Schwimmbad-Neubau: Ausschuss wieder aktiv

Projekt soll bis Mai 2012 mit einer Deckelung von 12 Mio. Euro entwickelt werden.

Günstigere Variante geplant: Das Einsparungspotential geht dahin, die Kubatur und damit die Kosten zu reduzieren.

In der Lienzer Gemeinderatsitzung von 5. April wurde die Bildung eines nicht ständigen Ausschusses für den Neubau es Dolomitenbades einstimmig beschlossen. Mitglieder sind die Gemeinderäte Christian Zanon, Reinhard Tiefenbacher, Stephan Tagger, Siegfried Schatz und Uwe Ladstätter.

Bereits in den Jahren 2004 bis 2010 gab es ein Gremium dieser Art mit gleicher Aufstellung. Es wurde intensiv gearbeitet und ein Projekt ausgearbeitet, das mit einer Kostenschätzung von 16,5 Millionen Euro realisiert werden sollte. 2009 war der einstimmige Beschluss gefasst worden, das Vorhaben gemeinsam mit der JUFA zu entwickeln.

Der Startschuss für den Bau sollte mit dem Abbruch des Altbaus ursprünglich nach dem Sommer 2011 fallen. Elisabeth Blanik wollte nach Übernahme ihres Amtes als Bürgermeisterin das Konzept jedoch neu überdenken, da ihr eine Grundphilosophie, ein einheitlicher Guss, fehlte.

Aufgrund der aktuellen Situation des Tourismusverbandes muss nun auch die Finanzierung des Projektes völlig neu überdacht werden. „Die Stadt nimmt den Tourismusverband bei der Realisierung des Bades mit überregionalem Charakter aber nicht aus der Verantwortung“, so Blanik. „Dennoch darf sich die Gemeinde nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und muss handlungsfähig bleiben.“ Das Einsparungspotential gehe dahin, die Kubatur und somit die Kosten zu reduzieren.

Bis Mai 2012 hat nun der Ausschuss Zeit, das Projekt neu zu überarbeiten und mit einer Deckelung von 12 Millionen Euro umsetzbar zu machen. Nächstes Jahr geht es in die Umsetzungsphase. Gespräche mit der JUFA gab es bereits, man bleibt in intensiven Kontakt. „Was uns in Lienz fehlt, sind Betten und Frequenzen“, betont Vizebürgermeister Meinhard Pargger. „Die Jugendschiene wäre eine sinnvolle Ergänzung des derzeitigen Angebotes.“

Auch die „abgespeckte“ Variante des Dolomitenbad-Neubaus soll, so Blanik, ein Projekt werden, das Lienz braucht und haben will: „Es soll ein neues, modernes und sympathisches Bad werden, das für die Lienzer auch leistbar ist.“

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