Am Samstag, 12. September, ist es wieder so weit: der mittlerweile 39. Red Bull Dolomitenmann steht in den Startlöchern. Wie jedes Jahr verwandelt sich der Lienzer Talboden in eine Sportarena, bei der internationale Extremsportler:innen in vier unterschiedlichen Disziplinen an ihre körperlichen Grenzen gehen.
Auch heuer nehmen wieder 110 Teams teil, viel mehr geben die Kapazitäten der Strecke nicht her. Darunter gibt es vier reine Osttiroler/Kärntner Teams: Osttiroler Weibische Akt, Durst Austria, Dietrich Kies Osttirol und die Bergrettung Lienz. Teilnehmer:innen aus 13 verschiedene Nationen am Start, im Alter von 17 Jahren 61 !
Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal zwei Amateurwertungen, da mehr als 10 Mixed Teams teilnehmen. In dieser Kategorie kämpfen – gemeinsam mit den reinen Frauenteams – 17 Gruppen um den Sieg.
Die letztjährigen Gewinner in der Profikategorie, Kolland Topsport, sind wieder mit drei Teams vertreten und zählen zu den Topfavoriten. Doch auch das Red Bull Team will den Sieg in Angriff nehmen, erklärt Teamkapitän Anton Palzer (Mountainbike), der den Dolomitenmann 2016 als Bergläufer schon gewann.
Obwohl aktuell ein Italientief durch Osttirol zieht, ist man bester Dinge, dass der Veranstaltung am nichts im Wege steht. Alternativrouten sind natürlich für den Notfall geplant. Die wetteranfälligste Sportart ist das Paragleiten, da bei dichtem Nebel kein sicherer Flug gewährleistet werden kann. Apropos Flug: Das Fliegen von privaten Drohnen ist am Samstag strengstens verboten, da diese sowohl eine Gefahr für die Sportler, die Hubschrauber des Dolomitenmanns und den Christophorus 7 darstellen.
Kuhalarm – Mountainbiker werden umgeleitet
Eine Routenänderung gibt es beim Mountainbiking: Statt gewohnt über den Iseltrail verläuft der Downhill Part über den Flow Family Trail bis zum Schloss Bruck. Auch der Radweg wird heuer von den Sportlern befahren, weswegen er für Zuschauer und Hobbyradler während des Wettbewerbs gesperrt ist. Grund dafür ist die Sicherheit der Teilnehmenden, die aufgrund grasender Kühe auf dem ursprünglichen Weg neuerdings nicht mehr garantiert werden kann. Die Isel ist bei recht geringem Wasserstand nicht mehr so reißerisch wie früher, dafür wird der Parcour der Kanuten technisch aufwendiger.
Für eifrige Zuschauer, die gerne den gesamten Dolomitenmann mitverfolgen möchten, wird empfohlen sich zu Fuß oder mit dem E-Bike fortzubewegen, da aufgrund geringer Parkplätze und einiger Fahrverbote das Auto besser zu Hause bleiben soll. Um aber immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, ohne durch den Talboden zu hetzen, empfehlen wir unseren Liveticker von Dolomitenstadt! Auch wir haben ein Viererteam im Einsatz, das versucht, mit den Athlet:innen Schritt zu halten.
Die Dolomitenstadt-Reporter Paul Wanger und Paul Nerud haben mit Kamera und Mikrofon bereits eine Aufwärmrunde gedreht und auch in alten Archiven gestöbert. Hier ist unser Dolomitenmann-Videoteaser 2026:
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