Sepp Brugger blickt nach Innsbruck und China

Sepp Brugger, Bezirkssprecher der Osttiroler Grünen,  kehrt in den Tiroler Landtag zurück.

Weil Kollegin und Abgeordnete Maria Scheiber erkrankt ist, rückt Brugger nach und wird für die Grünen an den beiden Sitzungstagen Ende September seinen gewohnten Platz einnehmen.

Er will dort unter anderem nachfragen, warum die Beschlüsse des 3-Länder-Landtages zur Verbesserung der Bahnverbindungen über den Brenner nicht umgesetzt werden. Auch die geplante Erhöhung der Aufenthaltsabgabe soll ein Thema sein: „Grundsätzlich haben wir damit kein Problem, allerdings fragt sich, wofür das Geld verwendet wird.“ Die Grünen fordern mehr Transparenz und ökologische Kompetenz bei der Verteilung touristischer Zusatzeinnahmen.

Wofür öffentliche Mittel ganz konkret verwendet werden will Brugger auch im Zusammenhang mit einer Zuwendung von 196.800 Euro an den Abwasserverband Hohe Tauern Süd geklärt wissen: „Offizielle Begründung sind bauliche Investments für den Anschluss von St. Jakob. Diese Gemeinde trat dem Verband aber letztlich nicht bei.“ Also sei dieses Geld entweder verschwendet oder anderweitig verwendet worden, vermutet Brugger.

Er schließt auch eine Finanzierung der Chinareise von Osttiroler Gemeindepolitikern durch den Abwasserverband nicht aus, zumal der Delegation neben dem Verbandsobmann Bgm. Franz Hopfgartner  und dem Verbandsgeschäftsführer Bgm. Dietmar Ruggenthaler auch die Sekretärin des Abwasserverbandes angehörte. „Ich werde beim Verband nachfragen und das Thema dann im Landtag zur Sprache bringen, wenn ich keine ausreichende Antwort bekomme“, erklärte Brugger den Osttiroler Medien.

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