Teurer Schulstart muss nicht sein!

Damit der Schulstart für Eltern nicht zu kostspieglig wird, empfiehlt es sich, die Preise zu vergleichen und die Schulstarthilfe des Landes in Anspruch zu nehmen.
Während die meisten angehenden Erstklässler Osttirols ihrem ersten Tag in der Volksschule entgegenfiebern, schmerzt viele Eltern der tiefe Griff in die Geldtasche. Der Preis für das Startpaket für Taferlklässler, welches 21 Schulartikel beinhaltet und in den meisten Papierfachgeschäften des Bezirks zu erhalten ist, ist im Vergleich zum  Vorjahr nämlich um 3,1 Prozent gestiegen.

Wenn man die Grundausstattung hingegen in Eigenregie zusammenstellt, können Preisunterschiede von bis zu 480 Prozent entstehen. Laut einer Studie der AK Wien müssen Eltern dieses Jahr für die Grundausstattung eines Schulanfängers nämlich 46 bis 273 Euro ausgeben.

Die AK empfiehlt also dringend, die Preise zu vergleichen und nicht unbedingt Markenprodukte zu kaufen, die zwar teurer, aber in der Qualität meist nicht viel besser wären. So könnten Eltern viel Geld sparen.

Auch das Land Tirol bietet einkommensschwächeren Eltern mit schulpflichtigen Kindern eine Erleichterung: So kann man in der jeweiligen Wohnsitzgemeinde ein Formular anfordern und es auch dort wieder zur Weiterbearbeitung abgeben.

Wenn ein bestimmtes Familiennettoeinkommen nicht überschritten wird, beträgt der Zuschuss pro Kind im schulpflichtigen Alter 145,35 Euro und wird einmal jährlich im Herbst ausbezahlt.

Der Einreichtermin für das Schuljahr 2010/11 ist der 30. September, danach ist ein Ansuchen um Schulstarthilfe leider nicht mehr möglich.

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