Damit Ideen nicht in der Schublade bleiben

Land hilft heimischen Betrieben mit Förderung beim Erzielen eines Marktvorsprungs.

Informierten Osttiroler Unternehmer über das Förderpaket des Landes: von links Rainer Seyrling, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeit im Amt der Tiroler Landesregierung, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Marcus Hofer, Leiter des Bereichs Standortentwicklung und Betriebsansiedlung in der Standortagentur Tirol.

Am 1. April präsentieren die Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Rainer Seyrling von der Abteilung Wirtschaft und Marcus Hofer von der Standortagentur Tirol in Lienz ein Förderpaket des Landes für Forschung, Technologie und Innovation.

3,5 Millionen Euro stehen dafür heuer zur Verfügung. Die Förderung ist ganz auf den Bedarf der Klein- und Mittelbetriebe, wie diese auch in Osttirol dominieren, zugeschnitten.

Sechs Programmlinien unterstützen Einsteiger wie Profis aus dem Bezirk Lienz, den Sprung von der Idee zur Innovation zu schaffen. „Das Land versucht, das Risiko bei neuen Ideen etwas abzufedern“, so Zoller-Frischauf.

Die Förderstelle ist das Land, das kürzlich eröffnete Regionalbüro Osttirol der Standortagentur berät und vernetzt. Die fünf Osttiroler Innovationsassistenten kümmern sich in den Betrieben darum, dass Innovationen nicht nur im Kopf gut erdacht, sondern auch umgesetzt werden. „Durch die Öffnung des Einstiegsprogramms für alle Klein- und Mittelbetriebe erwarten wir eine stärkere Beteiligung aus dem Bezirk Lienz“, so Seyrling. „Von Osttiroler Betrieben wurde dieses Programm nämlich bisher kaum genutzt. Von 50 Beteiligungen kam nur eine aus Osttirol.“

Drei der sechs Programme unterstützen betriebliche Einzelprojekte. Die Höhe der Zuschüsse variiert und reicht je nach Programm von 5.000 Euro beim Initiativprogramm als ersten Schritt zum Umsetzen einer Idee bis zu 900.000 Euro in der höchsten Liga K-Regio. Von diesem größten Programm wird übrigens ein Projekt der Osttiroler Firma HELLA unterstützt. Das Unternehmen schloss sich mit zwei Reuttener Firmen zusammen und arbeitet an der Entwicklung von Jalousien mit Fotovoltaik-Lamellen – und damit an einer absoluten Neuheit auf dem Weltmarkt.

Nähere Infos hier oder im Regionalbüro Osttirol der Standortagentur, Wirtschaftskammer, Amlacherstraße 10, 9900 Lienz.

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