Elisabeth Blanik: „Angenehme Diskussion“

In erster Stadtratsitzung unter neuer Bürgermeisterin wurde konstruktiv gearbeitet.

Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik: "Erfreut über gute Gesprächsbasis mit ÖVP-Mandataren"

Nach einem spannenden und arbeitsintensiven Start in ihre neue Funktion als Stadtoberhaupt lud Elisabeth Blanik zu ihrer ersten Pressekonferenz in die Lienzer Liebburg, um über die Stadtratsitzung vom 15. Februar zu berichten.

Bevor sie auf die einzelnen Tagesordnungspunkte einging, zeigte sie sich erfreut über das positive Gesprächsklima. „Es war eine sehr angenehme Sitzung, alle Punkte wurden konstruktiv diskutiert“, so Blanik. „Sämtliche Beschlüsse, mit Ausnahme einer Enthaltung meinerseits, wurden einstimmig gefasst.“ Die Stimmenthaltung der SPÖ-Politikerin betraf die Unterstützung der Ortsbauernschaften Lienz und Patriasdorf mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro.

Ein großes Thema war der bevorstehende Fasching in Lienz, der heuer ein kräftiges Lebenszeichen gibt. Drei ambitionierte Aktivitäten von Privaten werden in diesem Jahr von der Stadt mit rund 4.000 Euro unterstützt. Der UEC Lienz veranstaltet am 20. Februar ab 13.00 Uhr einen Kinderfasching am Eislaufplatz, wo alle maskierten Besucher freien Eintritt haben. Am 8. März findet auf Initiative des neuen Betreibers des Kolpinghauses ebenfalls eine Kinderfaschings-Veranstaltung statt. Und schließlich organisiert Leo Pitscheider am Faschingsdienstag den großen Umzug durch die Stadt – mit Garde, Prinzenpaar und Rat, Radio Osttirol, Hupfburg und Kinderkarussell. Blanik: „Ich bin sehr erfreut über die regen Aktivitäten privater Initiatoren und hoffe, dass das Programm in den kommenden Jahren noch umfangreicher wird.“

Wer zuhause noch Schillinge hortet und diese loswerden möchte, hat am 3. August am Lienzer Hauptplatz wieder die Möglichkeit dazu. Im Bus der Nationalbank kann die alte Währung von 9.00 bis 18.00 Uhr gegen Euro umgetauscht werden.

Der Stadtrat beschloss weiters eine Wiederholung der „Kinderstadt Lienz“, die von 25. Juli bis 12. August 2011 erneut in der Dolomitenhalle stattfinden wird.

Ganz genau ansehen möchte sich die neue Bürgermeisterin, ob Unterstützungsansuchen von Institutionen und Vereinen um Summen in bisher gewährter Höhe gerechtfertigt sind. Sie nannte etwa die Selbsthilfe Osttirol mit 7.500 Euro pro Jahr und den Verein Curatorium Pro Agunto, der derzeit mit 0,73 Euro pro Einwohner – macht insgesamt 8.730 Euro – gefördert wird. „Ich möchte diese Beträge genau durchleuchten und über die Höhe zukünftiger Unterstützungen diskutieren“, betont Blanik, die nach baulichen Adaptierungsmaßnahmen in der Liebburg bald ihr neues Bürgermeisterbüro beziehen wird.

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1 Posting bisher
znarf vor 7 Jahren

Etwas isch wohl geheim geblieben: (Achtung " Amtsgeheimnis!) Die Einführung des "Sit-(sitz)- im-B u s" - statt im Autofahrn. Über die Finanzierung war man sich schnell einig. Man hängt zu den 713 Überstimmen von der Fr. Bgm. einfach drei Nullen an - macht 713.000 Euro - und schon ist der erforderliche Betrag beisam-men. Wie hereinbringen? Mir erhöh`,n anfoch die Gebührn von Wasser/Kanal, Müll, Grundsteuer, Friedhof u.a. Klanweis! Dann fallts den Bürgern sowieso net auf. Ka Mensch kontrolliert die BK-Abrechnungen. Weard schon passn!. Ana, der sich guat auskennt, isch da Pargger. Der hilft Tog für Tog bei solchn Sachn. Er soll den Kashofer guat einlernen. Weil bade hättn genua zu tuan und könntn in die Leit viel helfn. Lei a Vorschlag. Nocha gebats ka Dischkussion mehr ums Geld für ihn. Wenns no fahlt, in da Kassa, soll halt da Zant von Leisach einspringen. Er machts ja so guat in seinda Gemeinde, dass wahrscheinlich no a Geld übrig war für Lienz. So könnat er Lienz entlastn und freiwillig mehr in den Ge-meindeverband Kranknhaus/Altersheim (WPH), Abwasserverband und Müllverband, einzahln. Lienzna, seids dankbar, den Lei-sachan. Dei wissn halt, wia mans macht!