Laserzlauf: Hardcore in den Lienzer Dolomiten

Am 6. Jänner geht der Klassiker über die Bühne.

Mit dem Tourenski-Hype der letzten Jahre stieg auch die Zahl einschlägiger  Events mit mehr oder weniger sportlichem Anspruch. Ein Rennen bleibt aber abseits massentouristischer Schaulust der sportliche Maßstab für den harten Kern der Bergsportszene und das nicht nur in Osttirol: Der Laserzlauf.

Am 6. Jänner geht der Klassiker in seiner 28. Auflage über die Bühne. Massenstart ist um 8.30 Uhr in der Lavanter Forcha. Nennungen sind bis Dienstag, 4. Jänner persönlich bei Bergsport Gassler in Lienz oder auf der Website des Veranstalters Alpenraute möglich. Die Teilnehmerzahl ist mit 200 begrenzt.

Der Laserlauf komprimiert alles, was echten Tourensport ausmacht in einer authentischen Bergsport-Veranstaltung, die nur an diesem speziellen Ort denkbar ist. Eine im zweifachen Sinn atemberaubende Strecke mit 1827 Metern Höhendifferenz, von Tourensportlern der ersten Stunde vor fast drei Jahrzehnten ausgetüftelt, zu einer Zeit, als die „Felle“ noch nicht zum schicken Accessoir der Hobbysportler-Skiausrüstung zählten.

Aufstieg und Abfahrt sind fast idealtypisch für alles, was ein Tourensportlerherz höher schlagen lässt. Beides ist eine Herausforderung für Teilnehmer jeder Leistungsklasse. Hier haben die Topleute genauso ihren Spaß wie Hobbysportler, wobei sich der Begriff „Hobby“ relativiert, wenn man die Strecke aus der Nähe betrachtet (was wir demnächst auf Dolomitenstadt.at auch machen werden).

Von der Lavanter Forcha geht's über die Lavanter Alm zum Laserztörl auf 2.497 m Seehöhe. Die Strecke ist nicht präpariert, Alpinerfahrung und -ausrüstung also unverzichtbar. Die Abfahrt führt über Karlsbader- und Dolomitenhütte zum Kreithof. Wer hier ankommt, hat aufwärts 6,6 und abwärts 8,1 Kilometer bewältigt.

Kein Wunder, dass dieser Lauf im Pflichtprogramm des österreichischen Nationalteams ist.

2.497 Meter hoch liegt das Laserztörl. Nach 6,6 km Aufstieg werden die Felle abmontiert und es geht abwärts Richtung Karlsbaderhütte. Fotos: Martin Lugger/Alpenraute
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