Steckdose statt Zapfsäule

E-Scooter bieten beste Möglichkeiten, rasant-entspannt von A nach B zu kommen.

Läuft der Motor schon, oder doch noch nicht? Diese Frage stellt man sich wiederholt, wenn man den Zündschlüssel gedreht hat, um zum ersten Mal auf einem E-Roller unterwegs zu sein. Wo kein Sound, da auch kein Vorwärtskommen – so die klassische Denkweise, die man bei den spritzigen Fahrzeugen der neuesten Generation gleich über Bord werfen kann.

Die Elektro-Mopeds und –Kleinmotorräder könnten im urbanen Raum und Talboden den Produkten mit Verbrennungsmotoren ernsthafte Konkurrenz machen. Geschwindigkeit, Handling und Leistung befinden sich auf vergleichbarem Niveau, für die benzinbetriebenen Kollegen spricht allerdings vorerst noch das Preisargument. „Die führerscheinfreien Mopeds und Fun-Geräte sind beim Kauf unwesentlich teurer“, so Martin Kollnig von sun.e-solution. „In der Kleinmotorradklasse muss man allerdings mit höheren Anschaffungskosten rechnen.“ Die konkurrenzlos niedrigen Haltungs- und Verbrauchskosten – weniger Verschleißteile durch Nabenantrieb, kein Ölwechsel, keine Auspuffanlage – machen den anfänglichen Mehraufwand allerdings rasch wieder wett. „Kleinmotorräder sind steuerfrei“, so der Photovoltaik-Experte. „Solar-Scooter sind mit ihrem geringen Energiebedarf wahre Sparweltmeister. 100 km kosten nur knapp 50 Cent. Aufgetankt werden die Batterien über das mitgelieferte Ladegerät, das an jeder 220-Volt-Steckdose betrieben werden kann.

Rasant und trotzdem leise.Mit geringem Aufwand und den Möglichkeiten der Photovoltaik kann man sich zum Betrag von nur 1000 Euro zu Hause für sein E-Moped sogar eine eigene Tankstelle errichten und fährt in der Folge mit 100 %-umweltfreundlichem Solarstrom kostenfrei.“ Schon in fünf Jahren zieht die emissionlose Solarstrom-Lösung in Bezug auf die Energiekosten mit dem „fossilen Gefährt“ auf gleich. Dabei macht so eine Tankstelle noch viele Jahre länger ihren Dienst.

Die attraktiven E-Boards lassen sich führerschein- und helmfrei bedienen, sie erreichen eine Geschwindigkeit bis zu 25 km/h. Für E-Mopeds ist ab 15 Jahre der Mopedführerschein, für Kleinmotorräder Führerschein A oder B erforderlich. Der Akku wird 3,5 bis 8 Stunden aufgeladen. Mit einer Reichweite von 60 bis 100 km pro Ladevorgang sind die schicken Flitzer optimale innerstädtische Fortbewegungsmittel, egal ob für Freizeit oder Business. Das geräusch- und emissionslose Fahren ist nicht nur für junge Lenker ein Genuss, gerade die E-Boards erfreuen sich bei älteren Menschen oder auch bei passionierten Campern zunehmender Beliebtheit, weil sie leicht zu bedienen und zusammenklappbar sind.

Freude kommt auch bei den Nachbarn auf: Das fehlende Fahrgeräusch sorgt bei Anrainern für ungestörte Nachtruhe, falls man einmal später nach Hause kommt.

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