Rapid mit eklatanter Heimschwäche 0:2

Maria Saal gewann etwas glücklich aber verdient.

Ex-Debanter "Audi" Da Silva (rechts), hier im Infight mit Rapid Goalie Christoph Stocker, machte in der Nachspielzeit mit dem 0:2 alles klar.

Wer geglaubt hatte, dass die Rapidler nach ihrem tollen Spiel in Spittal mit Elan und Selbstvertrauen gegen Maria Saal spielen würden, wurde bald eines Besseren belehrt.

In einer an sich ereignisarmen 1. Hälfte gab es aus heimischer Sicht nur zwei erwähnenswerte Aktionen gegen eine Gästemannschaft, die sehr diszipliniert und massiv in der Abwehr stand und ihr Heil in gelegentlichen, alllerdings auch kaum gefährlichen Kontern suchte.

In der 4. Minute kam  Markus Ebner innerhalb des Strafraumes nach schönem  Doppelpassspiel mit Christopher Korber zum Schuss, Torhüter Wogrin konnte aber halten. Ein Schuss aus ca. 25 Metern von Hannes Konrad in der 43. Minute, der eine sichere Beute des Gästetorhüters wurde, war die zweite brauchbare und zumindest im Ansatz gefährliche Aktion der Heimischen.

Konnten die Rapidler in Hälfte eins wenigstens noch eine optische Überlegenheit herausspielen, so nahmen die Gäste unter der Regie von Marko Pericevic in der zweiten Hälfte das Heft mehr und mehr in die Hand. Es bedurfte allerdings einer klaren Fehlentscheidung des offenbar überfordeten jungen Linienrichters Terbul, dass an diesem Nachmittag im Dolomitenstadion überhaupt ein Tor fiel.

Der Torschütze zum 1:0 für Maria Saal in der 71. Minute startete aus deutlicher Abseitsposition und nutzte das Nickerchen des Linienrichters zur nicht einmal unverdienten Führung. Die Angriffsbemühungen der Heimischen blieben bis auf einen schönen Freistoß von Lukas Steiner in der 89. Minute – Tormann Wogrin parierte souverän – leider Stückwerk.

Das 0:2 in der Nachspielzeit durch den Ex-Debanter „Audi“ Da Silva entstand schon in einer Phase der völligen Auflösung der heimischen Defensive. Resümee:  Nach einer starken Vorstellung am letzten Wochenende ist die schwache Leistung in den Heimspielen für Zuschauer und wohl auch für die Betreuer ein Rätsel.


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