Petite Messe Solennelle von Gioachino Rossini

11. März: 60 Musiker bringen die Komposition in der Spitalskirche in Lienz zur Aufführung.

Die „Petite Messe Solennelle“ ist eine Messvertonung von Gioachino Rossini. Sie gilt als das bedeutendste Werk der letzten Arbeitsphase des Komponisten und als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen.

Die „Petite Messe Solennelle“ entstand im Jahr 1863, 34 Jahre nach der Komposition von Gioachino Rossinis letzter Oper, in Passy, wo Rossini die letzten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. Es handelt sich um eine Auftragskomposition für den Comte Michel-Fréderic Pillet-Will.

Die Messe steht ihren äußeren Ausmaßen und auch dem Namen nach in der Tradition der Missa solemnis, wurde aber dennoch vom Komponisten ironisch mit dem Attribut petite („klein“) bedacht. Rossini schreibt dazu in einer ironischen Widmung an den „lieben Gott“: „hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“

Das Konservatorium Innsbruck und die Universität Mozarteum haben mit rund 60 Mitwirkenden die Messe von Gioachino Rossini einstudiert. Nun treten sie in Lienz auf.

Als Solist ist auch ein Osttiroler, Wilfried Rogl zu hören. Die Besetzung: Elisabeth Buchner (Sopran), Sophia Andrich (Mezzosopran), Wilfried Rogl (Tenor), Michael Feichter (Bariton), Florian Kathrein (Harmonium), Alexander Ringler (Klavier) und der große Chor des Tiroler Landeskonservatoriums. Die Musikalische Leitung hat Claudio Büchler.

Karten für das Konzert erhalten Sie im Bürgerservicebüro in der Liebburg und an der Abendkasse, Infos und Reservierung unter 04852/600-513 oder hier.

Petite Messe Solennelle von Gioachino Rossini

Freitag, 11.3.2011, 20.00 Uhr, Spitalskirche


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