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Zwischen Rettungseinsatz und Wildwassertraining

Wir haben die Wasserrettung mit der Kamera begleitet und selbst den Sprung ins kalte Wasser gewagt.

An Sommerwochenenden gehören sie selbstverständlich zum Tristacher See sowie zum Lienzer Schwimmbad, ihre blau-weißen Autos prägen immer wieder das Straßenbild und ab und zu entdeckt man in Isel oder Drau auch ihre behelmten Köpfe: die Rede ist von den Mitgliedern der Wasserrettung Osttirol. Das Team aus freiwilligen Helfer:innen hat sich einer gemeinsamen Mission verschrieben, nämlich für Schutz und Sicherheit in Osttirols Gewässern zu sorgen. Jährlich werden dafür über 10.000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Vielfältige Einsatzbereiche

Ihre Tätigkeit ist weitaus vielseitiger als man auf den ersten Blick möglicherweise meinen möchte, sie reicht von der Personenüberwachung am See und im Schwimmbad über Einsätze im Wildwasser und in Schluchten bis hin zu Tauch- und Suchaktionen. Doch auch sportliche Wettkämpfe, fortlaufende Ausbildung und die Gemeinschaft kommen nicht zu kurz, wie langjährige Mitglieder und Nachwuchs unisono bestätigen.

Eine Stärke der Wasserrettung Osttirol ist die Jugend. Jakob, Matthias und Nick schätzen besonders die Gemeinschaft, die der Verein mit sich bringt. Foto: Dolomitenstadt/Sint

Dass es sich bei der Wasserrettung Osttirol, wie Nautikreferentin Nadja Konrad betont, tatsächlich um einen „gmiatlichen Haufen“ handelt, wird beim Lokalaugenschein am Tristacher See deutlich. Dort führen Jakob, Matthias und Nick unter der Anleitung von Jugendtrainer Philipp Pedevilla routiniert Rettungseinsätze am Stand-Up-Paddle und mit dem sogenannten Gurtretter vor und schwärmen von aufregenden Übungen im Wildwasser.

Doch es bleibt nicht beim Schwärmen: Schneller als Dolomitenstadt-Reporterin Kristina Sint weiß, wie ihr geschieht, wird schon der Wasserstand der Isel gecheckt und für ausreichend befunden. Keine halbe Stunde später findet sie sich selbst vollausgestattet mit Neoprenanzug, Schuhen, Weste, Helm und Handschuhen auf dem Weg zur Tagger Lutz-Brücke wieder.

Von dort führt dann natürlich nur mehr ein Weg in den zehn Grad warmen Gletscherfluss - nämlich per Sprung. Wie das gelingt und wie es beim anschließenden Linienschwimmen läuft, sehen Sie im Video.

Kristina Sint

Kristina Sint hat Lehramt studiert und den Masterlehrgang „Journalismus und Medienarbeit“ abgeschlossen. Sie unterrichtet an der MS Egger-Lienz und lebt bei dolomitenstadt.at ihre Faszination fürs Schreiben und spannende Geschichten aus. Mehr von Kristina Sint

Paul Wanger

Paul Wanger studiert Medien an der Uni Klagenfurt und arbeitet als freischaffender Filmer und Fotograf. Für Dolomitenstadt ist Paul als Video- und Fotoreporter unterwegs. Mehr von Paul Wanger

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