Diplomverleihung an 10 Nationalpark-Ranger

Dreijährige Ausbildung garantiert fundiertes Wissen in einem vielseitigen Betätigungsfeld.

Wurden von Naturschutzreferent LHStv Hannes Gschwentner, NPHT-Direktor Hermann Stotter und dem Direktor des Hauses der Natur in Salzburg, Norbert Winding, mit dem Nationalparkrangerdiplom ausgezeichnet: (obere Reihe v.l.): Emanuel Egger, Matthias Mühlburger, Andreas Rofner, Elisabeth Rofner, Carola Trojer (untere Reihe v.l.): Hermann Mauthner, Andreas Angermann, Ruth Bstieler, Rosa Steiner, Margit Riepler (Foto: Kurzthaler/Land Tirol)

Sie sind nach intensiver Beschäftigung mit verschiedenen Aspekten ihrer Tätigkeit wahre Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet und Botschafter des Nationalparks Hohe Tauern: die Ranger. Nach drei Jahren intensiver theoretischer Schulung und praktischer „Feldarbeit“ erhielten 10 Spezialisten am 18. Jänner im Matreier Kesslerstadel feierlich von LHStv. Hannes Gschwentner ihr Diplom verliehen.

„Der Ranger-Beruf kann durchaus als ein Beruf mit Berufung bezeichnet werden“, so der Landespolitiker. „Natur kann nur derjenige vermitteln, der auch mit ihr lebt und seine Freizeit in und mit der Natur verbringt. Im Beruf steckt eine Passion – die Ranger sind mit dem Nationalpark und ihrer Heimat stark verbunden. Das gesamte Bildungs- und Besucherangebot des Nationalparks Hohe Tauern basiert auf dem fundierten Wissen der Nationalpark-Ranger. Es ist ihre Qualität, die den Wert eines Nationalparks zu vermitteln versteht.“

Von den Nationalpark-Rangers werden folgende Tätigkeitsfelder abgedeckt:


–       Besucherbetreuung: Leitung von Exkursionen, Führungen, Projekttagen, naturkundlichen Schul- und Bildungsprogrammen sowie Großveranstaltungen – individuell auf alle Altersgruppen vom Kindergarten bis Pensionistengruppen abgestimmt

–       Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit: Vermittlung von Informationen an Besucher und die örtliche Bevölkerung, Vorträge und Betreuung von Informationsständen

–       Pflege- und Reparaturarbeiten: Kontrolle der Besuchereinrichtungen und Verantwortung über deren reibungslosen Betrieb

–       Wissenschaftliche Untersuchungen: Mitarbeit bei Monitoring-Programmen für Tier- und Pflanzenarten, Unterstützung von Forschungsprojekten, Probeentnahmen, Datenerfassung und deren Auswertung

–       Überwachung und Schutz: Kontrolle der Einhaltung von Schutzbestimmungen, Erste- Hilfe-Maßnahmen

„Die Aus- und Weiterbildung der Nationalpark-Mitarbeiter ist uns stets ein großes Anliegen gewesen und soll auch zukünftig die hohen Qualitätsstandards im Nationalpark Hohe Tauern aufrecht erhalten“, so Nationalparkdirektor Hermann Stotter.

Sorgten für den festlichen Rahmen der Veranstaltung: Junge Talente der Landesmusikschule

Fotos: Brunner Images

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