Peter Raneburger's „Bones“ im RLB-Atelier

Erkenntnis um eigene Unzulänglichkeit als inhaltliches Ausgangsmotiv der Schau.

Übermalte Abbilder mit Symbolkraft und provozierend gewählten Titeln: Peter Raneburger im RLB-Atelier Lienz. Foto: Brunner Images.

Das RLB-Atelier Lienz, das vor 10 Jahren ins Leben gerufen wurde, setzt mit seiner aktuellen Ausstellung erneut einen bemerkenswerten Akzent im heimischen Kunstgeschehen. Es startete sein diesjähriges Programm mit einer sorgfältig ausgewählten Personale des in Matrei aufgewachsenen Künstlers Peter Raneburger.

Die unter dem Titel „it's painful to see your own BONES““ präsentierten Arbeiten des mehrfach ausgezeichneten Künstlers und promovierten Philosophen entstanden in der Zeit von 2009 bis 2011. Sie sind, als Teil einer zyklisch wiederkehrenden Thematisierung, bildhafte Reflexionen von menschlichen Misshandlungen, Vorverurteilungen und Herabsetzungen.

Inhaltliches Ausgangsmotiv für die Arbeiten bilden die Erkenntnis um die eigene Unzulänglichkeit und die Bereitschaft, sich Manipulation unreflektiert hinzugeben. Die übermalten Abbilder und Texte motivieren den Betrachter, Schwächen zu überdenken. „Bones“ – Knochen als Basisgerüst und persönlichkeitsinduzierte Grundstruktur.

Bei der Vernissage am 25. März machten sich u.a. Georg Loewit, künstlerischer Leiter des RLB-Ateliers, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Kulturreferentin Susanne Idl-Arakelian und RLB-Direktor Karl Brunner ein Bild von der repräsentativen Auswahl der Raneburger-Werke.

Die Ausstellung „it's painful to see your own BONES“ kann während der Banköffnungszeiten bis einschließlich 3. Juni bei freiem Eintritt besucht werden.

Peter Raneburger (links) und der Leiter der Bankstelle Lienz der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Karl Brunner, in der ersten Ausstellung des Jahres im RLB-Atelier. Pressefoto: RLB-Atelier/Martin Lugger.
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