Mühlenareal wird dem Erdboden gleichgemacht

Jetzt wurde der Abrissbescheid für das M99-Gelände erteilt.

Anfang März sollen die Abrissarbeiten beginnen, Ende Juni müssen sie laut Behörde abgeschlossen sein. 36.000 Kubikmeter Eisen, Beton und anderes Baumaterial werden bewegt. Rund 40 durchschnittliche Einfamilienhäuser passen in dieses Volumen. Zwischen 3000 und 3500 Lkwfahrten werden nötig sein, um den Schutt der größten Bauruine der Stadt zu entsorgen.

Auch vis á vis wird angrenzend an den ehemaligen Greiderer-Übungsplatz ein Haus abgerissen. Dort sollte nach den ursprünglichen Plänen der Hobag AG ein viergeschossiger Garagenturm entstehen. Ob dieses Vorhaben noch besteht und wie das künftige M99 ausschauen soll, wird die Lienzer Bevölkerung erst nach der Bürgermeisterwahl erfahren. Das Einkaufszentrum nach Plänen des Innsbrucker Architekten Lorenz wurde bei einer Volksbefragung im Februar 2009 in dieser Größe mehrheitlich abgelehnt und wird in der ursprünglich geplanten Form wohl nicht gebaut.

An der Flächenwidmung hat sich jedoch nichts geändert. Mit rund 8600 m2 Verkaufsfläche könnte am Ende der Messinggasse ein EKZ in einer ähnlichen Größe wie der erweiterte Interspar in der Debant entstehen. Verkehrsplanerisch eine Herausforderung.

Vielleicht hält sich aus diesem Grund auch Investor René Benko bedeckt. Er lässt durch das Innsbrucker Architektenbüro Mathoi zwar ein Engagement prüfen, hat aber noch vor kurzem betont, dass keine Entscheidung gefallen sei.

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3 Postings bisher
Osttirol10.Bundesland vor 7 Jahren

wenn sie schon dabei sind könnten sie die BH auch gleich den Erdboden gleich machen und weil es soviel spass macht den Bahnhof auch :-)

isa vor 7 Jahren

muss bei dem Schandfleck jeden tag vorbei-heul...........

gerry vor 7 Jahren

Höchste Zeit dass dieser Schandfleck dem Erdboden gleichgemacht wird