Chinesische Delegation in Lienz

Die Asiaten zeigten sich am Meldewesen und an kommunalen Aufgaben interessiert.

Die 7-köpfige Delegation aus Fernost in der Liebburg

Eine 7-köpfige chinesische Delegation besuchte am Dienstag die Stadt Lienz. „Die aus der Stadt Nanking in der ostchinesischen Provinz Jiangsu stammende Gruppe ist in mehreren Staaten Europas unterwegs und informiert sich vor allem über die Systeme des Meldewesens und über die Aufgaben der Gemeinden“, erklärte der Lienzer Vizebürgermeister Meinhard Pargger, der gemeinsam mit der Leiterin der Abteilung Meldeamt, Gerda Ortner, und Frau Dr.Heidi Fast die Fragen der Besucher aus Fernost Rede und Antwort stand.

Neben dem Meldewesen galt das Interesse der Delegation vor allem Fragen der Daseinsvorsorge und des Sozialbereichs, von der Kinderbetreuung bis hin zur Pflege und Betreuung der älteren Menschen. „Die Chinesen waren fasziniert davon, wie die ambulante Betreuung älterer Mitbürger durch den Gesundheits- und Sozialsprengel organisiert wird, und vom Standard des Wohn- und Pflegeheimes in Lienz als stationäre Pflegeeinrichtung“, so Pargger. Immer wieder sei die Frage nach der Finanzierung gestellt worden, da die Betreuungseinrichtungen den Delegationsteilnehmern als unfinanzierbar erschienen.

„Vergleiche zwischen der Stadt Lienz und der Stadt Nanking sind schwierig bis unzulässig“, schmunzelt Pargger. Es sei nicht nur der Unterschied in der Kultur, Nanking habe mit weit über 5 Millionen Einwohnern doch eine etwas andere Dimension als Lienz.

Nach dem Lienz-Aufenthalt reiste die Delegation aus Jiangsu nach Italien weiter.

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