5. Int. Figurentheatertage Fantasima

18. bis 20. März 2011: In Lienz sind wieder die Puppen los!

Von links: Dr. Heidi Fast (Stadtkultur Lienz), Erna Inwinkl (Theaterwerkstatt Dölsach), GR Susanne Idl-Arakelian, Andreas Ulbrich ("Mölltaler Kasperl"), Elisabeth Steiner-Riedl (Theaterwerkstatt Dölsach)

Bereits beim ersten, mit Riesenerfolg über die Bühne gegangenen Festival im Jahr 2007 mit 14 teilnehmenden Gruppen aus vier Nationen wurde das Lienzer Publikum mit dem „Figurentheater-Virus“ angesteckt.

„Es ist ein harmloser, aber hartnäckiger Virus, der Krankheitsverlauf ist kurz und heftig, er tritt in Schüben auf, die Symptome sind Verzauberung, Begeisterung und hartnäckige Lach-Anfälle“, so Kulturreferentin GR Susanne Idl-Arakelian im Rahmen eines Pressegesprächs.

Das vielseitige Programm lädt zum Lachen, Nachdenken, Staunen und Träumen ein. Hier eine Szene aus dem Puppentheater Andreas Ulbrich.

Die Stadtkultur Lienz hofft als versierte Organisatorin dieser fantastischen drei Tage auch heuer wieder auf viele „Patienten“, die beim Besuch einer oder mehrerer der 24 Vorstellungen von acht Gruppen mit verschiedensten Vertretern der Kunst aus fünf Nationen begeistert werden sein.

Es lohnt sich übrigens, sich möglichst viele Stücke im Kolpingsaal und in der Musikschule anzusehen. Denn das vielseitige Programm für Kids und Erwachsene hat einen familienfreundlichen Preis: Der Festivalpass kostet € 25,00, jede Tageskarte € 10,00 und die Einzelvorstellung € 5,00. Es gelten aber auch die Sumsi KiKu-Karten und der Sumsi KiKu-Pass.

Die Stadtkultur Lienz setzt dabei auf bewährte Qualität: „Die Besucher können sich auf viele alte Freunde freuen“, verrät Dr. Heidi Fast. „Bekannte Künstler, wie der geniale deutsche Figurenspieler Matthias Kuchta alias Lille Kartofler und das Figurentheater Namlos werden ebenso auf der Bühne stehen wie neue Gesichter, etwa jene der Gruppe „Il Segreto di Pulcinella“.

Es wird, so verrät die Stadtkulturleiterin, mit „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Die Reise des jungen Perseus“ oder „Kluppe Wäschekind“ einige bezaubernde Stücke zum Wiedersehen geben. Nach Lienz geholt wird aber auch noch nie Dagewesenes wie die traumhaft schöne Schattenspiel-Version von Mozarts „Zauberflöte“.

Das vielseitige Programm lädt zum Lachen, Nachdenken, Staunen und Träumen ein. „Die meisten Stücke sind für Menschen ab 4 Jahren geeignet“, so Dr. Heidi Fast. „Ich ersuche die Eltern, die Altersangaben im Programm zu berücksichtigen und nicht zu junge Kinder mitzubringen.“ Für Figurentheater zu alt ist man im Übrigen nie!

Nichts für Kinder, nur für Erwachsene: das lustig-schräge Stück "Kasperls Wurzeln"

Ein Abendstück ist ausschließlich für Erwachsene gedacht, obwohl es der Titel nicht verrät: Kaufmann & Co und Gyula Molnár bringen mit „Kasperls Wurzeln“ ein recht schräges Stück auf die Bühne. „Molnár ist der große alte Meister des Kasperl-Theaters, er ist eine wahre Attraktion und spielt auf vielen großen Festivals“, weiß der gebürtige Berliner Andreas Ulbrich, der im Mölltal lebt und bei den Figurentagen mit seinem Puppentheater nicht nur „Kasperl und der verzauberte Prinz“ zum Besten gibt, sondern auch für die Schaufensteraktion in der Oberen Altstadt verantwortlich ist, bei der vorab auf FANTASIMA hingewiesen wird.

Beliebter Lokalmatador mit einer riesigen Fangemeinde ist die Theaterwerkstatt Dölsach, die mit dem indianischen Märchen „Katschanka – Wie die Musik zu den Menschen kam“ am Sonntag den würdigen Abschluss der 5. Internationalen Figurentage machen wird.

Im Vorjahr wurden 1600 Besucher gezählt, der Andrang wird mit Sicherheit auch heuer groß sein.

Lassen Sie sich und Ihre Kinder verzaubern!

Pässe und Tageskarten gibt es im Bürgerservicebüro in der Liebburg, Reservierung unter 04852/600-513 oder hier. Infos hier.

Fantastisches zum Wiedersehen: "Die Reise des jungen Perseus".
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