Köll: „EKZ besser erreichbar als Ortskern“

In Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Widmung von der Bürgermeisterliste bestätigt, mit einer Mehrheit von neun gegen acht Stimmen. Der Einspruch von rund 20 Bürgern war wirkungslos geblieben.

Auf den Vorwurf, das neue EKZ am Siedlungsrand würde das Ortszentrum ausdünnen, kontert Bürgermeister Dr. Andreas Köll: „Wir sind eine Gemeinde mit 25 Ortsteilen, für die Mehrheit der Bevölkerung ist das geplante EKZ mit 4800 Quadratmetern Fläche besser erreichbar als das bisherige Zentrum mit 1200  Quadratmetern.“

Derzeit sei es so, dass 70 % der Kaufkraft nach auswärts – vorwiegend nach Lienz und Mittersill – abfließen.

Zwei unabhängige Abteilungen des Landes unterstrichen die Wichtigkeit dieses Wirtschaftsprojektes, das Land segnete das Fachmarktzentrum ab.

Im neuen Einkaufszentrum werde es, so Köll, ein heimisches Schuhgeschäft sowie Shops von KIK und BIPA geben. Köll: „Die Ansiedelung eines Billigfriseurs konnten wir verhindern.“

Das Projekt an der Peripherie ist umstritten. Vor allem die alteingesessenen Kaufleute befürchten, dass das neue Shoppingcenter am Siedlungsrand Kunden aus dem Ortskern abzieht und dadurch bestehende Strukturen zerstört werden.

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