Straßenbeleuchtung: Lampenaustausch nötig

Ab 2015 sind Quecksilberdampflampen auch in Lienz nicht mehr zugelassen.

Neue Lösungen in der Straßenbeleuchtung werden vorgeschrieben: Quecksilberdampflampen sind neben der "Lichtverschmutzung" - der deutlichen Aufhellung der Atmosphäre - auch problematisch für Mensch und Tier.

Ab 2015 verbietet die EU aufgrund der damit verbundenen Umweltproblematik den Verkauf von Quecksilberdampflampen, die in vielen Tiroler Kommunen einen Gutteil der Straßenbeleuchtung ausmachen. Auch die derzeitige Beleuchtung in Lienz unterliegt damit einem technischen Erneuerungsbedarf, Ersatz für die Quecksilberdampftechnologie ist erforderlich.

„Hannes Kirchmair aus Innsbruck wurde mit der Gesamtbewertung beauftragt, das Unternehmen wurde als Lichtplaner von der Energie Tirol vorgeschlagen“, betonte die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Rahmen eines Pressegesprächs. „Im Moarfeld wurde bereits damit begonnen, das Licht in der Nacht herunterzufahren.“

In Lienz gibt es derzeit 1720 Lichtpunkte. Die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet belaufen sich pro Jahr
auf rund € 120.000. Zum Teil wurden die alten Quecksilberdampflampen schon ausgetauscht. Nun wird erhoben, welche Lösungen in Zukunft als Alternative zum Einsatz kommen und welche Ausleuchtung sinnvoll erscheint.

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