„Entscheidungen in Stadt fallen einsam“

Elisabeth Blanik fordert eine breitere Diskussion in allen wichtigen Angelegenheiten.

„Freunderl- und Vetternwirtschaft feiern in Lienz Hochfeste“, so das Resümee der Vizebürgermeisterin der ersten sechs Monate des neuen Gemeinderates.

„Die absolute Macht wird ohne jedes Gespür ausgenutzt, die Entscheidungen allein gefällt“, betont Blanik.

Nach der Kostenüberschreitung bei der Verlängerung der Julius-Durst-Straße  von 100.000 Euro wurden ohne Ausschreibung Folgeaufträge für die F.W.Raiffeisenstraße (13.400 € netto), die bisher Zubringer war und nun öffentliches Gut wird, sowie für den Kreuzungsbereich (18.700 € netto) vergeben. „Diese Zustände sind bedenklich“, betont Blanik im Rahmen eines Pressegesprächs.

Als untragbar bezeichnet die Stadt-Partei auch das mangelnde Engagement des amtierenden Überprüfungsausschuss-Obmanns Josef Blasisker (FPÖ). Er sei in vielerlei Hinsicht der Steigbügelhalter, die Marionette der ÖVP und komme seinen Verpflichtungen in keiner Weise nach, meint SPÖ-Gemeinderat Andreas Hofer.

„Laut TGO ist mindestens alle drei Monate eine Kassaprüfung erforderlich, diese findet nun erst sieben Monate nach der Wahl, am 14. Oktober, statt. Wir wollen nun bei der BH Lienz eine Beschwerde gegen Blasisker wegen der nicht stattgefundenen Termine einbringen.“

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1 Posting bisher
Postler vor 7 Jahren

Frage an Frau Blanik: Wie haben Sie im Stadtrat bei der Vergabe der Folgeaufträge entschieden???? Dafür oder dagegen???????