ÖBB: Neuer Fahrplan, strengeres Ticketsystem

Beides trat mit Stichtag 12. Dezember in Kraft. In Osttirol ändert sich dennoch nicht viel.

Im Osttiroler Nahverkehr gibt es weiterhin Tickets im Zug, allerdings zum Aufpreis von 3 Euro.

Gestern trat bundesweit der Fahrplanwechsel des ÖBB-Personenverkehrs in Kraft, gleichzeitig kam es zur flächendeckenden Umstellung auf Selbstbedienungs-Strecken-Verkehr.

2005 waren in ganz Österreich 16 SB-Strecke eingeführt worden, in den vergangenen Jahren kam es zur etappenweisen Ausweitung dieses Systems. Ab sofort ist es flächendeckend gültig: Im Nah- und Regionalverkehr – also in REX- und R-Zügen – ist vor dem Zustieg ein gültiges Ticket zu kaufen. Erlaubt ist ein Zustieg ohne Fahrkarte ab sofort nur mehr in jenen Stationen, in denen es keinen Ticketautomaten oder keine Personenkasse gibt.

In diesen Fällen ist umgehend zum Zugbegleiter oder Ticketautomaten im Zug zu gehen und ein Fahrschein zu erwerben, sonst ist mit einer Strafgebühr von 65 Euro zu rechnen. Im Fernverkehr können die Tickets weiterhin im Zug gekauft werden.

Ein Schlupfloch hat sich allerdings aufgetan: Ein SMS-Ticket kann man auch nach Beginn der Reise erwerben – allerdings möglichst nicht erst dann, wenn der Schaffner bereits neben einem steht.

Obwohl Nahverkehr, gibt es – laut Auskunft im Lienzer Bahnhof – entlang der Strecke Oberdrauburg-Innichen eine Ausnahmeregelung: Hier kann das Ticket weiterhin im Zug gekauft werden, allerdings mit dem Aufpreis von € 3,-.

Hinsichtlich des Fahrplanes für die Zugverbindungen von Osttirol nach Innsbruck oder Richtung Kärnten gibt es keine wesentlichen Änderungen. Ein eher schwach frequentierter Radzug wird im Sommer entfallen.

Im Interesse der Kunden wurden tirolweit zusätzliche Stopps eingeführt. Ab sofort bleibt der REX 4663 mit Abfahrt in Innichen um 19.15 Uhr auch in Abfaltersbach und Mittewald stehen.

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