Filmkulisse Osttirol mit Mehrwert

20 Tage lang waren vier Orte des Bezirks Lienz Schauplatz von Dreharbeiten für einen Fernsehfilm.

Das touristische Verwertungspotential ist enorm.

Für DOLOMITENSTADT.AT gab Johannes Köck, Leiter von Cine Tirol, trotz Hektik am Set in Ainet ein Kurzinterview.

Erfolgreiche Cine-Tirol- Produktionen in Osttirol

Wie attraktiv  ist Osttirol für die Filmbranche?

Köck: Der Bezirk Lienz hat sich in den letzten Jahren als optimale Region für Dreharbeiten erwiesen. Es sind die unverbrauchten Drehorte, die Vielfalt an Gebirgslandschaft sowie das große Verständnis der Bevölkerung, der Behörden und des Vorstands des Nationalparks Hohe Tauern, die es sehr angenehm machen, hier zu arbeiten. Diese Filmfreundlichkeit spricht sich in der Branche auch herum.

Action am Hochseil

Was zeichnet den Fernsehfilm „Die Aufnahmeprüfung“, der derzeit in St. Jakob, Ainet, Lienz und Kals gedreht wird, aus? Können Sie die Wertschöpfung für den Bezirk beziffern?

Köck: Die Produktion stellt einen 90-minütigen Werbefilm über Osttirol dar, die Orte werden unter den Originalnamen genannt. Im Film wird all das erzählt, was die Region so reizvoll macht. Zu sehen sind zahlreiche sportliche und touristische Attraktionen. Die Wertschöpfung für die Region aus 20 Tagen Dreharbeiten liegt bei rund 200.000 Euro. Das filmtouristische Verwertungspotential ist gerade bei dieser Produktion enorm hoch.

Wann wird der Film zu sehen sein und mit wie vielen Zusehern rechnen Sie?

Osttirol als Filmkulisse

Köck: Der Film wird 2011 ausgestrahlt werden, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Ich erwarte sechs Millionen Zuseher in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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