Hauser: Zusätzliches Kraftwerk in Defereggen

Eine Möglichkeit für Gemeinde, zu Geld zu kommen, sei Wasserkraft-Nutzung.

„Ich trete für die Nutzung der Wasserkraft durch die öffentliche Hand ein“, teilt FPÖ-Landespartei- und Landtagsklubobmann Mag. Gerald Hauser in einer Aussendung mit. Denn die finanzielle Lage vieler Gemeinden sei trist, viele seien Zuschussgemeinden, es gebe in vielen Orten Abwanderungstendenzen.

„Um die Abwanderung zu stoppen und um Arbeitsplätze zu schaffen, brauchen die Gemeinden Geld, das Bund und Land nicht mehr haben“, erläutert Hauser. Sie müsse der Allgemeinheit und somit der Bevölkerung zugute kommen und nicht Konzernen. Denn Wasser sei ein Allgemeingut. Die Nutzung der Wasserkraft, der saubersten Energie, müsse mit Bedacht und ökologischen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen.

Für die Nutzung der Wasserkraft in St. Jakob stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Für das gemeindeeigene Kraftwerk im Bereich Patsch mit 6,2 Megawatt  Ausbauleistung fehlt noch die Bewilligung.

Weiteres gibt es ein neues gemeinsames Projekt der drei Talgemeinden mit Wasserfassung nahe es Mellnitztunnels. Es gebe, so Hauser, die Zusage Steixners für mindestens ein Kraftwerk im Defereggental.

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5 Postings bisher
Detektor vor 6 Jahren

@ defregger: Beim gesunden Mix sind wir einer Meinung. Nur: Damit hätten wir längst schon beginnen sollen! Osttirol erzeugt jetzt schon im Jahresschnitt mehr Strom als hier verbraucht wird; das Problem ist die Winterlücke der Wasserkraft. Diese Lücke aus anderen Quellen (Windkraft aus Ostösterreich, Solarstrom und -wärme in den allermeisten Teile auch Osttirols reichlich vorhanden, heimische Biomasse fest oder als Biogas) zu schließen erlaubt uns, unsere Gewässer als Besonderheiten unserer Landschaft zu erhalten, ohne dass wir frierend im Dunkeln sitzen. Auch bessere Energieeffiezienz darf nicht vergessen werden. Übrigens: Den Strom aus einem eventuellen weiteren Kraftwerk an (der dann wieder ein Stück wasserärmeren) Schwarzach bekommst Du nicht persönlich; er würde im TIWAG-Netz verschwinden, von wo man ihn wieder zurückkaufen darf. Wird das Defereggen damit wirklich unabhängig?

defregger vor 6 Jahren

@ detektor,

sag ich doch, aber nur der mix machts.jedenfalls kein atomstrom!!!!

in st.jakob scheint im winter im tal 3 monate keine sonne. also ist ein gesunder mix notwendig um autark die gemeinde zu versorgen!

Detektor vor 6 Jahren

"Es git Wasserkraftwerke, die sieht man nicht, hört man nicht, riecht man nicht" (defregger) - ja, das Wasser aus unserer Landschaft ist fast weg und trotzdem bringen diese Kraftwerke im Winter fast nichts, manche stehen sogar still - gerade dann, wenn man am meisten Strom braucht. Und unsere Bäche wachsen nicht nach, sondern sind bald aufgebraucht. Und dann? Mit Photovoltaik nimmt man der Natur nichts weg - und die Menschen würden unabhängiger.

defregger vor 6 Jahren

@ tschojerg.was für bäche werden da zerstört?

es gibt wasserkraftwerke die sieht man nicht,hört man nicht, riecht man nicht. solar,photovoltaik,hackschnitzel ect.ein gesunder mix für eine gesunde und sichere zukunft unserer nachfolgenden generationen ist mir wichtig.

ich sehe in der wasserkrft nichts verwerfliches, außer der größen wahnsinnigen tiwag. vllt.baut die tiwag ja in hopfgarten eine talsperre(staumauer) und setzt das ganze defereggental unter wasser.

ich finde die aktivitäten von herrn hauser unterstützenswert.

TschojerG. vor 6 Jahren

Super zerstört unsere Bäche nur weil die Gemeinden Geld brauchen. Wieso nicht auf alle Dächer Photovoltaik Anlagen bauen bringt mehr und wer wirklich ökologisch.