Prägraten: Aus alpiner Notlage befreit

Ein 18-jähriger Osttiroler unternahm am 15. September 2010 mit seiner Mutter eine Wanderung im Bereich Clarahütte und weiter Richtung Philipp-Reuter-Hütte, Gemeindegebiet Prägraten.

Als die beiden gegen 13.30 Uhr auf einer Seehöhe von ca. 2.460 m talwärts wanderten, wollte der Osttiroler Ausläufer eines ausgetrockneten Sees überqueren und versank mit beiden Beinen.

Der Bursche sank schließlich bis zu den Oberschenkeln im Morast ein und konnte sich nicht selbst aus der misslichen Lage befreien.

Weil ihm auch seine Mutter nicht helfen konnte, stieg diese bis zur Clarahütte ab um einen Notruf abzusetzen.

Während der Notarzthubschrauber „Martin4“ zum Vorfallsort aufstieg, gelangten deutsche Wanderer zum Eingesunkenen und konnten ihn nach einiger Zeit aus dem Sumpf herausziehen.

Das Team des Notarzthubschraubers betreute den unterkühlten Burschen, dieser wurde ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.

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