NP Hohe Tauern setzt auf Forschung

Neuer wissenschaftlicher Beirat als fachlicher Berater und Impulsgeber.

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beitrates: von links Wolfgang Scherzinger, Christian Smoliner, Helmut Zwander, Leopold Füreder (Vorsitzender), Thomas Scheurer, Günter Köck. Foto: NPHT/Ziehe

„Die Hohen Tauern haben eine lange Forschungstradition, so der Direktoriumsvorsitzender des Nationalparkrates, Mag. Peter Rupitsch, über die Wichtigkeit des Beirates. Die Erforschung des Gebietes habe schon im 18. Jahrhundert begonnen. Der Wissenschaftliche Beirat solle in Zukunft dem NP Tauern für wissenschaftliche, forschungsbezogene Tätigkeiten zur Seite stehen.

Schwerpunkte des Wissenschaftlichen Beirates sind die fachliche Beratung des National­park Direktoriums hinsichtlich Strategieentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich der Nationalpark Forschung sowie die Forcierung des Aufbaus eines internationalen Forschungs­netzwerkes.

Für die erste Periode von fünf Jahren wurde Univ.-Prof. Dr. Leopold Füreder von der Universität Innsbruck als Vorsitzender gewählt. Das Schutzgebiet des Nationalparks Hohe Tauern biete für die Wissenschaft einen großen Schatz an Betätigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Erforschung von Gebirgslebensräumen und deren Biodiversität, das Entschlüsseln von Naturprozessen, die Dokumentation von Klimaveränderungen, betonte Füreder. Der wissenschaftliche Beirat solle Forum und Impulsgeber für eine international ausgerichtete Forschungslandschaft sein.

Die Mitglieder des Beirates:

Christian Smoliner (Wien)

Günter Köck (Wien)

Leopold Füreder (Innsbruck)

Friedrich Reimoser (Wien)

Helmut Zwander (Klagenfurt)

Thomas Scheurer (Bern)

Christian Körner (Basel)

Wolfgang Scherzinger (Bischofswiesen)

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