Remis zwischen SG Drautal und Rapid Lienz

Kärntner Landesliga: Auch im zweiten Auswärtsspiel hintereinander blieben die Dolomitenstädter ungeschlagen und holten sich in Feistritz i.D. in einem harten Kampf nicht unverdient einen Punkt.

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich in der ersten Hälfte ein recht ausgeglichenes Spiel, dessen Harmonie und Fluss beidseits häufig vom holprigen Spielfeld gebremst wurde.

Die Heimischen spielten aus einer gesicherten Abwehr meist mit hohen Bällen nach vorne, wo allerdings die kopfballstarke Innenverteidigung der Rapidler kaum zu überwinden war.

Die wirklich nennenswerten Szenen spielten sich in etwa 10 Minuten zwischen der 26. und 36. Minute ab. In der 26. Minute kam Daniel Trupp innerhalb des Strafraums frei zum Schuss, den Daniel Huber per Fußabwehr entschärfen konnte. Den anschließenden Abpraller setzte Martin Abwerzger aus aussichtsreicher Position neben die Stange.

In der 31. Minute plazierte Stefan Karre einen Freistoß scharf auf das  lange Eck, den Ex-Lienz Tormann Markus Glänzer gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehrte. Die anschließende Ecke fand in Patrick Eder ihren Abnehmer, der Kopfball strich leider knapp über die Querlatte.

In der 36. Minute klärte wiederum nach einem Eckball, diesmal allerdings vor dem Rapid Tor, nach einem Schuss von Martin Abwerzger, Patrick Eder für Rapid auf der Linie.

Die zweite Hälfte brachte wohl Spannung, allerdings auch fußballerische Schonkost. Rapid verteidigte geschickt und Drautal fand kaum Lücken in der Gästeabwehr. Lediglich ein Freistoß in der 54. Minute zwang Lienz Torhüter zu einer Großtat.

Auf Seiten der Rapidler waren die Offensivekräfte  zu sehr mit Abwehrarbeit beschäftigt, so dass außer zwei Kontern über Christopher Korber, die allerdings nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, nichts Zählbares auf das Torkonto zu buchen war.

Die beiden letzten Höhepunkte in einem nahezu reinen Kampfspiel waren die unnötige gelbrote Karte für Markus Köfele in der 84. Minute  und ein Lattenschuss der Heimischen in der Nachspielzeit.

In Summe ein verdientes Remis, in einem Spiel, wo mehr Schatten als Licht zu sehen waren.

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