Die Union Matrei hat sich am Wochenende gegen Sirnitz mit 3:1 durchgesetzt. Dabei legten die Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit einen starken Auftritt hin und sorgten mit drei Treffern innerhalb von zwölf Minuten für die Vorentscheidung. Sirnitz kam erst in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer.
Ganz ohne Aufregung begann die Partie allerdings nicht. Bereits früh jubelten die Gäste aus Sirnitz über einen Treffer, der wegen Abseits jedoch nicht zählte. Matrei ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und kam in weiterer Folge selbst immer besser ins Spiel.
Nach einer Hereingabe von Steurer setzte Cosic seinen Kopfball knapp am Tor vorbei. In der 23. Minute war es dann so weit: Nach einem Abpraller vom Sirnitzer Torhüter reagierte Cosic am schnellsten und brachte Matrei mit 1:0 in Führung.

Die Hausherren blieben weiter gefährlich. In der 28. Minute bekam Matrei die große Chance auf das zweite Tor, doch Steurer scheiterte vom Elfmeterpunkt. Lange musste er sich darüber allerdings nicht ärgern. Nur wenige Minuten später machte Steurer seinen Fehlschuss wieder gut und erhöhte auf 2:0.
Matrei hatte nun endgültig die Kontrolle über das Spiel übernommen. In der 35. Minute legte Steurer noch einmal nach und traf mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck zum 3:0. Innerhalb von nur zwölf Minuten hatte Matrei damit drei Treffer erzielt. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel nahm Matrei etwas Tempo aus der Partie. In der zweiten Halbzeit passierte dementsprechend nicht mehr allzu viel. Sirnitz fand weiterhin kaum Mittel gegen die kompakte Matreier Defensive.
In der 70. Minute brachte Matrei mit einem Doppelwechsel neue Kräfte. Ronacher und Wibmer Jonas kamen ins Spiel. Zwei Minuten später wurde es wieder gefährlich: Eine Flanke von Ronacher geriet allerdings etwas zu kurz, sodass die Sirnitzer Defensive klären konnte.
Auch danach blieb Matrei am Drücker. In der 77. Minute brachte Gasser den Ball gefährlich auf Ronacher vor das Tor, doch ein Sirnitzer Verteidiger konnte den Abschluss von Ronacher noch auf der Linie klären.
In der Schlussphase wurde es für die Gäste noch schwieriger. In der 85. Minute sah ein Sirnitzer Spieler Gelb und anschließend Rot. Matrei konnte die Partie damit in Überzahl zu Ende spielen. Kurz vor Schluss musste der zuvor eingewechselte Wibmer Jonas zudem verletzungsbedingt vom Feld, für ihn kam Luca Presslaber.
Die Schlussphase gehörte schließlich dennoch den Gästen. In der 90. +3 traf Florian Pechmann für Sirnitz zum 3:1 und sorgte damit noch für den Ehrentreffer. Am Ende blieb es beim verdienten 3:1-Heimsieg der Union Matrei.







































Nußdorf/Debant weiterhin auf Platz 16
Für den FC WR Nußdorf/Debant gab es am Wochenende die nächste Enttäuschung. Beim Auswärtsspiel gegen den KAC 1909 in Klagenfurt mussten sich die Osttiroler mit 0:6 geschlagen geben und bleiben damit weiterhin ohne Punkte.
Lange Zeit sah es jedoch nach einer kämpferischen Leistung aus. Bis zur 38. Minute hielten die Debanter das 0:0 gegen die Kärntner, ehe Matoruga die Hausherren vor heimischem Publikum in Führung brachte. Der zweite Treffer für den KAC fiel dann aus Debanter Sicht zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Kurz vor dem Pausenpfiff musste Benjamin Unterwurzacher erneut hinter sich greifen. Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die Halbzeitpause – die Hoffnung auf eine Wende blieb aber bestehen.
Zwar erhöhten die Klagenfurter bereits in der 49. Minute auf 3:0, doch der endgültige Bruch kam in Minute 73. Innerhalb von nur 60 Sekunden erzielten die Kärntner zwei weitere Treffer. In der 90. +1 Minute setzten die Hausherren mit dem 6:0 den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie. Für Nußdorf/Debant bedeutet die klare Niederlage weiterhin null Punkte auf dem Konto und damit das Feststecken am Tabellenende der Kärntner Liga.
