Gletscherspaltensturz in Kals am Großglockner

Bei einem Alpinunfall konnte ein Bergsteiger nahezu unverletzt geborgen werden.

In den Morgenstunden des 19. August 2010 stieg ein 36-jähriger Mann aus Vorderschneeberg gemeinsam mit einer Bekannten von der Adlersruhe über den Normalaufstieg zum Gipfel des Großglockner auf.

In der Folge wollten sie wieder über die Adlersruhe und den Mürztalersteig zum Lucknerhaus absteigen.

Gegen 9.30 Uhr stürzte der Mann, der vorausging und nicht angeseilt war, knapp unterhalb der so genannten Burgwartscharte, im Bereich des Überganges zum Gletscher des Ködnitzkeeses, Gemeindegebiet Kals a.Gr., in eine rund ein Meter breite und ca. 15 Meter tiefe Gletscherspalte.

Der Abgestürzte, welcher beim Absturz praktisch unverletzt blieb, wurde in der Folge von Bergführern und Kalser Bergrettern, welche vom Notarzthubschrauber C7 ins Unfallgebiet geflogen wurden, mittels „Seilrolle“ aus der Spalte geborgen. Er stieg schließlich selbstständig ins Tal ab.

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