Rund 7.500 Osttiroler schlafen schlecht

50. MINI-MED-Vortrag zum Thema „Gesunder Schlaf“ lockte 200 Besucher an.

Referierten in Lienz über das Thema Schlaf: von links Kurt Freudenschuss von der Klinischen Abteilung für allg. Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Medizinischen Universität Graz und Christoph Puelacher, Lungenfacharzt, Schlafexperte und Ärztlicher Direktor des Schlaflabors Telfs.

Anlässlich des 50. MINI-MED-Vortrages in Lienz wurde am 30. März über das aktuelle Thema „Lebenselixier Schlaf und Störungen wie Schnarchen und Schlafapnoe“ gesprochen. Die geladenen Experten Christoph Puelacher und Kurt Freudenschuss informierten umfangreich über die neuesten Erkenntnisse rund um den gesunden Schlaf.

Rund ein Drittel unseres Daseins verbringen wir im Schlaf. Ohne unsere nächtliche Erholungspause sei, so Christoph Puelacher, Lungenfacharzt und Ärztlicher Direktor des Schlaflabors Telfs, ein gesundes und aktives Leben nicht möglich. Aus unterschiedlichen Gründen könne eine erholsame Nachtruhe gestört werden und wirke sich auf unseren Lebensalltag aus.

Bis zu 15 Prozent der Schlafstörungen seien chronisch. Schnarchen sei nicht nur beziehungs-, sondern auch gesundheitsgefährdend, betonte Referent Kurt Freudenschuss von der Klinischen Abteilung für allg. Hals-, Nasen, Ohrenheilkunde der Medizinischen Universität Graz.

Eine bedeutende Rolle komme dem Mittagsschlag zu, der das Herzinfarktrisiko deutlich senken könne.

8.000 Osttiroler besuchten bisher die Gesundheitsvorträge von MINI MED. Fast ebensoviele, nämlich 7.500 Osttiroler, würden schlecht schlafen, erfuhr man am Vortragsabend.

Vielleicht ändert sich dies, wenn im Herbst mit Kurt Freudenschuss ein Schlafexperte nach Lienz wechselt und als neuer Chef der HNO-Abteilung eine Schlafambulanz eröffnet.

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