Blanik fordert Haidenhof-Schneekanone

Durchgehender Liftbetrieb auf einem kostengünstig erreichbaren Übungshang.

Viele Lienzer haben auf dem Hang beim Haidenhof ihre ersten Schwünge gezogen. Dieses Privileg sollte man auch der jungen Generation nicht nehmen, betont Elisabeth Blanik in einer Presseaussendung, in der sie den durchgängigen Betrieb des Liftes samt Pistenpräparierung während der Wintersaison fordert.

„Fehlt der Schnee, so muss eben beschneit werden“, so Blanik. „Die Krux liegt lediglich darin, dass die AG nicht das geringste Interesse daran hat, den Haidenhof zu betreiben – denn dort werden keine großen Gewinne bzw. Frequenzzahlen erzielt. Ob die Lienzer Kinder einen Übungshang haben oder nicht spielt offensichtlich keine Rolle.“ Es sei nicht einzusehen, dass Eltern mit ihrem Nachwuchs auf die Moosalm oder aufs Zettersfeld fahren müssen, um einen Übungshang zu finden. Die SP Lienz fordere daher eine Schneekanone am Haidenhof, die mit Wasser über eine UV-Pumpe aus dem Grafenbachl gespeist wird.

„Mit dieser Lösung hätten die Lienzer Kinder wieder einen tollen– und vor allem günstigen – Hang zum Schifahren und Rodeln“, erklärt Blanik. „Scheinbar zählen für den Bürgermeister nur teure Prestigeanlagen – die einfache und naturbezogene Freizeitgestaltung ist in Lienz nicht erwünscht.“ Ein Paradebeispiel dafür stelle die Splitstreuung auf der Naturrodelbahn von der Moosalm ins Tal dar, die damit begründet wurde, dass es zu eisig wäre.

„In der Vergangenheit wurde doch auch die Bahn aufgeraut und mit Schnee bedeckt – warum das heute nicht mehr passiert, ist wohl auch dem städtischen Rechenschieber zuzuschreiben“, kritisiert Blanik. „Es gibt auch in Lienz Familien, mit mehreren Kindern, die sich, auch wenn sie wollten, den Osttirodler und ähnliche teure Freizeitvergnügen nicht leisten können!“

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2 Postings bisher
halewood vor 7 Jahren

Ein guter Politiker fordert nicht, er setzt um bzw. versucht es zumindest.

Wenn Blanik wirklich etwas an diesem Projekt liegen würde, würde sie alle Hebel in Bewegung setzen, Gespräche führen, Sponsoren und Unterstützer suchen, usw. Sie beschränkt sich allerdings darauf, in einer Pressemitteilung eine Forderung zu stellen. Ob und wie diese realisiert werden kann ist ihr vollkommen egal. Es geht einzig und allein darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Dies unterscheidet jene Personen, die noch nie politische Verantwortung tragen mussten deutlich von den Machern. Gerhard Huber, HC Strache oder auch die gute Blanik versuchen gar nicht erst etwas zu bewegen, sie beschränken sich auf das große Theater in den Medien. Woher nimmt Blanik die Erfahrung wirklich etwas umsetzen zu können? Wie will sie die Interessen der Stadt gegen andere osttiroler Bürgermeister durchsetzen? Wer nimmt sie im Landhaus wirklich ernst? Wird auch sie es schaffen finanzielle Unterstützungen vom Landeshauptmann zugesichert zu bekommen? Ich zweifle an all diesen Dingen und fühle mich durch oben stehendes bestätigt.

renalt vor 7 Jahren

...naherholung - ja! für familien günstiger - ja! aber müssen wir es den kindern immer noch vorführen, wie man mit ohne rücksicht auf verluste (natürlich auch im tal noch) schnee machet - nein!!! ...die lobenswerte idee für familien was zu tun kann auch anders aussehen ... um in der gleichen sportart zu bleiben, vielleicht eine ermäßigung für die begleitperson mit kleinkind, damit die aufstiegshilfen leistbarer werden ... nicht dinge verlangen/aufbauen, die keine (natürliche) tragbare zukunft haben ...

...was die rodelstrecke von der moosalm betrifft, da verstehe ich die denkweise der gemeindeführung auch nicht! ...weder emotional noch wirtschaftlich: es sollte doch die auslastung der aufstiegshilfe gesteigert werden? naherholung pur auch für rodler zu fuß!!! so kann man die leute doch nicht mit so maßnahmen vertreiben!!! der baustellenbetrieb - ja, kann ein argument für kurze zeit sein, dann könnte man es aber wieder herrichten ... nun bin ich gespannt, ob es auf diesem weg nochmal eine naturrodelbahn geben wird