Osttiroler überreichen LR Tilg Lösungsvorschläge

Gespräch über Notarztwesen mit Bgm. Josef Mair und Dr. Gernot Walder im Landhaus.

Neben den Stützpunkten der Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) im Lienzer Talboden, in der Inntalfurche und in Reutte gibt es in Tirol neun Notarztsprengel, in denen niedergelassene Ärzte mit eigener Ausrüstung die Versorgung der Patienten in den Seitentälern aufrechterhalten. Auch diese Systeme kämpfen mit personellen Problemen und zunehmend herausfordernden Rahmenbedingungen.

Im Landhaus fand am 13. Jänner ein Gespräch zwischen LR Bernhard Tilg, dem Bürgermeister von Außervillgraten Josef Mair und dem Sprecher der Tiroler Notarztsprengel im niedergelassenen Bereich, Gernot Walder, zum Tiroler Notarztwesen statt.

Gernot Walder überreichte LR Tilg ein von den systemverantwortlichen Notärzten der Notarztsprengel unterzeichnetes Papier mit Lösungsvorschlägen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Notarztversorgung in den Seitentälern, darunter die Forderung nach einheitlicher Vergütung, organisatorischen Verbesserungen und Maßnahmen zur Gewinnung junger Ärzte für die Mitarbeit in den Notarztsprengeln.

Die Notärzte begrüßen ausdrücklich jede Anstrengungen der Landesregierung, die notärztliche Versorgung in Tirol dauerhaft sicherzustellen und erklärten ihre Bereitschaft, den Dienst auch weiterhin aufrecht zu erhalten.

Der Landesrat bedankte sich für diese Lösungsvorschläge und sicherte grundsätzlich Verbesserungen sowie den Weiterbestand der neun existierenden peripheren Sprengel auch nach dem 1. Juli 2011 zu. Diese Klarstellung ist wichtig, waren doch in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte über eine eventuelle Auflösung einzelner Systeme aufgetaucht.

Am 24. Jänner 2011 findet im Landhaus ein Treffen des Tiroler Notarztvereins mit den systemverantwortlichen Notärzten statt.

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