Großglockner: Sturz in Gletscherspalte

Unverletzt gerettet werden konnte am 30. März ein deutscher Alpinist.

Vor der Einsatzzentrale der Bergrettungsleitstelle Kals bereiten Berg- und Flugretter einen ersten Lokalaugenschein per Helicopter Martin 4. Foto: EXPA/Groder

Er war am Großglockner bei einer Skiabfahrt in Richtung Stüdlhütte in eine Gletscherspalte gefallen. Der Alpinist und sein Kamerad waren bei der Abfahrt nicht angeseilt gewesen.

Der 41-Jährige, der vorausfuhr, wollte auf eine vorhandene Aufstiegsspur queren und stürzte dabei in eine völlig verdeckte und deshalb auch nicht einsehbare Gletscherspalte. Nach dem Absturz kam der Mann auf einer Schneebrücke zu liegen.

Der Verunglückte konnte selbstständig mittels vorhandener Gletscherausrüstung auf rund vier Meter zum Spaltenrand aufsteigen.

Nachdem der Bergkamerad Alarm geschlagen hatte, konnten Bergretter den Mann unversehrt aus der Gletscherspalte befreien.

Der 41-Jährige hatte großes Glück und erlitt beim Absturz lediglich eine leichte Abschürfung an der linken Wange.