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Top 50: Osttirols Betriebe im Größenvergleich

Ein neues Heft gibt Aufschluss über Kennzahlen und beleuchtet die Wirtschafts des Bezirks als Ganzes.

Demnächst wird jeder Haushalt in Osttirol ein neues Magazin im Postkasten vorfinden: „Top 50 Osttirol“ heißt es und listet auf knapp 80 Seiten die budgetstärksten Unternehmen des Bezirks auf. Am 9. Juni wurde das Magazin vorgestellt und jene beiden Frauen, die dieses Magazin mit ihren Teams umsetzten, Daniela Steixner-Winkler vom ECHO Zeitschriften Verlag sowie Andrea Zanier (azett kommunikation), gaben einen ersten Einblick in das Heft. 

Daniela Steixner-Winkler (2.v.l.) vom ECHO Zeitschriften Verlag sowie Andrea Zanier (azett kommunikation) mit Team bei der Präsentation des Ranking-Magazins Top 50 Osttirol. Foto: Azett/Brunner Images

Dieses beginnt allerdings nicht mit den Wirtschaftsunternehmen, sondern zunächst kommen die Bürgermeister bzw. Bürgermeisterin der Region zu Wort. Einhellig wird von der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den verkleinerten Spielräumen in den Gemeindebudgets gesprochen. Die im Magazin aufgelisteten Zahlen zu den Gemeindeeinnahmen, Schulden und zur Kommunalsteuer zeigen, dass die Situation tatsächlich angespannt ist. Osttirol bildet hier keine Ausnahme: In ganz Österreich müssen die Gemeinden sparen.

Umso beeindruckender wirken die Berichte auf den folgenden Seiten, in denen das Magazin verschiedene Osttiroler Firmen vorstellt, von technischen Innovationen ebenso spricht, wie von (inter)nationalen sowie regionalen Kooperationen, jedoch auch von alteingesessenen Familienunternehmen und von hoffnungsvollen Zukunftsvorstellungen, denen zum Teil die Bürokratie ein Beinchen stellt. Der Grundtenor in den Interviews jedoch: Freude über das aktuell Erreichte.

Große Vielfalt unter den Top 50 Osttirols

Im Kleinformat bietet das Magazin durchaus einige Überraschungen in Bezug auf das Ranking, wenngleich nicht unbedingt auf den vordersten Plätzen. Deutlich wird an dieser Liste auch die Vielfalt an Unternehmen, die es in Osttirol gibt, und welch große Rolle dabei Kreativität und technisches Know-How spielen.

Großer Bahnhof bei der Top-50-Magazinpremiere im Cine X in Lienz.

Und während ein Unternehmer bei der Magazinpräsentation leise Zweifel hegte, wie günstig es für seine Firma sei, mit so vielen Zahlen im Heft zu stehen, freuten sich andere über den hart erarbeiteten eigenen Platz im Ranking. Andrea Zanier hob eines der wichtigsten Details hervor: die Menschen, die hinter den Firmen stehen, die tägliche Arbeit verrichten und mit Engagement Neues entwickeln. Ohne sie wäre das alles nicht möglich, ebenso wenig ohne branchenübergreifende Zusammenarbeit.

Generell hebt das Magazin die Bedeutung des Netzwerkens zwischen Unternehmen, Politik, Banken, Sozialpartnern und verschiedenen Institutionen hervor. So widmen sich die letzten Seiten des Top 50 Osttirol Magazins dem Thema, das wirtschaftlich ebenso wie gesellschaftlich immer wichtiger werden dürfte, der „Kooperation als Überlebensstrategie“, wie es im Heft genannt wird. Die nächste Ausgabe soll es im Jahr 2027 geben, doch zunächst heißt es warten, bis das aktuelle Magazin in den Postfächern liegt.

Politologin Daniela Ingruber forscht am Institut für Strategieanalysen in Wien und schreibt für dolomitenstadt.at.  

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