FSG-Lienz fordert mehr Verteilungsgerechtigkeit

Nachteile für Pensionisten durch Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages.

Stefan Mair, FSG-Vorsitzender der Region Lienz: „Wir brauchen dringend Einkommen, die zum Auskommen ausreichen."

Auch für Tirols Pensionisten habe die Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages Einkommensverluste zur Folge, betont der FSG-Vorsitzende der Region Lienz  Stefan Mair, und ärgert sich: „Durch die sozial ungerechte und unfaire Abschaffung des Absetzbetrages verlieren Bezieher geringer Pensionen rund 20 Euro an monatlichem Einkommen. Was das bedeutet, angesichts der hohen Inflation weniger in den Taschen zu haben, braucht nicht noch einmal erwähnt werden.“

ÖVP-Finanzminister Prölls Entscheidung habe negative finanzielle Auswirkungen für Pensionisten. „Die Relation zwischen Einkommen und Lebenserhaltungskosten geraten auch bei Pensionisten immer mehr auf die schiefe Ebene“, so Mair, der fordert: „Wir brauchen dringend Einkommen, die zum Auskommen ausreichen, egal, ob Arbeitnehmer oder Pensionsbezieher.“

Wer eine Pension von 1.200 Euro monatlich bezieht, verliert damit 20 Euro monatlich. Das treffe Bezieher besonders hart, erklärt Mair. Hier einzusparen sei angesichts anderwärtiger Ausgaben wie etwa der acht Milliarden zur Sanierung der Hypo Alpe Adria Bank völlig fehl am Platz. Der FSG-Vorsitzende: „Seitens der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter fordern wir mehr Verteilungsgerechtigkeit. Das Vermögen der Superreichen muss gerechter besteuert werden.“

Foto: FSG-Lienz

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