ÖBB: Bahnkunden auf dem Abstellgleis?

Statt wie bisher einen Monat gelten Bahn-Rückfahrtickets nur noch zwei Tage.

Wie der „Standard“ berichtet, könnten Zugpassagiere bei der Rückreise aus den Weihnachtsferien eine böse Überraschung erleben.

Bahnfahren ist um einiges unflexibler geworden: Wer nicht an einem bestimmten, bei der Abreise ausgewählten Tag die Rückreise per Zug antritt, sondern zwei Tage früher oder drei Tage später, hat ein neues Rückfahrticket zu kaufen. Das Geld für den verpassten Tag erhält man nicht zurück.

Die ÖBB begründet die über Nacht und ohne Extra-Ankündigung mit dem Winterfahrplan im Dezember eingeführte Änderung mit systematischem Missbrauch, der bei Tickets mit Online-Buchungen möglich gewesen sei.

Würden diese Tickets nicht entwertet, könnten Passagiere mit einem Fahrschein beliebig oft fahren. Die Hin- und Rückfahrbeschränkung sei deshalb keine Schikane, sondern notwendig im Sinne der Fairness gegenüber zahlenden Fahrgästen. Darüber hinaus sei es dem Passagier zumutbar, das Datum seiner Rückfahrt auf zwei Tage einzugrenzen.

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