Dolomitensprint: Harter Fight um jeden Meter

Der Dolomitensprint am 21.1. ist ein Highlight im dicht gedrängten Wettkampfkalender.

Nichts für schwache Nerven: der Dolomitensprint garantiert Spannung und Action (Foto: Lugger)

Nur wer den Dolomitensprint einmal live vor Ort miterlebt hat, weiß, was sich am Lienzer Hauptplatz wirklich abspielt. Gänsehaut-Feeling und Adrenalin pur sind garantiert, wenn die Athleten von mehr als 5.000 begeisterten Fans entlang der Strecke angefeuert und zu Höchstleistungen gepusht werden.

Es geht um alles oder nichts beim ältesten Sprintbewerb der Welt. Als sich 1978 erstmals Läufer im klassischen Stil im Stadtkern von Lienz versuchten, wurden sie von den Zusehern noch belächelt. 33 Jahre später ist der Wettkampf nicht mehr wegzudenken und lockt internationale Top-Sprinter an.

„Der Sprint sorgt aufgrund seiner technischen Herausforderungen und Raffinessen für Spannung, Action und Aha-Erlebnisse“, betont OK-Chef Franz Theurl.

Zum Taktieren bleibt den Sportlern keine Zeit und es geht um viel beim City-Cross-Sprint, insbesondere für Österreichs Paradesprinter Harald Wurm, der neben dem Sieg auch um die Pole-Position in der Bestenliste gegen Markus Gandler kämpft. Derzeit liegen Wurm und Gandler in puncto Dolomitensprint-Triumph mit je drei Siegen Kopf an Kopf.

30 Top-Athleten aus zehn Nationen begeben sich Freitagabend (Start: 19:00 Uhr) in die Sprintarena am Lienzer Hauptplatz, auf dem eine fünf Meter hohe Rampe, eine abfallende Steilkurve, eine gefinkelte Spitzkehre sowie eine Schanze zu bewältigen sind. DOLOMITENSTADT ist mit zwei Kameras dabei und wird von dem rasanten Sportevent berichten.

Keine Zeit zum Taktieren: Es geht um jeden Meter. (Foto: Lugger)

Das Dolomitenlauf-Wochenende, Österreichs größte und bedeutendste Volks-Langlaufveranstaltung, erfordern übrigens nicht nur eine perfekte Organisation, sondern eine ebenso hervorragende Infrastruktur. Die Veranstaltungsteams umfassen 300 Helfer, die alle mit Herzblut und großem Engagement bei der Sache sind und die Fäden hinter den Kulissen ziehen, damit auch wirklich alles klappt.

Entlang der 42 km-Langlaufstrecke in Obertilliach, die am Samstag in klassischer und am Sonntag in freier Technik absolviert wird, werden die Teilnehmer an fünf Labestationen mit Tee, isotonischen Getränken, Riegeln, Keksen, Traubenzucker, Schokolade, Schnitten sowie Wurstsemmeln versorgt. Vier Streckenarbeiter garantieren für eine perfekt präparierte Loipe, die von 200 Stück Holzzäunen und 80 Stück Stahlgitter im Start- und Zielstadion eingegrenzt wird.

Durch die Zapfhähne in Osttirol fließen während der Dolomitenlauf-Spiele rund 1.000 Liter steirisches Gösser Bier. „An die 2.000 Krügel Bier werden am Wochenende gezapft. Für den kleinen Hunger zwischendurch servieren wir dazu rund 2.000 Paar Würstel und 300 Liter Gulaschsuppe. Für die Aktiven stehen zudem 4.000 Liter Tee und 2.000 Portionen Nudeln bereit“, weiß die Gastronomie vor Ort, die für die Veranstaltung bestens gerüstet ist.

Programmüberblick:

20. Jänner 2011, 19:00 Uhr: „Romantiklauf“ Lavant

21. Jänner 2011, 18:30 Uhr: Eröffnung der 41. Dolomitenlaufspiele in Lienz

19:00 Uhr: „Dolomitensprint“ Lienz

22. Jänner 2011, 10:00 Uhr: „Dolomiten-Classicrace“ (42/20 km CL) in Obertilliach

10:05 Uhr: „Bambini Marathon“ in Obertilliach

23. Jänner 2011, 10:00 Uhr: „37. Dolomitenlauf“ (42 km FT) in Obertilliach *

10:00 Uhr: „34. Kleine Zeitung-Lauf“ (25 km FT) in Obertilliach

*Aufgrund der Wetterbedingungen wurde der 37. Dolomitenlauf von Lienz nach Obertilliach verlegt und von 60 km auf 42 km verkürzt.

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