Sieben Punkte für Osttirol in der Unterliga
Der FC Sillian-Heinfels lag gegen den SV AQUA-DOC Rothenthurn mit 0:1 zurück, konnte aber noch ausgleichen. Das Spiel im Pustertal endete unentschieden.
Der FC Dölsach und Rapid Lienz feierten hingegen klare Heimsiege. Nach einer 2:0-Pausenführung gegen Radenthein legte Dölsach in der zweiten Halbzeit nach und erhöhte noch auf 6:0. Auch Rapid Lienz setzte sich im Dolomitenstadion souverän mit 3:0 gegen Greifenburg durch.
7 Postings
Es ist sehr bedenklich das die Vereine ohne Eigengewächse kein auslangen mehr finden. 2 bis 3 Verstärkungen lass ich mir noch einleuchten. Aber was zum Beispiel beim FC Dölsach stattfindet geht mir nicht ein. Wieviel Dölsacher laufen da noch in der Kampfmannschaft ein ? Nur weil man unbedingt aufsteigen will , kauft man sich eine Truppe zusammen. Mal schauen wie lang das gut geht.
Dölsach wird mit diesem Kader sicher nicht aufsteigen . Das ist ein Kader für die top 2-5 aber nicht Favorit. Die spielen schon lange nurmehr mit einem Dölsacher eigengewächs .
Sehr schade das die Unterliga nur einen ganz kleinen und drockenen Teil im Beitrag hat...... Man könnte auch über die Unterliga Manschaften einen Bericht machen wie bei Matrei und Debant, Sehr schade finde ich auch das die 1 und 2 Klasse komplett ignoriert wird, da spielen nähmlich auch 11 Osttiroler Manschaften mit
Bei den letzten Berichten war es genau umgekehrt....
Gratulation an Matrei! Hab mir das Spiel angeschaut, sehr beeindruckende Leistung
! Besonders Adrian Steurer ist sehr stark, so wie vor 30 Jahren sein Vater Manfred. Mit dieser Stärke wird sich Matrei in den Top 6-8 festsetzen.
Bei Debant schaut die Sache anders aus. So viele Gegentore (14! in 3 Spielen), für mich und meine Zuschauerkollegen Abstiegskandidat #1.
Wenn es nicht besser wird, ist ein Trainerwechsel überfällig.
Gescheiter nächstes Jahr in der Unterliga ohne Legionäre und teuren Trainer mit jungen Einheimischen und vielen Derbys!
Also bei aller liebe. Debant und legionäre ? Klar hat man die "Jugos" drin aber wen holt den Matrei (bzw wer hat denn im Klassenerhalt bei euch gespielt unter Rupert Marko.... Ja genau 2 slovenen ... ) Ihr hotl auch einen tschechen einen Russen/Griechen und einen Deutschen der in Georgien spielte .... Das ist bei weitem das gleiche mit den "Jugos" wie ihr Iseltaler so schön sagt. Debant hat von 2007-2010 jeweils einen Spieler des EIGENEN Nachwuchses drin ... Da hat Matrei zwar mehr eingetragen ... Aber ohne zugeteilter Nummer . Also werden hier auch keine großen Mengen an eigenbauspielern eingebaut/hochgezogen. Kann mich nicht errinern das ein Steurer , Cosic, Abilov, Schubert, Ronacher eure heimgekehrten Söhne DNA haben... Wieso darf debant nicht nach Slovenen suchen aber ihr holt Spieler von Irgendwo? Ihr könnt nur froh sein das euch der Gelb/Schwarze Arbeitgeber so dermaßen mit Geldvollpumpt ...
Warum einen Trainer wechsel? Dieser Trainer ist der erfolgreichste aus Osttirol... Nur wenn die Vereinsführung leider irgendwelche Transers tätigt die fürn hugo sind und nicht auf gezielte Positionen nachbessert wirds leider auch für ihn schwer ... Aber ihr "Mottinga" denkt sowieso euren eigenen Senf zusammen... Und in den Top 6-8 wirds auch nix eher 8-10 denn der Matrei Bonus ist WEG .
Klar Debant wird es schwer haben und zittern aber die verantwortlichen sind nicht der Trainer oder die Spieler sondern diejenigen was sinnlonse transfers an Land ziehen ....
Intressant das so viel einen Dislike geben ... Obwohl Matrei noch weiter hinter den Grenzen fischt um Spieler zu bekommen
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