Blanik für starke Kooperation mit Bruneck

Antrag im Dreier-Landtag für strategische grenzüberschreitende Städteallianz.

Blanik strebt institutionalisierte Zusammenarbeit mit Bruneck (Bild) an. Die Bevölkerung soll in offenen Prozessen zur Mitarbeit im Entwicklungsprozess animiert werden. Foto: Stadtgemeinde Bruneck

Am 30. März findet die zehnte gemeinsame Sitzung der Landtage von Tirol, Südtirol und Trentino im Meraner Kursaal statt, wo genau vor zwanzig Jahren die Geschichte dieses interregionalen Landtags begann. Auf der Tagesordnung stehen insgesamt 26 Anträge zu den Sachbereichen Euregio, Wirtschaft, Umwelt, Kultur, Arbeit und Gesundheit.

Auch die Lienzer Bürgermeisterin und Tiroler Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik bringt einen Antrag ein. Es geht um die Intensivierung der bereits bestehenden grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Bruneck.

Die bis dato anlass- und themenbezogene Projektkooperation soll auf die Ebene einer nachhaltigen Verbindung gehoben werden, auch, um in Zukunft EU-Förderungen besser nutzen zu können.

Beispiele für erfolgreiche gemeinsame Projekte sind etwa das Tirol Archiv oder das EU-Life-Projekt CMA+. Ressourcen könnten, so die Bürgermeisterin, mit der Zielsetzung der Institutionalisierung der Entwicklungskooperation gezielter vernetzt werden. Dadurch würden die Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.

„Die geografischen Teilbereiche des Pustertales mit den Bezirksstädten Lienz und Bruneck bieten sich für das Modellprojekt an“, so Blanik. „Bis heute ist die Region durch familiäre, gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Verbindungen über die Grenze hinweg vernetzt.“

Wichtig wäre, so die Lienzer Stadtchefin, etwa auch die Erstellung von gemeinsamen Strategien im Zivil- und Katastrophenschutz.

Der Antrag Blaniks ging bereits durch die Vorkommission und wird aller Voraussicht nach im Dreier-Landtag angenommen werden.

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