du mal Echtfarben nehmen. Die einzigen, die den Plöckenübergang brauchen sind wohl die Biker und so manche Osttiroler, die ihr Wochenende und ihre Ferientage gerne an der Adria verblödeln.
Dass sich nun der Verein "Osttirols Natur" in Nachbarangelegenheiten einmischt ist sonderbar, zeigt aber, dass wir im Bezirk Lienz im Moment anscheinend alle Umweltprobleme gelöst haben, ich darf ein wenig schmunzeln!
Übrigens: Den höchsten CO2 -Ausstoß je Einwohnerin bzw. Einwohner verzeichnete von allen G20-Staaten Saudi-Arabien mit 17,7 Tonnen, Kanada folgt mit 14,9 Tonnen, Australien mit 14,4 Tonnen und die Russische Föderation mit 14,1 Tonnen. Österreich folgt etwas weiter hinten, aber immerhin mit 6,54 Tonnen. Ein schwacher Trost, denn in Katar verursacht jeder Einwohner 43 Tonnen. Aschtadio!
(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner)
@karlheinz Natürlich war das Bohren des Druckstollens auch ein Eingriff in die Natur und ist es noch immer! Wasserkraftwerke sind zwar emissionsfrei aber nicht ökologisch. Die Fischfauna in der Drau hat seither um 90Prozent abgenommen. Reden Sie mit den Fischern. Zumindest leistet es einen Beitrag zur alternativen Stromversorgung. Aber für wen wäre eine Transitroute über den Plöcken gut? Sicher nicht für die ansässige Bevölkerung, die dann in den engen Tälern in Lärm und Feinstaub erstickt. Die Frächterlobbies, die mit ihren LKWs durch unsere Täler durchrauschen, wären die einzigen, die sich freuen.
ach burgi ... und isses nicht der druckstollen, dann sinds halt die fischotter es gibt immer welche die zum jammern haben - egal ob möglicher fortschritt oder nicht. für euch realitätsverweigerer sollte man schnell einen bewohnbaren planeten finden auf dem ihr euch in eurer gestrigen haltung durchs leben schleicht
@Ein Loch durch diesen Berg gibt es ja schon. Waraum erwähnt niemand den Pipelinestollen der in den "Sechzigern" gebaut wurde? Ist dieser schon in Vergessenheit geraten? Dieser verläuft tiefer und keine Quelle ist deswegen versiegt. Für @Burgi zur Beruhigung.
Die beiden Lobbyisten beideits der Grenze ( die "Inzos") sind plötzlich auch sehr schmähstad und ihre Propagandaseiten auf Facebook verschwunden. Wäre ja schon sehr interessant, was die für ihre jetzt erfolglose "Arbeit" und ihre selbstgebastelten Fantasiestudien bezahlt bekommen haben (und von wem!)
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